Abonnieren
Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Blog

Weihnachtszeit – Geschenkzeit, warum mal nicht in einen Transporter investieren

Weihnachtszeit – Geschenkzeit, warum mal nicht in einen Transporter investieren

Zu den Kleinwagen-Legenden gehört zweifelsfrei auch der Goggo Transporter.

Quadratisch, praktisch und gut !

Auch fahren macht Spass wie ich vor Jahren in einem australischen Exemplar erleben durfte.

Aktuell wird auf mobile.de ein ganz tolles Exemplar in unrestauriertem Originalzustand angeboten. So wie der Wagen aussieht, waren schwere Transportfahrten wohl nicht an der Tagesordnung. Ob noch weitere Transporter in solch perfekten Orginalzustand existieren darf bezweifelt werden. So gesehen erstaunt auch der geforderte Preis von € 100’000.- nicht wirklich.

Aber seht selbst…

Nach 41-Jahren – wieder Tageslicht…

Nach 41-Jahren – wieder Tageslicht…

Vor einigen Wochen erreichte mich eine eMail – ein KR200 sollte weg…

Damals – 1976, Beat war im Militärdienst und mit einem 2-DM Lastwagen im Kanton Fribourg unterwegs. Irgendwo am Strassenrand stand einer grauer KR200. Offenbar war man sich schnell handelseinig und packte die Gelegenheit beim Schopf. Gemeinsam mit ein paar Kollegen wurde der Karo auf die Ladefläche des Lastwagens gehievt und abtransportiert. 

Dann passierte eine Ganze Weile nichts.  Geplant war, den Wagen nach erreichen des Pensionsalters zu restaurieren, aber wie so oft ändern sich Pläne im Laufe der Jahre und so kam es, dass der Wagen zum Verkauf stand.

Der Preis war verlockend und der Weg nach Toffen nicht allzu weit. Bei der Besichtigung zeigte sich das Beat ein freundlicher Zeitgenosse ist und das der Wagen original und unverbastelt war. Es gab einige kleine Beulen und teilweise etwas oberflächlichen Rost, aber die Substanz stimmte und alles bis auf die Letzte Schraube war vorhanden.

Schade, hat die Plexihaube nicht überlebt, aber im Sommer ist es unter der Haube ja eh zu heiss…

 

Wie schon 1976 waren wir uns auch im Jahr 2017 schnell handelseinig und ich konnte mich gedanklich schon mal auf den Transport vorbereiten. 

Eine Woche später viel der erste Schnee bis in die Niederungen. Entsprechendes Chaos herrschte auf den Strasse aber ich hatte mit dem Anhänger keine nennenswerten Probleme und kam gut gelaunt und frohen Mutes in Toffen an.

Um den Wagen einfacher zu laden wurde kurzerhand alles wieder provisorisch montiert – so sieht’s doch gleich wieder wie ein Messerschmitt aus.

Also – ab nach Hause und schnell in die warme Garage.

Dann war’s aber schon vorbei mit meiner Geduld und ich wollte wissen, ob sich die originale Lackierung gut aufpolieren lässt – ich denke das Ergebnis von 30 Sekunden Polieren kann sich sehen lassen.

In einer Kiste lagen noch einige der demontierten Teile sowie weitere Karo Ersatzteile die wohl nicht zu diesem Fahrzeug gehört haben.

Als nächstes steht eine Bestandesaufnahme an und ich werde beginnen den Wagen soweit zu demontieren, damit ich die Blechteile gut reinigen und polieren kann. Klar müssen alle Kabel und viele Lager ersetzt werden, aber mit einer konservativen Restauration sollte der Wagen in vernünftiger Zeit wieder fahrbereit werden.

408EPD in Bildern…

408EPD in Bildern…

Mit viel Enthusiasmus hat sich Sasha 408EPD geschnappt. Nun gehts natürlich auch darum, möglichst viele historische Bilder über den Wagen zu sammeln. Hier eine erste Auswahl…

Sold for 46’000.-

Sold for 46’000.-

Am Wochenende fand die Versteigerung der Mopetta und dem P50 statt. Im Vorfeld wurde in den einschlägigen Chat’s über den möglichen Ausgang gerätselt, Summen wurden genannt und ganz allgemein über Sinn und Zweck der Beiden „Einsitzer“ diskutiert. 

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Ganz so heiss wurde die Kartoffel nun doch nicht gegessen. Während der P50 schon bei £60’000 stecken bliebt, ging die Mopetta im Nachverkauf über £46’000 über den Ladentisch.

Klar, hatte der Verkäufer mehr erwartet – vorallem die in letzter Zeit erreichten Preise für P50 liessen die Fantasien in die Höhe steigen. Aber sind wir doch mal ehrlich, 60’000 für einen P50 in ziemlich mitgenommenem Zustand sind doch ein tolles um nicht zu sagen verrücktes Ergebnis – vielleicht wäre es klug gewesen, die 60’000 einzustreichen und sich in nicht allzu ferner Zukunft diebisch über den Gewinn zu freuen.

Etwas anders sieht’s bei der Mopetta aus. Klar, £46’000, also ca. CHF 60’200.- sind eine unglaubliche Summe. Auch scheint der Zustand des Fahrzeugs in letzter Zeit gelitten zu haben, aber es handelt sich hierbei um die bekannteste Mopetta überhaupt und zusätzlich bietet der Wagen eine wundervolle Patina. Ich hoffe der Wagen wird noch das eine oder andere mal zu sehen sein, bevor er den Weg nach Israel antritt.

Ausserdem ist die Mopetta einfach sehr hübsch anzusehen, was man von einem Peel nur wirklich nicht behaupten kann.

Hier ein paar Impressionen vom Anlass…

 

Mopetta und Peel Alternativen…

Mopetta und Peel Alternativen…

Am Wochenende fällt der Hammer für die Mopetta und den P50 an der Auktion in Brooksland. Wem diese beiden Fahrzeuge zu langsam, zu klein, zu unpraktisch oder einfach zu sehr „Kult“ sind, dem kann hier geholfen werden.

Goggo Transporter, quadratisch – praktisch – gut.

Ok, 90 Mille sind nicht wenig, aber billiger werden sie wohl nicht mehr…

Tiger, der Sportwagen unter den Kleinen.

Wem es nichts ausmacht sein Fahrzeug bei jedem halbwegs grösseren Treffen in die Reihe der 5-6 anderen Tiger zu stellen, kann die 100k oder eher mehr schon mal bereitlegen. 

Tip für den sportlichen Fahrer, der die Beifahrerin gerne neben sich hat: ein E-Type gibts fürs gleiche Geld und ist auch an jedem Treffen in verschiedenen Farben zu sehen :-). Der Ersatzteildienst von Limora soll auch nicht so übel sein.

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Nachdem in den letzten Jahren das Interesse an der Brütsch Mopetta nochmals zugenommen hat und zu allerlei neuen Mopettas geführt hat, ergibt sich nun die äusserst seltene Gelegenheit ein Original zu erstehen.

Historic @ Brookslands versteigert am 23.09 zwei Fahrzeuge aus der ehemaligen Sammlung von Malcom Goldsworthy die vor gut 5 Jahren bei Coys unter den Hammer kam.

Coys Auktion @ Blenheim Palace – die Resultate

£ 250’000 – soviel soll die Kleinwagen Auction bei Coys bringen!

Mal schauen, ob sich die Estimates erreichen lassen – schliesslich wurde der Zustand der Fahrzeuge bei der Coys Auktion als „very poor“ beschrieben und nach den Bildern zu urteilen wurde nichts repariert.

Egal – wer eine Mopetta braucht – das ist der Moment zuzuschlagen.

Falls es nicht klappt, kein Grund zu verzweifeln – die Auktion bietet einen schönen Rolls-Royce für 18’000.- an 🙂

Brütsch Mopetta – 408 EPD

Brütsch were best known for producing a large number of different microcar designs, but only produced small numbers of each design and the primary function of the company appears to have been that of the development and promotion of each design to sell licences to manufacture to other companies. Many of the bodywork designs were simple two-piece mouldings of polyester reinforced with fiberglass, bonded at a waistline join, which was then covered by a protective strip. The Brütsch Mopetta is an interesting historical curiosity, only 14 of the microcars were ever made and even though there were some negations with Opel, nothing came of the talks and sadly the car never saw a production run. Originally designed and built in a single day by Egon Brütsch in 1956 the Brütsch Mopetta is a 2-stroke, 50cc 3 wheeler with a top speed of 30mph and enough seating room for one man, his flap cap and his pipe. It isn’t hard to imagine the Mopetta taking on icon status in much the same way that the Messerschmitt, Goggomobil and Peel Trident did in the 1960s. Georg Von Opel planned to build the Mopetta at the Horex factory to sell it as the Opelit at his Opel dealership but he lost interest in 1958 and only 14 units were ever built.
This particular car, of which there are very few left in existence, is a delight for any enthusiast or collector. It also allegedly completed the slowest lap at Goodwood Revival one year! A rare and interesting micro car which will intrigue people for many years.

More Infos: https://www.historics.co.uk/buying/auctions/2017-09-23/cars/ref-119-brutsch-mopetta/

Peel P50 – MHX 90C

The Peel P50 is a three-wheeled microcar originally manufactured from 1962 to 1965 by the Peel Engineering Company on the Isle of Man. It was listed in the 2010 Guinness World Records as the smallest production car ever made. It had no reverse gear, but a handle at the rear allows the very lightweight car to be physically manoeuvred when required. The P50 used a 49 cc DKW engine, which gave it a top speed of approximately 37 mph and was equipped with a three-speed manual transmission that had no reverse gear. Consequently, turning in a confined area could be achieved only by pushing, or lifting the car using the handle on the rear and physically pulling it round.
Designed as a city car, it was advertised in the 1960s as capable of seating „one adult and a shopping bag“. The vehicle’s only door was on its left side and equipment included a single windscreen wiper and one headlight. Standard colours were Daytona White, Dragon Red, and Dark Blue. The 1963 model retailed for £199 when new (about £1,400 in 2010, or US$2,200). The company produced 50 P50s and only 27 are known to still exist, one of which was sold for a record US$176,000 at a Sotheby’s auction in March 2016. This model offered in red, may well hold the record for endurance having completed a 240 mile round trip to a microcar meeting in one day and having to navigate through London in the process. A great car for the collector and iconic in its innovative design

More Infos: https://www.historics.co.uk/buying/auctions/2017-09-23/cars/ref-118-peel-50/

Fuji Cabin Scooter – historische Fotos

Fuji Cabin Scooter – historische Fotos

Der Fuji Cabin scooter wurde an der 1955-er Tokyo Motor Show vorgestellt. Die aerodynamische Karosserie entstand aus Polyester, für Komfort sorgten Gummibandfederung und versetzte Sitze. Angetieben wurde der Wagen von einem 125ccm Gasuden-Motor mit Rückwärtsgang. Gebaut wurden ca. 85 Exemplare von denen weniger als ein halbes Dutzend überlebt haben.

Mehr Infos: http://www.rmsothebys.com/bw13/the-bruce-weiner-microcar-museum/lots/1955-fuji-cabin/1056854

Belcar – ein echter Wollerauer…

Belcar – ein echter Wollerauer…

Die jüngere Geschichte der schweizer Automobilhersteller ist nicht allzu lang. Im Raum Zürich wurden in der Nachkriegszeit zwei Kleinwagen gebaut. Der Rapid in Dietikon und der Belcar in Wollerau. Eben dieses Wollerau feiert schon das Ganze Jahr ihr 800 jähriges bestehen. Eine Festaktivitär ist dem Belcar gewidmet.

Mehr Infos: Plakat, Belcar-Fest in Wollerau

Unter dem Thema „Belcar – ein echter Wollerauer“, kehrt der Wagen am 26. August für einen Tag an seine Geburtsstätte zurück und wird von einigen einheimischen Oldtimern begrüsst.

Besonders freut es mich, dass die ehemalige Besitzerin des Belcars, Frau G. meine Beifahrerin sein wird. 

Zeitungsartikel aus der Lokalpresse: Belcar-Bericht in Lokalzeitung

Silberpfeil Junior

Silberpfeil Junior

Das ist nun echt mal ein Kleinwagen nach meinem Geschmack! Schnittige Alu-Karosserie, nette Details wie die Haubenverschlüsse vorne, verzicht auf alles unnötige – pure Fahrfreude ist angesagt. 

Eigenbau aus Ungarn aus den 50-iger Jahren…

Im Moment wird das Schmuckstück auf eBay für den Fixpreis von £ 1’000.- angeboten – wenig Geld für ein Unikat. Da wundert es ein wenig, dass noch neimand zugeschlagen hat, warum dies so ist ? Werfen wir mal einen Blick auf die Masse: L=140cm B=70cm H=58cm, das passt leider nur für ein Kind.

so sieht es der Verkäufer:

Amazing Home Built Car

This Beaut of a car was built in the early 1950s by a mechanical enthusiast in Hungary. It has a engine which could be restored and the body work is great for its age.

These kind of examples are very rare, to think this was racing around the Hungarian countryside over 70 years ago is a delight.

At present its a non runner as needs some work if it was to get going again. Otherwise would be an awesome part of a collection, museum or similar situation. Also looks great in the Garden for ornamental decor.

Ist bis zum Abstellen super gefahren…

Ist bis zum Abstellen super gefahren…

Der Klassiker in der Zustandsbeschreibung:

Ist bis zum Abstellen super gefahren

Klar, jeder Wagen ist super gefahren, bevor er dann irgendwann nicht mehr so super gefahren ist. Aber wenn man sich die Bilder ansieht, ist es schwer vorstellbar, dass dieses Goggomobil zuvor nicht pefekt gefahren ist 🙂

Wer trotzdem noch Platz in der Garage hat oder gerade den Schrottplatz vom Vater übernommen hat, wird hier fündig: eBay Auktion

Seite 1 von 6112345...102030...Letzte »

Neueste Artikel

Gallery

mivalino_5.jpg OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA img_0801.jpg img_0805.jpg img_0916.jpg img_0968.jpg img_0974.jpg img_0986.jpg

Kontakt

Rollermobilclub Schweiz
Erlenbachstrasse 3
CH-8840 Einsiedeln
 
Website: http://www.rollermobilclub.ch
Email: webmaster@rollermobilclub.ch