Kleinwagen Schmuckstücke aus Silber

Ende letzten Jahres hatte ich per Zufall winzig kleine, silberne Mopetta’s auf Flickr entdeckt. Kaum den Verkäufer im fernen Japan angeschrieben waren die Modelle schon bei mir im Briefkasten…

Link zu sushifactory auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/sushifactory/

Nun möchte ich nochmals einige Seiner Schmuckstücke präsentieren. Ich finde Seine Arbeit einfach toll !

Mopetta's in Box

Mopetta's in Box

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Inter 175 A sur la route…

– Le budget d’un scooter
– La sécurité d’une voiture
– La finesse d’un avion


    Inter 175 A

    Inter 175 A

    Der Inter

    Der Inter, wurde ganz offensichtlich als Antwort auf die Messerschmitt KR 200 entwickelt. K steht für Kabine und R für Roller, das heisst „Kabinenroller“, während der 175 A seinen Namen den ersten beiden Silben des Wortes „intermédiare“ (Vermittler) zwischen Motorroller und Automobil verdankt.

    Die Firma „Ateliers Electro-Mécaniques de la Seine“, lizenzierte Patente für ein Fahrzeug mit drei Rädern „autoscooter“. Die entwickelten und realisierten Prototypen wurde im Dezember 1953 an der nationalen Messe für Flugzeugkonstruktionen dem Publikum gezeigt.

    Der Vertrag vom 30. April 1954, die A.E.M.S bestätigt der GESCOFI (agence générale de vente des véhicules construits par la SNCAN) den Vertrieb der Inter …

    Eine erste Bestellung von 1000 Fahrzeugen wurde aufgegeben, Nach der Produktion von 283 Fahrzeugen wurde die Herstellung in der Firma von Villeurbanne unterbrochen

    Ästhetik

    Man kann sagen, der Inter hat gut aussehen, seine freistehenden Kotflügel betonen den freinen Rumpf des Fahrzeuges.

    Der einzelne Scheinwerfer, im Rumpf integriert war Unfallanfällig aber war Teil der schlanken line. Auch das Cockpit und das Heck waren sehr gut gelungen. Eine breite Aluminiumleiste markierte die Gürtelline und unterstrich die Dynamik des Designs.

    Inter 175 A - Ansicht von Vorne

    Inter 175 A - Ansicht von Vorne

    Inter 175 A - Ansicht von Hinten

    Inter 175 A - Ansicht von Hinten

    Konstruktion:

    Trotz der eleganten Ästhetik, wirkt der Inter nicht so robust wie z.B. der KR 200es ergibt sich nicht von Inter einen Eindruck von Robustheit wie die, daß die KR 200, noch ist die Verarbeitung überzeugend. Aus der Flugzeugtechnik wurde die Konstruktion des Monocroques aus verschweissten Profilen übernommen. Einfachheit und Stabilität bei nur 210 Kg sind das Resultat dieser Bauweise.

    Der Vorderachse, eine vertrauenserweckende Konstruktion aus einen grosszügigen Vierkantprofil mit Gummifederelementen ist mit hydraulischen Bremsen ausgerüstet. Die Lenkung erfolgt über einen Kettenantrieb der mit dem Steuerrad verbunden ist.

    Die Hinterachse ist wie ein Pendel zwischen zwei Gummiringen aufgehängt. Eine mechanische Bremse wirkt auf das einzelne Hinterrad in der Einarmschwinge. Als Antrieb verwendet der Inter einen 175ccm YDRAL Motor.

    Fahreigenschaften:

    Der Einstieg ist etwas verwirrend, an Bord des Inter kann verwirrend ist, das Cockpit öffnet von rechts nach links wobei es sicherer ist das Cockpit zusätzlich am hinteren Ende des Rahmens zu halten da es etwas heikel ist. Auch sollte man auf nebenan stehende Fahrzeuge achten, da das Cockpit über die breite der Fahrspur herausragt.

    Das Interieur ist denkbar einfach man sitzt auf einem spartanischen Stuhl. Der Blick wir nicht durch übermässige Instrumentierung abgelenkt, Tacho, Blinker, Startknopf, Choke und einen von Hand betriebenen Scheibenwischer. Eine Gummimatte und Schalldämmung an den Seiten runden die Einrichtung ab.

    Das Starten des Fahrzeuges setzt einiges an körperlichem Einsatz voraus. Oberkörper drehen, Choke neben dem Rücksitz ziehen, Kontaktschalter am Armaturenbrett betätigen und den Hebel des Gyro-Starters am Boden nach oben ziehen.

    Überraschung, ein Crescendo wie von einer Turbine erklingt, man fühlt sich wie im Flugzeug, bis man den Gyro-Starter wieder zurückstellt. Die Masse des Gyro-Starters wirkt auf die Kurbelwelle und der Motor startet (manchmal auch erst beim zweiten oder dritten Versuch…)

    Das 3-Gang Getriebe wird über einen Schalthebel links betätigt. Der Motor überrascht mit viel Kraft und Durchzugsvermögen, obwohl im Vergleich zum Messerschmitt weniger Hubraum und nur 3 Gänge vorhanden sind, kann der Inter durch das geringe Gewicht mit den Fahrleitungen gut mithalten auch neigt er nicht zum Kippen wie der Messerschmitt und die hydraulischen Bremen bieten zusätzliche Sicherheit.

    Inter 175 A - Vorderachse

    Inter 175 A – Vorderachse

    Fazit:

    mit nur 283 Exemplaren, die gegen eine Produktion von mehr als 60 000 ist es klar, dass der Inter nicht die Möglichkeiten hatte um mit dem Messerschmitt verglichen zu werden.Angesichts den Marktanforderungen, scheint es real, dass der Inter ein erfolgreiches und zuverlässiges Transportmittel hätte sein können.Aber die Offensive der « grossen » Hersteller hat die Möglichkeiten der kleinen, erfinderischen Firmen zunehmend eingeschränkt.

    Claude Le Bihan

    BWM Isetta aus Retonios Museum

    Am diesjährigen Jahrestreffen stand ein Besuch im Museum von Retonio in Degersheim auf dem Programm. Retonio, bekannt als Bauchredner führt ein Museum mit breitem Spektrum von riesigen elekromechanischen Orgelanlagen über Puppen und Musikinstrumente bis zu Auto wird alles geboten.

    Für uns als Kleinwagenenthusiasten war natürlich die BMW Isetta sehr interessant, allerdings war schon aus Distanz zu sehen das bei der Restauration keine „Könner“ am Werk waren. Türgriff und Steuerrad waren der einfachheithalber gleich in Weiss mitlackiert worden auch den Kabelbaum habe ich als wenig vertrauenswürdig in Erinnerung…

    Das Fahrzeug wurde auch auf eBay angeboten, bisher allerdings noch erfolglos.

    isetta1

    isetta2

    Liest man die Beschreibung zum Fahrzeug drängt sich der Gedanke auf, ob es sich wirklich um das Fahrzeug handelt, dass wir im Museum gesehen haben 🙂

    BMW ISETTA 2S / 1959

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    Solyto tuning !

    Mit dem Solyto unterwegs in der hügeligen Schweiz ist mitunter ein hartes Brot. Der Motor mit seinen 125ccm ist schon bei kleinen Hügeln gefordert, von richtigen Steigungen ganz zu schweigen.

    Unterwegs zum letzten Clubhöck sind Ralph im Fuldamobil und ich im Solyto mit ca. 20 Km/h die Strasse zum Zoo hoch gekrochen, kaum waren wir oben, hat mein Motor vor lauter Hitze zu stottern begonnen.

    Nach einigen Diskussionen am Höck habe ich mich dazu entschlossen die Kompression zu erhöhen. Beim Solyto ist dies sehr einfach, da die Zylinderkopfdichtung aus zwei Milimeter dicken Aluminium besteht. So habe ich die Dichtung durch eine aus 0.5 mm Alu ersetzt und so die Verdichtung von ca. 6.5:1 auf 7.5:1 erhöht.

    links das Original, rechts die neue Dichtung

    links das Original, rechts die neue Dichtung

    Die erste richtige Testfahrt hat mich gleich nach Winterthur geführt (ca. 40 Minuten Fahrzeit) und meine Erwartungen erfüllt. Subjektiv hat der Wagen mehr Kraft am Berg und bei idealen Verhältnissen habe ich nach Tacho die 60 Km/h Grenze geknackt.

    Obwohl, 60 Km/h im Solyto ist nur was für Leute ohne Nerven…

    Treffen der Generationen, Messerschmitt und Amilcar

    viele Clubkollegen wissen es ja schon lange, ich habe neben meiner Leidenschaft für die Kabinenroller schon länger ein Auge auf die Vorkriegsoldtimer geworfen.

    Seit 2006 sind mein Vater und ich mir der Restauration eines Amilcar CGS von 1924 beschäftigt. Nun ist das Fahrzeug doch noch fertig geworden…

    Technikgeschwätz rund um den Amilcar

    Technikgeschwätz rund um den Amilcar

    Amilcar, KR200, KR201

    Amilcar, KR200, KR201

    Kabinenroller mit Flügeltüren !

    Es muss nicht immer gleich Mercedes 300 SL sein…
    Überhaupt, wer will schon ein Fahrzeug von dem in jedem mittelmässigen Oldtimer-Heft 3 oder 4 Stück inseriert sind !

    Wenn schon Flügeltüren dann was wirklich seltenes mit eigenständigem Design.

    BMA AMICA, Jg. 1977, 246ccm

    BMA AMICA - Flügeltürer

    BMA AMICA - Flügeltürer

    BMA AMICA

    BMA AMICA

    Das Fahrzeug ist im Moment auf eBay-Italen zu haben. Startpreis €10 (no reserve)

    Link zur Auktion –>

    Die junge Generation nachziehen…

    Wer Oldtimermärke oder Treffen besucht, weiss unsere Szene wird immer älter. Natürlich machen es die steigenden Preise unserer Klassiken den Einsteigern nicht einfach einen Kabinenroller zu erstehen.

    Ich muss sagen, bei den ganz kleinen ist der Solyto schon sehr beliebt, zumindest in meiner Familie sehe ich noch keine Probleme mit dem Nachwuchs. Die Mädchen sind ganz verrückt nach dem kleinen Solyto !

    Vier Mädchen und ein Solyto

    Vier Mädchen und ein Solyto

    Mopetta – Reparatur Hinterradfederung

    Wie bereits geschrieben, hatte ich am diesjährigen Jahrestreffen einen kleinen Zwischenfall mit der Mopetta. Das Federelement war gerissen und die Fahrt sofort zu ende…

    In der Zwischenzeit habe ich das Gummielement bekommen (€28.50 statt CHF. 256.-). Google machts möglich !

    Mopetta - Gummifederelement

    Mopetta - Gummifederelement

    Also mal die Mopetta aufgebockt und einen Blick auf die kaputten Teile werfen.
    Auf den ersten Blick sah es so aus, als wäre nur der Gummi gerissen.

    Mopetta - Hinterradfederung

    Mopetta - Hinterradfederung

    Wie man auf dem Bild sieht, ist die Hinterachse über ein rechtwinklig angeschweisstes Rohr mit dem Federelement verbunden. In der Hoffnung, die Aufhängung ist noch gut, habe ich das neue Gummielement hingehalten und sofort gesehen, dass das Rohr nicht mehr auf das Gewinde des Gummielementes passt.  So habe ich die Hinterradaufhängung demontiert, wie man gut auf dem Bild sehen kann ist so ziemlich alles verbogen.

    Mopetta - Hinterradaufhängung verbogen

    Mopetta - Hinterradaufhängung verbogen

    Jetzt muss mal alles gerichtet werden und ich muss mir eine Lösung überlegen, wie die Hinterradfederung gesichert werden kann, so dass in Zukunft keine Ähnlichen zwischenfälle mehr passieren

    Schrecksekunde am Jahrestreffen – Mopetta liegengeblieben…

    Liegengeblieben im wörtlichen Sinne…

    Probesitzen mit Jael

    Probesitzen mit Jael

    Obwohl das Treffen im hügligen Toggenburg stattfand, entschied ich mich die Mopetta zu nehmen. Mit draufgängerischem Fahrstil ist ja das eine oder anderes PS wettzumachen und so konnte ich eigentlich ganz gut mit den anderen Fahrzeugen mithalten. Nach dem Kaffehalt fuhr ich mit ca. 50 km/h einer Talsenke entgegen, als ich von einer Bodenwelle kurz abgehoben wurde und mit gebrocherer Hinterradaufhängugen ca. 20 Meter auf dem Asphalt schleifte und schliesslich etwas schockiert stehenblieb. Glücklicherweise war die Strecke nicht allzu start befahren und wir konnten gemeinsam die Mopetta von der Strasse bringen, bevor die nächsten Fahrzeuge entgegenkamen.

    Die Hinterradfederung der Mopetta ist recht einfach (vielleicht zu einfach) aufgebaut. Ein Gummidämpfungselement aus dem Mercedes 190 hält auf Zug die Hinterradaufhängung und sorgt für Federkonfort. Eben dieses Gummielement war nun gebrochen.

    Federelement Mopetta

    Federelement Mopetta

    Ein Anruf bei Mercedes bestätigte, dass das Federelement sofort Lieferbar sei, aber der Preis hat sich seit 2001 von ca. CHF. 80.- auf CHF 256.- erhöht.

    Respekt !
    Mercedes weiss wie man die Milliarden aus dem Chrysler Deal wieder rein holt…

    Nun werde ich mir eine andere Lösung suchen, die gut 200 km die ich mit der Mopetta gefahren bin sprechen ja auch nicht für die Qualität des Mercedes-Gummis…