Die Tage davor…

Die Tage und Wochen vor dem Kleinwagentreffen schienen wie im Fluge vorbeizuziehen, es war aber auch viel zu erledigen, schliesslich wollten alle Familienmitglieder zuverlässig in und um Wohlen herumkurven. Meine Frau im KR175, unsere Tochter in der Mopettina und ich in der Mopetta. Als wäre dies nicht genug, hatte ich mir noch in den Kopf gesetzt das Valmobile, das erste mal mit Seitenwagen (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Charly für den super Transport-Service) in Wohlen zu präsentieren.

Angekommen
Mit vereinten Kräften, ich selbst noch etwas angeschlagen denn die Grippe hatte mich kurz vor dem Wochenende noch heimgesucht, schafften wir es am Samstagnachmittag nach Wohlen.

Rally
Viele Teilnehmer waren zu dieser Zeit bereits von der Rally zurückgekehrt, hatten fleissig Fragen beantwortet, die richtige Stecke befahren und viele Punkte für die Rangliste gesammelt. Gewonnen wurde das Rally schliesslich vom französischen Mochet – Team. Die Kombination von bärenstarkem 125ccm Motor und hervorragender Ortskenntnis war einfach nicht zu schlagen.

Dejà vu
Mich freute es die vielen bekannten Gesichter aus In- und Ausland zu treffen, gemeinsame Errinnerungen aufzufrischen und über zukünftige Projekte zu fantasieren. Überhaupt schien mir die Mischung der Teilnehmer am Treffen toll, alle wollten in erster Linie Fahren und Freundschaften pflegen, lästige Diskussionen über die Originalität von Rückspiegeln, Zierleisten und Fahrkombinationen fehlten fast vollständig was sicher auch mit dem Verzicht auf die an Oldtimer-Treffen schon fast obligate Pokalorgie zu tun hat.
Hatten bereits am Nachmittag die Leute in Wohlen und Umgebung beim Anblick all der Kabinenroller das Gefühl, die Zeit sei stehengeblieben, kam mir dieser Gedanke während des Abendprogrammes. Raum, Deko, Tombola, Bar und Grill, alles schien seit dem letzten Treffen unverändert. Einzig bei Elvis hatte ich das Gefühl einige graue Stränchen zu entdecken.

Bergrennen !
Sonntag, der Höhepunkt des Treffens, die Teilnahme am GP Mutschellen den ich bereits im Vorjahr als begeisterter Zuschauer miterleben durfte stand auf dem Programm. Die versammelten Kabinenroller auf dem Dorfplatz von Rudolfstetten gaben den interessierten Besuchern die Möglichkeit die verschiedenen Fahrzeuge und ihre teilweise kuriosen Konstruktionsdetails aus der Nähe zu betrachten.
Die anschliessende Fahrt im Corso, über die von Zuschauern gesäumte Rennstrecke auf den Mutschellen hinauf wird für alle ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Unsere kleine Tochter wollte gar nicht mehr mit Winken aufhören. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen wie viel Sympathie unseren kleinen Wägelchen von den Leuten entgegengebracht wird.

Rückblickend
Der einzige Wehrmutstropfen an diesem wundervollen Wochenende war, dass die französchischen Teilnehmen nicht richtig über den Ablauf des Tages informiert wurden und den Start zum Corso verpassten. Wirklich schade, ich hoffe dass die ausländischen Teilnehmer in Zukunft besser integriert werden.

Herzlichen Dank an das komplette Helferteam, die dieses tolle Erlebnis möglich gemacht haben.

Oliver Meier, Zürich

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