Idee

Schon vor einiger Zeit haben wir die Anfrage erhalten, ob unser Club sich als Attraktion am Fest zum 125jährigen Bestehen der Stadtmusik Rapperswil vom 3. Juni 2005 präsentieren will. Wir haben zugesagt und dies gleich mit unserer Frühlingsausfahrt verbunden. Charly Müller, unser Mann vor Ort, hat sich bereit erklärt, die Ausfahrt zu organisieren und so sind wir alle Charly’s Ruf gefolgt.

Abfahrt
Ka und Sibylle Birchler und ihre Kinder Lukas und Myriam trafen sich mit mir vor meiner Garage. Sibylle strahlte wie ein Glühwürmchen: Es war die erste Ausfahrt, die Sie mit ihrem frisch restaurierten Trojan absolvieren konnte. Endlich hatte die Familie wieder in angemessenen Fahrzeugen Platz Doch schon bildeten sich dunkle Wolken am Horizont: Nach Jahren unermüdlichen Restaurationsaufwandes wollte sich der Trojan nicht mehr starten lassen. Anschieben ging aber. Sicherheitshalber packten wir noch meinen elektrischen Energiespender namens „Powerstation“ ein, falls die Batterie unterwegs den Geist aufgeben sollte.

Wo ist der Treffpunkt ?
Treffpunkt war ein Restaurant an der Bahnhofstrasse in Wetzikon. Simpel gestrickte Innerschweizer denken natürlich, dass eine Bahnhofstrasse dem Bahnhof entlang führt. So haben wir den Bahnhof umrundet und keine Bahnhofstrasse gefunden. Hä? Nach einigen weiteren Versuchen und einer Pinkelpause haben wir die Bahnhofstrasse dann gefunden und mussten noch eine ziemliche Strecke zurücklegen bis wir schliesslich am Treffpunkt waren. Offenbar waren wir aber nicht die einzigen, die etwas Mühe mit dem Auffinden des Treffpunkts hatten.

Storchenkollonie
Nach einem grossen Schluck und einem kleinen Bissen ging die Ausfahrt los. Schon schnell zeigte sich, dass Sibylle’s Trojan einige Mühe mit dem Laden der Batterie hatte, so dass das Powerpack schon bald zum Einsatz kam. Auch die Kinder vertrauten dem Trojan nicht so richtig und wollen überall mitfahren, nur nicht bei Mami. Von Wetzikon ging es über das Zürcher Oberland Richtung Rüti, Dann wechselten wir in den Kanton St. Gallen und erreichten schliesslich Uznach, wo wir die Storchenkolonie besuchten und interessantes über die Störche und die Geschichte der Storchenkolonie erfahren könnten. Zum Abschluss unseres Besuches wurden wir noch mit einem Apéro verwöhnt, so dass wir die Schlussetappe nach Rapperswil frisch gestärkt in Angriff nehmen konnten.

Wo ist der Rest der Truppe ?
Auf der Fahrt nach Rapperswil haben wir einige Leute verloren. Leider verunmöglichen es Ampelanlagen, dass ein grösseres Kontingent an Fahrzeugen die Ampel zur gleichen Zeit passieren kann, so dass unser Tross auseinander gerissen wurde. Schliesslich schafften wir es aber, alle wieder auf einem Parkplatz zu sammeln (Natel sei Dank…), so dass wir geschlossen beim Festplatz an der Seepromenade in Rapperswil einfahren konnten.

Stadtfest in Rapperswil
Die Freude der Festbesucher über unsere heutzutage durchaus etwas seltsam anmutenden Fahrzeuge war riesig. Schon bald wurde die Attraktion über Lautsprecher bekannt gemacht und so mancher musste Red’ und Antwort zu seinem Fahrzeug stehen. Für uns hatte die ganze Sache den positiven Nebeneffekt, dass wir das Jubiläumsfest besuchen konnten und die einzigen waren, die auf dem Festplatz parkieren durften. So kam es, dass auch unsere Clubmitglieder sich schon bald ins Getümmel stürzten und fleissig mitfeierten. Im Laufe des Abends lichteten sich die Reihen. Ein Rollermobil nach dem anderen trat die Heimfahrt an. Als ich mich kurz nach Mitternacht und kurz vor 0,5 Promille ebenfalls auf den Weg machte, fand ich nur noch eine einzige Isetta an, welche ganz allein auf dem Platz auf mich wartete. Mein treue Isetta hat mich wie immer schnell und sicher nach hause gefahren. Es war eine schöne Frühlingsausfahrt. Einmal etwas anders als gewohnt, aber ich glaube, mit der Ausstellung unserer Fahrzeuge konnten wir auch zahlreichen Festbesuchern eine Freude bereiten. Mein Dank geht an Charly Müller und Martina Birchler für die Organisation der Ausfahrt. Hoffen wir, dass für 2006 bereits jemand eine tolle Idee hat.

Und Sibylle? Sie hat es dank dem Powerpack noch nach hause geschafft und Ka hat wieder was zu tun.

Walter Kälin, Einsiedeln

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