Fahrbericht !

Fahrbericht !

Erstmals seit knapp 50 Jahren fuhr der Belcar wieder auf schweizer Strassen!

Nach den ersten Kilometern kann ich dem Wagen einen gewissen Fahrkomfort nicht absprechen.

Es sitzt sich gemütlich auf einer durchgehenden, wenn auch nicht exzessiv gepolsterten Sitzbank, die für drei Personen genügend Platz bietet.  Das Lenkrad liegt gut in der Hand, das Handling ist einwandfrei und sehr leichtgängig – steht einer heutigen Servolenkung um nichts nach! Die Bremsen verzögern den Wagen ausreichend. Die Handbremse funktioniert, ist allerdings etwas ungünstig angeordnet.

Das Komfort-Highlight ist allerdings die Federung – man schwingt wie in einem amerikanischen Strassenkreuzer über die Strassen. Wie sich die sehr weiche Federung bei Höchstgeschwindigkeit bewährt wird sich noch zeigen.

Geschaltet wird wie beim Messerschmitt – allerdings sitzt der Schalthebel links. Einzig die Bedieung des Benzinhahns ist etwas umständlich da nur bei geöffneter Motorhaube zugänglich. Da habe ich mir die Freiheit genommen, ein elektrisches Ventil in den Schlauch einzubauen das bei Betätigung der Zündung öffnet.

Die Übersetzung nicht optimal. Ich kann mir nicht vorstellen, das dies so ab Werk verbaut war, ausser der Wagen ist für den Einsatz in einer Bergregion modifiziert worden. Da muss ich wohl noch etwas Rechnen und ein passenderes Zahnrad anfertigen…

24584295075_42e300dcc7_k

24558121886_a2214a8609_k

24475971992_9277e8f6c8_k

24502012171_f323620bac_k

24216545369_6a02b90614_k

 

Sieht doch schon wie ein richtiges Auto aus…

Sieht doch schon wie ein richtiges Auto aus…

Nach langen Monaten des Demontieren, Reinigen, Reparieren, Recherchieren, etc. nimmt der Zusammenbau des Fahrzeuges langsam Gestalt an. War aber auch Zeit, schliesslich muss das „Motivationskonto“ auch wieder aufgefüllt werden.

Ein Blick auf ein fast fertig zusammengebautes Fahrzeug macht einfach viel mehr Spass !

Belcar - Heckansicht

Die Elektronik machte bisher wenig Sorgen, bis auf die Hupe und den Reservegeber im Tank sind alle Komponenten noch heil – sogar die Glühbirnen leuchten noch. Wie bereits erwähnt, habe ich eine neue Verkablung durch die alten Bougierohre gezogen was natürlich nicht immer ganz einfach war, aber wer will es schon einfach haben. Jedenfalls ist alles Verkabelt und sieht so aus, wie es damals vom Werk kam.

Jetzt stehen noch die Abschlussarbeiten und eine sorgfältige Reinigung der Karosse und Zierleisten an. Ich freue mich schon auf die erste Proberunde und bin gespannt wie sich der Wagen fährt. Die Stossdämpfer vorne und hinten sind sehr weich, ob dies nur dem Alter geschuldet ist oder zur konfortablen Abstimmung des Fahrwerkes gehört werden wir sehen…

Belcar - Innen

Belcar - Motor & Tank

Belcar Motor

2016-01-17 004

Brütsch Rollera – einige Bilder

Diese Rollera steht seit Jahren in einer englischen Sammlung. Der Chromzierrat, ob Stossstangen, Gepäckträger oder Zierleisten ist eindrücklich – man könnte denken, das Fahrzeug ist einem optischen Tuning zum Opfer gefallen. Aber nein alles original, wahrscheinlich wollte man damit auch zeigen, dass die Rollera der grössere Bruder der Mopetta ist.

Vergleicht man die Fahrzeuge, wirkt die Rollera viel weniger harmonisch als die Mopetta.

Komisch sieht die Motorseite aus, der Ausschnitt ist sehr gross und unregelmässig geraten. Auch der im Vergleich zum ILO Motor sehr eckige AMC Motor wirkt etwas verloren.

Aus diesem Blickwinkel sieht man, dass ohne Verdeck und Stossstangen das Fahrzeug durchaus gefallen würde.