Farbtöne für Heinkel, Messerschmitt und Zündapp neu bestimmt!

Die neue Farbtabelle für Heinkelfahrzeuge wurde zusammen mit dem Farblackexperten der Firma Glasurit und dem Heinkel-Club Deutschland e.V. komplett neu entwickelt. In einer aufwendigen Spektralfarbanalyse wurde aus den vom Club bereitgestellten Mustern (lackierte Orginal Blechteile und/oder Original Nass-Lacke) ein exakter Farbort bestimmt und daraus eine Mischformel entwickelt. In einem mehrstufigen Prozess wurden die neu zusammengesetzten Farben sowohl farbmetrisch als auch visuell unter Beachtung der Metamerie bis zum Exzess optimiert. Vom Start des Projektes bis zum Abschluß hat es über ein Jahr gedauert, bis die Ergebnisse perfekt waren.

Es wurden auch die Farben für Messerschmitt und Zündapp neu entwickelt.

Für mehr Infos:

 

Heinkel-Farbcodes aus der Glasurit Datenbank:

Messerschmitt-Farbcodes aus der Glasurit Datenbank:

 

Retromobile 2014 – Auktionen

Traditionell finden rund um die Retromobile Oldtimermesse in Paris verschiedene Auktionen der grossen Auktionshäuser statt. Dieses Jahr waren einige Kleinwagen im Angebot. Vorallem der Reyonnah aus der Besitzerfamilie hat im Vorfeld für Aufsehen gesorgt. Die gebotenen € 125’000 lagen dementsprechend auch in „Bruce Weiner“ Regionen. Die klassischen Kleinwagen erzielten Verkaufspreise die als „normal“ eingestuft werden können.

RM Auctions hatte nur einen Kleinwagen im Angebot – ein Multipla aus Schweden für € 33’000.-

Bonhams hatte ein interessantes Fahrzeug im Angebot. Ein Attica, die griechische Lizenzproduktion des Fuldamobils. Auch bei Bonhams lagen die Preise auf vernünftigem Niveau.

Zusammenfassend kann man sagen, dass gute und seltene Fahrzeuge auch hohe Preise erzielen, aber die astronomischen und auch schwer nachvollziebaren Preise aus der Bruce Weiner Auktion wurden nicht erreicht.

Er läuft!

Nach ziemlich genau 30 Jahren ist heute der Motor wieder zum Leben erwacht!

Gleich beim ersten Versuch – sprang er an…

Klar, ich hatte neue Kohlen, eine frische Kerze und einen neuen Kondensator eingebaut, aber dass der Wagen gleich beim ersten Startversuch anspringt hätte ich wirklich nicht gedacht.

Nun habe ich die erste Runde gedreht – macht schon Spass, so ein Messerschmitt. Die Schaltung funktioniert noch nicht wie gewünscht und die Plexihaube muss noch montiert werden, aber das Projekt geht langsam aber sicher dem Ende zu.

Herausforderung gesucht…

Unter den Restauratoren sind immer wieder wahre Blechkünstler zu finden. Betrachtet man „Vorher-Nachher“ Bilder ist es oft unglaublich, was mit Geschick und der nötigen Geduld alles möglich ist. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist die KR200-Restauration von Tapio aus Finnland: http://www.rollermobilclub.ch/die-ultimative-kr200-restauration/

Nun steht auf eBay ein weiteres Projekt, dass auf seinen Meister wartet. Auch hier handelt es sich um einen KR200 – was ja nicht auf allen Fotos sofort ersichtlich ist 🙂

Ich könnte mir vorstellen, dass ein solches Objekt auf einem Sockel in einen grossen Garage sehr dekorativ wirkt.

Update: 27.01.2014 – Verkaufspreis: £ 1’020.-

Scotsdale 2014 – Auktionsergebnisse

Letztes Wochenende fanden in Scotsdate Arizona mehrere hochklassige Auktionen statt. Bonhams, RM Auctions, Gooding und Barret-Jackson boten hunderte von Fahrzeugen an. Natürlich wurden für verschiedene Fahrzeuge neue Preisrekorde erziehlt – neben all den „Verlierern“ der Wirtschaftskrise der letzten Jahre gibt es doch eine betrachtliche Anzahl „Sammler“ für die Geld keine Rolle spielt.

Einige Kleinwagen waren im Angebot. Die Preise lagen höher als dies an einer europäischen Auktion zu erwarten wäre, aber Preisrekorde wurden definitiv keine erziehlt.

Erstaunlich ist die Preisentwicklung, die bei den Fiat Jolly Exemplaren zu beobachten ist. 110’000.- für einen kleinen Fiat ist doch sehr viel Geld. Klein Wunder, dass bei diesen Beträgen inzwischen der Grossteil der Jolly’s bis vor kurzem noch ein geruhsames Leben als stinknormale, verrostete 500-er Limousine gefristet hat…

Zwei frühe KR200 für 37K bzw. 55K

Isetta für 30K

Ein Schritt vor und zwei zurück…

Nein, mein KR200 ist noch nicht fertig –  auch nicht in den nächsten Tagen!

Glaubt man allgemeinen Grundsätzen der Lernmethodik, muss man Dinge wiederholen, bis sie bleiben. Also, getreu nach dem Motto „Übung macht dem Meister“ habe ich nun sogar den kompletten Einstieg mit dem Haubenrahmen demontiert, wäre doch schade wenn ich nicht wüsste wie sowas geht…

Aber blenden wir etwas zurück. Vor einer Woche setzte ich erstmals das frisch lackierte Heckteil auf den Wagen. Beim schliessen des Einstiegs viel es mir sofort auf. Sowas nennt man im Fachchargon „Spaltmasse“. Nur war in meiner Fall eher eine Lücke denn ein Spaltmass das etwas zu gross geraten ist.

Eigentlich sollte zwischen dem Einstieg und der Heckklappe gerade soviel Platz sein, dass der Gummikeder passt. So habe ich die Position der Heckklappenbefestigung immer weiter nach oben korrigiert bis zum Anschlag. Naja, das reichte noch nicht, wie man auf dem Bild gut sehen kann. Klar, meine Heckklappe stammt von einem anderen Fahrzeug aber die Differenz war nun wirklich zu gross.

Nach intensiven Bildstudium von anderen KR200 kam ich zum Schluss, dass der komplette Einstieg mehr nach vorne und gleichzeitig nach unten gerückt werden muss. Na dann – Einstieg demontieren, alles Begutachten und entsprechende Korrekturen vornehmen. Nun habe ich den Einsteig um knapp 2 cm nach vorne gerückt alles neu verbohrt und siehe da es scheint langsam zu passen.

Jetzt liegt alles bereit zur Montage. Danach hoffe ich wieder etwas Land zu sehen und langsam aber sicher die ersten Zwei-Tack Töne aus dem Motor zu entlocken.

 

 

KR200, es geht voran (immer noch langsam…)

Wer hätte das gedacht, dass in einem so kleinen Wagen der ja fast fertig war noch so viel Arbeit steckt! Glücklicherweise unterschätzt man in der Regel anstehende Arbeiten und macht sich voller Elan ans Geschehen. Nun, zwei Monate und viele Stunden später sieht der Wagen langsam wie ein Messerschmitt aus.

Die letzten Tage habe ich mit der Aufarbeitung des Haubenrahmens verbracht – ein „Aluminium-Guru“ hat vor langer, langer Zeit alles Sandgestrahlt – etwas dümmeres ist wirklich schwer vorstellbar. Naja, egal nun sieht der Rahmen wieder aus, wie er sollte und eine erste Probemontage auf dem Fahrzeug lässt den KR200 wie in neuem Kleid erscheinen.

Nun steht noch die abschliessende Politur des Alus an und danach freue ich mich bereits auf die Hauben-Montage. Es gibt ja allerlei Tips dazu:

  • Rahmen aufbördeln
  • Alles sehr grosszügig mit Seife einschmieren
  • Mittelkeder bei Scheibenrahmengummi entfernen

und wahrscheinlich noch vieles mehr. Da bereits die Montage ohne Gummis einiges an zusätzlichen Händen gebraucht hätte wird es mit Gummi bestimmt ein „Kinderspiel“ – aber dazu später mehr.

Es soll ein altes Foto geben, auf dem die Export-Fahrzeuge mit ihren getrennten Haubenrahmen inkl. Seitenscheiben und Haube zu sehen sind. Wäre das ev. ein einfacherer Weg, zuerst den Haubenrahmen und die Seitenscheibenrahmen zusammenbauen und danach alles auf die Karosse zu montieren? Hat das schon jemand probiert?

Neben all dem „Alu-Pain“ habe ich das elektrisch angeschlossen, Motor, Kabel und neue Stossdämpfer montiert und den Lenker überarbeitet. Jetzt fehlt mir nur noch der Zündschlüssel, damit ich den ersten Problelauf machen kann. Ich hoffe der Vorbesitzer findet den bald…

wie alles begann…

http://www.rollermobilclub.ch/mein-kr200/

http://www.rollermobilclub.ch/kr200-es-geht-voran-langsam/

Keith Harring Isetta & Karo

Wem Pop-Art nicht gefällt, kann sich eine Romi Isetta oder einen Mivalino mit Graffiti Hintergrund ins Wohnzimmer hängen. Mir persönlich gefällt das Fahrzeug ohne Hintergrund in der schlecht belichteten Garage am besten, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich steiten…

Hier kann man sich die Objekte bestellen: http://fineartamerica.com/art/all/bluechip+luigi+gallone/all