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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

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Kleinwagenszene in Thailand

Kleinwagenszene in Thailand

Denk man an Thailand, stellt man sich grossartige Tempel, Märkte mit exotischen Speisen oder tolle Sandstrände unter Palmen vor. An Kleinwagen denkt kaum jemand – zu unrecht wie das Jeseda Museum etwas ausserhalb Bangkok eindrücklich zeigt.

Unter einer grossen, offenen Halle stehen einige Hundert Oldtimer verschiedenster Baujahre und Herstellungsländer in Reih und Glied. Ein beachtlicher Teil der Sammlung besteht aus Kabinenroller der 50-iger Jahre.

Da stehen sie, die Isetta’s, Heinkel, Messerschmitt und Co. Auch einige Exoten aus Frankreich und England ergänzen die Sammlung. Wie viele davon noch Fahrbereit sind, ist schwierig zu sagen, aber die klimatischen Bedingungen setzen den Wagen zu und die vielen platten Reifen lassen den Schluss zu, dass nicht genügend Zeit für den Unterhalt zur Verfügung steht.

In einem etwas abgeschiedenen Bereich stehen an die Hundert Mopeds und Roller – die auf Ihre Restauration warten. Es ist schon eindrücklich, was da alles auf engstem Raum steht. 

Schnäppchen Alarm – Tiger zu verkaufen…

Schnäppchen Alarm – Tiger zu verkaufen…

Ist mir schon klar – der Tiger ist der König der Kleinwagen ! Dazu gibt’s nichts zu diskutieren und das für einen König etwas mehr auf den Tisch gelegt werden muss als für niedere „Kasten“ ist ja auch nachvollziehbar, aber $ 285’000 sind doch etwas viel.

Angeboten wird der Wagen in den USA – https://www.hemmings.com/classifieds/dealer/fmr/tg-500/1925061.html

Ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde so in Rosa wirkt der Tiger eher wie ein Wagen aus dem Barbie-Fuhrpark als wie ein rassiger Sportler…

Teures Werkzeug

Teures Werkzeug

Im Zeitalter von Bauhaus, OBI oder Jumbo kommt Werkzeug in der Regel aus Fernost und kostet im Set weniger als früher für ein einzelnen Schlüssel oder Schraubenzieher zu bezahlen war, was natürlich auf die Qualität dieser Werkzeuge niederschlägt.

Deshalb macht es durchaus Sinn, altes Werkzeug auf Märkten einzukaufen und sich an der guten alten Qualität zu erfreuen. Oft vergisst man, dass unsere Oldtimer bereits ab Werk mit einem Werkzeugset ausgeliefert wurden.

Ein solches Werkzeugset für den Messerschmitt KR200 wird aktuell angeboten.

Sieht schon toll aus – so in Leder gebunden und mit den Hersteller-Prägungen auf den Schlüsseln. Der Ausrufpreis liegt bei € 750.- da muss der gemeine Karofahrer schon mal Schlucken…

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Die Mopetta teilt das Schicksal vieler zur Erscheinungszeit missverstandener Konstruktionen, nach wenigen Exemplaren wurde die Produktion eingestellt. 

Heute, 60 Jahre nach Produktionsbeginn erfreut sich die Mopetta grosser Beliebtheit und ist auf der Wunschliste vieler Sammler ganz oben anzutreffen. Der einfache Aufbau mit Chassis und Polyesterkarosserie stellt den geübten Mechaniker beim Nachbau vor lösbare Probleme – so wundert es nicht, dass sich zu den ehemals 14 gebauten Mopettas eine ganze Reihe weiterer Exemplare gereiht haben. Wahrscheinlich gibt’s in der Zwischenzeit so an die 50 Mopetta’s. 

Letzte Woche erhielt ich Fotos der Mopetta von Michael. Die Farbkombination ist etwas ungewohnt, steht der kleinen Mopetta aber wie ich meine sehr gut…

RM in Paris – Auktionsresultate

RM in Paris – Auktionsresultate

Bei der diesjährigen RM Auktion an der Retromobile in Paris kamen zwei interessante Kleinwagen unter den Hammer. Ein Inter 175A und ein Fiat Multipla – beides Fahrzeuge die auch in meiner Garage ein schönes Plätzchen hätten. Aber da hätte ich vor Jahren zuschlagen sollen, heute ich dies für „Ottonormalverbraucher“ nicht mehr möglich. 

Vor einigen Jahren wurde am Oldtimermarkt in Novegro ein Multipla für € 4’000 angeboten. Der Wagen war frisch lackiert und sah im Regen eigentlich ganz gut aus, wie er von unten ausgesehen hatte weiss ich nicht, der Boden war zu schlammig um sich niederzuknien. Egal, heute wäre der Wagen bestimmt das dreifache Wert.

Der Inter war natürlich der heimliche Star der Auktion. Sowas kriegt man nun wirklich nicht oft vor die Linse. Der Hammer fiel schliesslich bei € 78’400.-. In Zukunft wird der Wagen in Belgien unterwegs sein.

 

 

Belcar – alles bereit für den Frühling

Belcar – alles bereit für den Frühling

Im Moment scheint die Sonne, allerdings lassen die Temperaturen noch wenig Frühlingsgefühle zu. Egal, wenn die wärmeren Tage kommen, soll der Belcar bereit sein. Der Wagen hat die erste Saison tadellos gemeistert nur die vorderen Stossdämpfer und die Sitzpolsterung bereiteten mir etwas Sorge.

Vor einigen Tagen brachte ich Sitze und Rückenlehne zu Rene Wenger in Aeugstertal. Kaum zu glauben, weniger als 24h später waren die neu aufgepolsterten Sitze wieder abholbereit – das nenne ich Service…

Sieht noch genauso aus wie zuvor, aber der Sitzkomfort hat sich stark verbessert!

SitzeBelcar

Noch mehr Probleme bereiteten mir die vorderen Stossdämpfer. Irgendwann um 1960 hatte die Vorbesitzerin neue Stossdämpfer eingebaut, allerdings waren diese gut 3-4 cm zu lang, dadurch hatten die Vorderräder einen extrem grossen positiven Sturz – an sinnvolles Fahren war da nicht zu denken. Ich bestellte zwei klassische neue Stossdämpfer von Hagon, die lassen sich nach Mass fertigen und kosten nur etwa 280.- das Paar.  Bei der Bestellung gibt man die Lenkgeometrie und Radlast an, so wird die Federhärte ausgewählt.

Der neue Stossdämpfer sieht doch fast identisch aus – man beachte den Längenunterschied.

StossdaempferAltNeu

Nach Montage standen die Räder perfekt, allerdings war die Feder doch sehr weich gewählt. Im Laufe des letzten Jahres hat die Feder noch etwas nachgegeben und der Wagen, der ohnehin schon wenig Bodenfreiheit hatte, senke sich noch um ca. 2 cm. Leider gab es nun kaum mehr eine Schwelle oder Randsteinkante an der der Wagen nicht aufgeschlagen hat. So musste ich die Federn gegen härtere Exemplare austauschen.

StossdaempferOffen

Mit Hilfe eines alten Bohrständers konnte der Stossdämpfer vorgespannt werden, so dass sich die Befestigungsunterlegescheibe einfach montieren liess. Ich hoffe dass sich die härtern Stossdämpfer im Alltag bewähren.

FederEinpressen

Mal schnell eine Mopetta falten…

Mal schnell eine Mopetta falten…

Bastelbögen für Messerschmitt oder Isetta gibts ja viele und die lassen sich nach ein paar Mausclicks auch einfach auf den heimischen Computer laden. Bei dieser Mopetta siehts wohl etwas anders aus – da hat sich ein passionierter „Falter“ der Sache angenommen.

So siehts ja noch ganz übersichtlich aus. Bodenplatte und Sitz…

Mopetta Bodenplatte

Die Karosserie sieht schon etwas komplizierter aus, die Runde Form eignet sich ja nicht wirklich für ein Faltmodell.

Mopetta Karosse

Sieht aus wie ein Schlitten

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Die Karosserie wirkt etwas eckig aber die Grundform stimmt.

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Sogar ein Lenker ist vorhanden. 

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Der Motor passt auch.

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Sieht doch schon ganz gut aus.

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wem die Farbe nicht gefällt, kann auch Blau oder Rot wählen.

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Der verhinderte König der Kleinwagen…

Der verhinderte König der Kleinwagen…

Bugatti – dazu muss man in der Regel nicht viel erzählen. Wer hat nicht schon von den schnittigen Sportwagen geträumt sich selber an einem schönen Sommertag auf einer Landstrasse am Steuer vorgestellt. Geht es um Kleinwagen, ist Bugatti kaum die Marke an die man denkt.

Kleinwagen à la Bugatti – der Typ 68

1942 entwickelte Ettore Bugatti einen Kleinwagen Prototypen, den Typ 68. Dieser Wagen sollte von einem 318ccm, vier Zylinder Motor mit 16 Ventilen angetrieben werden. Als Leistung des Kompressormotors wurden 48PS angegeben – nicht schlecht Herr Specht… Ein Prototyp wurde gebaut und steht heute im Schlumpfmuseum. Es gab bereits Skizzen um einen Typ 68 im „Atlantic“ Stil mit der klassischen genieteten Finne zu bauen.

Motor, Typ 68

Bugatti soll den Motor in Motorrädern getestet haben um die Konkurrenz über sein Kleinwagenprojekt im dunkeln zu lassen. Anderweitig ist zu lesen, dass der Motor nur ein Bluff war, alle „Innereien“ wie Kurbelwelle, etc. sollen gefehlt haben.

Jedenfalls sieht der Motor toll aus, klein Vergleich zu einem Sachs 200…

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Keine Frage; die Form ist stimmig und der Motor eine Wucht. Das hätte, falls der Preis nicht allzu hoch gewesen wäre ein Erfolg werden können. So bleibt es nur eine Randnotiz in der reichen Bugatti-Geschichte.

 

 

Mini Van gefällig ?

Mini Van gefällig ?

So ein HY-Bus hat schon was – urching, charakteristisch und praktisch. In die lange Version lässt sich sogar ein Messerschmitt problemlos einladen. Aber ein Kleinwagen ist das nun wirklich nicht.

Anders bei diesem HY-Bus, dem kleinsten der Welt…

Aktuell wird das Fahrzeug auf eBay für £5’000.- angeboten
 
Scale model of the iconic Citroen H van converted for catering use.
Massive marketing opportunity for fast food restaurant. This electric van is subject to the same laws that govern mobility scooters so can be used in pedestrian areas to sample burger sliders or hot dogs. Alternatively, use the van to trade at food markets or festivals. 
Unique opportunity to capitalise on the publicity associated with a Guinness World Record. I have made the initial request for world’s smallest fast food van. The application for the record has been accepted by Guinness World Records and can be completed by whoever acquires the vehicle.
The van measures 1.6m x 1.2m x 0.75m, weighs about 100 kg, powered by a 24 v electric motor with a top speed of 8 mph. 
Equipped with a new electric hot dog roller with the capacity to cook 40 – 60 hot dogs at a time. There is also a gas griddle that can be fitted. 
Cash on collection. Delivery by arrangement.
 
HY Bus
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Störy Revival Treffen in 2018 !

Störy Revival Treffen in 2018 !

Es ist schon eine Ewigkeit her – erinnere ich mich korrekt so um’s Jahr 2002 – seit letztmals ein Kleinwagentreffen in Störy stattgefunden hat. Dank allerlei Zwist zwischen Museumsbetreiber und Gemeinde musste das Kleinwagenmuseum seine Tore schliessen und die traditionellen Treffen fanden ein jehes Ende. So standen die Wagen über Jahre hinter geschlossenen Türen und alljährlich nährten neue Gerüchte was denn wohl mit der Sammlung passieren soll die Szene. 2012 konnte endlich Vollzug gemeldet werden, die Wagen fanden ein neues Zuhause im nahen PS Speicher in Eibeck.

http://www.beobachter-online.de/bockenem/lokales/automuseum-in-stoery-ist-endgueltig-geschichte-d14825.html

Jetzt wird seitens PS Speicher und der Familie Künnecke  ein Revival Treffen geplant!

Hallo, allerseits.
wir- der PS.SPEICHER Einbeck – freuen uns sehr über die durchaus nicht erwartete Resonanz auf unsere gemeinsam mit Künneckes entwickelte Idee, das Kleinwagentreffen Störy wieder aufleben zu lassen. Um das aber gleich klar zu sagen: Wir wollen die Kleinwagenszene nicht beeinträchtigen, sondern versuchen, einen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege des automobilen Kulturgutes zu leisten. So arbeiten wird auch in unserer Ausstellung in Einbeck, und so pflegen wir unsere Sammlung.

In der Tat würden wir gerne auf das Himmelfahrtswochenende gehen, weil das der traditionelle Störy-Termin gewesen ist, aber wir verstehen, dass diejenigen, die diesen Termin inzwischen erfolgreich besetzen, Sorgen haben, dass ihnen etwas verloren geht. Wie gesagt, wir wollen niemanden etwas wegnehmen. Deswegen – aber nicht nur deswegen – haben wir uns entschlossen, das Störy-Revival erst 2018 zu veranstalten. Das ist auch sinnvoll, weil wir bis dahin auch die Störysammlung, die erst in diesen Tagen abschließend in unsere Depots überführt worden sind, in einem vorzeigbaren Zustand haben werden. Wir werden dann auch sehr gerne 2017 die anderen Kleinwagentreffen besuchen, mit den Ausrichtern ins Gespräch kommen und über Termine oder Kooperationen sprechen, wenn es gewünscht ist.

Wir veranstalten übrigens am letzten Juliwochenende 2018 aus Anlass unseres Dritten PS.SPEICHER-Geburtstages die „Einbecker Oldtimertage“. (Programm wird noch erarbeitet, Infos demnächst auf unserer Website www.ps-speicher.de) Das wäre für alle, die uns und den PS.SPEICHER noch nicht kennen, eine nette Gelegenheit, das nachzuholen. Gerne auch auf eigener Achse.
Achso: Und natürlich freuen wir uns auch sonst immer über Besucher (ausser montags…). Und wir haben nicht nur Kleinwagen 😉

Herzliche Grüße aus Einbeck – und gerne bis 2018!
Lothar Meyer-Mertel

Das lässt ja auf einiges Hoffen ! Leider ist wurde die Autoreisezug-Verbindung von Lörrach nach Hannover eingestellt, so dass eine geschummelte Anreise auf Achse nicht mehr so einfach ist wie zur Zeit des „alten“ Störy Treffens.

Um etwas in Erinnerungen zu schwelgen…

Museum

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…übrigens, das Bild wurde 2002 aufgenommen – anrufen zwecklos 🙂

 

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