Anfahrt in die Berge

Samstag den 16. September trafen sich 10 Clubmitglieder und 1 Begleitperson um 10 Uhr in Steffisburg. Aber wie das so ist im Rollermobilclub, mit einer kleiner Verspätung von 30 Min. wurde endlich losgefahren. 7 Rollermobile aus 6 Kantonen: AG, BE, SG, SO, SZ und ZH fuhren los. Jaunpass wir kommen! Walter L. durfte wegen seines Turbomotors schon früher losfahren und konnte trotzdem nicht als erster auf der Passhöhe den Platz reservieren!

So genossen wir inmitten einer wunderschönen Panoramawelt eine feine hausgemachte Glace aus der Alpkäserei. Umgeben von saftigen Wiesen und riesigen Bergen fuhren wir weiter nach Gruyere. Wir hatten wirklich einen Prachtstag erwischt! In Gruyere dirigierte uns ein Platzanweiser zum Parkfeld. War er wegen uns da? Aber nein, beim und ums Schloss von Gruyere fand eine Veloveranstaltung statt. Natürlich lockten unsere „Boliden“ viele Schaulustige an, doch Autogramme wurden noch keine verteilt. Zu Fuss liefen wir Richtung Schloss. Da hatte es viele Souvenirläden und Restaurants. In einer schönen Gartenwirtschaft nahmen wir das Mittagessen ein. Da hatte es natürlich auch andere Touristen, und Japaner probierten ihr erstes Raclette und Fondue. Unser Tisch hatte auch immer Besuch von frechen Spatzen.
Die Fütterung der „Raubtiere“ übernahm Hans. Als wir wieder beim Parkplatz ankamen, wollte eine Dame noch vor der Wegfahrt in einem Rollermobil Probesitzen. Es gefiel ihr sehr gut, aber da es 4 Damen waren, konnten wir sie aus Platzgründen nicht mitnehmen.

Standesgemäss durch Gstaad !
Frisch gestärkt fuhren wir weiter nach Gstaad. Der Empfang eingangs Dorf war wie es sich gehört: Der Apotheker stand mit seiner Crew vor dem Laden, um unseren Wagentross zu bestaunen! Fast vergassen sie ihren Laden zu schliessen, so abgelenkt waren sie. Schön gemütlich machten wir einen Spaziergang durch diesen bekannten Ort, wo die Kleider im Schaufenster keine Preise haben, die Ovomaltine im Restaurant 6.- Fr. kostet und wo Walter L. bei den Antiquitäten einen Regler zu finden hofft. An einem Hotel sind sogar auf einer goldenen Tafel die Stammgäste mit Namen eingraviert. Meinen habe ich nicht gefunden. Tja.

Weiter in Richtung Etappenziel
Um 17.30 fahren wir weiter nach Turbach. Es ist gar nicht mehr weit. Und inmitten einer Wiese in einer Kurve steht unser Gastgeber Peter und filmt die Neuankömmlinge. Wie wir später erfahren, stand sein Sohn schon lange dort um ja den Vater zu informieren, dass wir kommen. Mit einem grossen Hallo und voller Freude werden wir von Peter, Silvia und deren Sohn Philip begrüsst. Die Autos müssen noch für ein Foto mit Restaurant umparkiert werden. Das Gruppenfoto mit Selbstauslöser bringt zwei Amateurfotografen ins schwitzen und sorgt für allgemeines Gelächter, und Peter streckt seinen Kopf in sein ehemaliges Auto um eine Nase voll zu riechen, ob es noch so ist wie es damals war.

Zu Gast bei ehemaligen Club-Kollegen
Aber der Höhepunkt steht uns noch bevor: zum Apero gibt es Brötchen, nein nicht Brötchen, es sind bestrichene Rollermobile aus Toastbrot ! Richtige Autos mit Rädern, auch das Blätterteiggebäck haben wir in Form eines Rollermobils in den Mund geschoben!!! Das gibt es bestimmt nicht in Gstaad, das ist Liebe am Detail und Service im Rest. Sunne-Stübli in Turbach ! Also die Leute die nicht am Jahrestreffen teilgenommen haben sind selber schuld, denn es gab noch mehr „Details“: die Fenster vom Restaurant haben Vorfenster und zwischen den 2 Fenstern waren liebevoll Modellautos ausgestellt wie in einer Vitrine, an den Vorhängen hingen Rollermobile aus rotem Papier und sogar im Rosenstöcklein auf jedem Tisch durfte der Sticker mit Auto nicht fehlen! Es sah einfach genial aus. Auf dem Tisch lag ein Fotoalbum von früheren Ausfahrten, und schon bald hiess es: weisch no, kännsch de, lueg da… Es wurden Geschichten von früher erzählt und schon bald war es Zeit zum Nachtessen. Es gab Trockenfleisch oder Tomme Käse (für die daheimgebliebenen: nicht Tomme aus der Migros sondern Saaner Tomme) und als Dessert Glace. Ich habe das „Herbstprogramm“ ausgesucht: Zimt-, Hagebutten-, und Quittenglace. Ein Traum. So guet ! Viel zu schnell verlief der Abend, es wurde erzählt, um Mitternacht Philip Sch. zum Geburi gesungen und leider war um 0.30 Polizeistunde. Müde fielen wir ins Bett und am Sonntagmorgen wurden wir wie immer am Jahresausflug: mit Regen begrüsst. Noch müde, oder traurig wegen dem Wetter sassen wir am Frühstückstisch umgeben von verschiedenen Leckerbissen und es regnete Bindfäden! Wir wollten doch noch mehrere Pässe abfahren! Aber wir entschieden uns auf direktem Weg den Heimweg anzutreten, schliesslich hatten wir gestern auch den Gurnigel weggelassen. So fuhren wir recht zügig durchs Berner Oberland, vorbei an schönen Chalets, aber mir war, dass heute die Geranien nicht so schön leuchteten wie gestern. Beim Kaffeehalt hatten wir es trotzdem lustig, so erzählte Walter L.: mein Scheibenwischer funktioniert nicht, jetzt tropft es mir auf den Fuss. Hä? Will er während dem fahren die Scheibe mit den Füssen wischen?

Heimfahrt
Kurz vor Steffisburg trennen wir uns: the green Cars: Charly und unser Präsi Walter fahren über den Brünig nach Hause, der Rest trifft sich in Herzogenbuchsee zum essen. Auf dem Heimweg hören wir im Radio von Ueberschwemmungen in der Schweiz. Wie letztes Jahr als wir im Verkehrhaus waren. Es waren 2 schöne Tage, es zeigte wieder einmal, wie schön doch unsere Schweiz ist und wie wir viele Zuschauer am Strassenrand erfreuen können: In Gstaad blieb sogar ein Bentley mitten im Kreisel stehen um unsere Fahrzeuge vorbei zu lassen und zu bestaunen!

Ich möchte mich hiermit bei Ralph für die Organisation des Treffen bedanken und bei Familie von Grünigen für die Gastfreundschaft und den herzlichen Empfang.

Stefanie Häfeli, Suhr

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