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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Beiträge mit dem Schlagwort Messerschmitt

fertig geputzt !

fertig geputzt !

Seit Dezember letzten Jahres steht ein 63-iger Karo in meiner Garage. Wie immer versuche ich die Oberflächen des Wagens so original wie möglich zu lassen, was doch viel Handarbeit mit Reinigungsmittel und verschiedenen Pollierpasten mit sich bringt. Manch einer wird sich beim Anblick des Kotflügel fragen – was es denn da zu polieren gibt – nach Strahlen und Lackieren glänzt dass doch eh – aber mir gefällt die originale Farbe und neu lackierte Karo’s gibts ja nun wirklich genug.

Wobei man sagen muss, dass die beiden Kotflügel verglichen mit dem Rest des Wagen schon sehr mitgenommen aussehen. Mal schauen, wie das wirkt wenn der Wagen wieder fertig montiert ist, vielleicht muss da und dort noch etwas mit Airbrush korrigiert werden.

Einige Probleme bereiten mir die Haubengummis – einer fehlt komplett und andere sind durch die Lage der letzten 40-iger Jahre gefaltet. Nun habe ich die Gummis erwärmt und beschwert, ich hoffe sie auf diese Art wieder hinzukriegen oder irgendwoher bessere originale zu bekommen.

 

Als nächstes stehen die Seitenverkleidungen an, Sitze und die restlichen Interieur Teile sind schon gereinigt und montiert. Dann steht einer richtigen Probefahrt nichts mehr im Weg – der Motor läuft und das Getriebe schaltet – habe ich schon ausprobiert.

4-Räder und doch kein Tiger…

4-Räder und doch kein Tiger…

Die Geschichte soll sich folgendermassen zugetragen haben. Drei Motorrad-Enthusiasten aus Ost-Deutschland besuchten 1956 eine Motorradausstellung in Nürnberg. Im Dauerregen suchten die Drei Schutz unter einer Brücke. Während sie auf besseres Wetter warteten, fuhr von Zeit zu Zeit ein Messerschmitt vorbei – die Fahrer sassem im Trockenen !

Zurück im Osten versuchten sie einen Messerschmitt zu kaufen, leider vergeblich.

Was tut man in solcher Lage, klar man baut einen eigenen Karo…

So entstanden 1957 drei Fahrzeuge, die sich alle in Details unterschieden schliesslich mussten als Bauteile alles herhalten was zu finden war. Das abgebildete Fahrzeug hat 4-Räder (eine echte Weiterentwicklung des relativ primitiven orginals) und wird von einem Java 250ccm Motor angetrieben. Gestart wird via Handstarter am Fahrersitz. Das einzige original Messerschmitt-Teil scheint der Scheibenrahmen zu sein.

Der Wagen soll dieses Jahr den Weg zurück auf die Strasse finden – bin gespannt das Teil mal zu sehen.

KR200, es geht voran…

KR200, es geht voran…

Wer den Blog etwas verfolgt hat, weiss dass seit Ende letzten Jahres ein KR200 in meiner Garage steht.

War ich über die letzten Wochen vorallem mit der Demontage und Reinigung der Einzelteile beschäftigt, kommt nun langsam der „schöne“ Teil ins Rollen. Erste Einzelteile sind schon wieder montiert und die Schachtel vom Messerschmitt Club Deutschland (Danke Roland, dass Du den Ersatzteilhandel mit so viel Engagement betreibst – Respekt!) wird auch immer leichter.

Erstmal musste der Motor wieder gängig gemacht werden – hatte doch jemand vor 41-Jahren oder noch länger die Kerze rausgedreht. Ärgerlich da in der Zwischenzeit der Rost so richtig viel Zeit hatte sich in allen Ritzen festzusetzten. Gemäss Theorie braucht nur etwas Rostlöser und zwei, drei gezielte Schläge mit dem Schonhammer auf den Kolben. Hat man zuvor noch den Zylinder erhitzt und den Kolben mit Kältespray behandelt gehts schon fast von selbst…

In der Praxis waren ca. 2 Monate Rostlöser-Einsatz gefragt, danach habe ich wiederholt ein Holzstück gepresst und als sich endlich etwas bewegte waren nochmals zwei Stunden pressen nötig. Genug gejammert, jetzt ist der Kolben frei, alles konnte gereinigt werden und sieht schon wieder ganz passabel aus.

Parallel dazu habe ich Bug und Wanne bearbeitet. Leider hatte der Wagen vorne mal eine kleinen Rempler, die Spuren wollte ich beseitigen.

Der grösste Schaden war vorne rechts, genau an der Stelle wo Bodenblech und Bug zusammenfinden. Mit einem langen Holzstück konnte ich die Beule von innen herausdrücken. Es braucht schon etwas Mut, mit harten Schlägen das Blech zu bearbeiten – aber es klappte besser als erwartet und nun ist unter der Zierleiste kaum mehr was zu sehen.

Freude machte der Unterboden. Nach einer Reinigung und Owatrol-Konservierung sieht das Ganze wie „Neu“ aus. Erstaunlich, wie wenig Rost und überhaupt keine Löcher zu finden waren.

Schön, ein Problem weniger!

Nachdem unten wieder alles in Ordnung war, konnte ich mich mit dem Rest beschäftigen – was soviel heisst wie Reinigen, Polieren und Zierteile montieren. Das ging alles relativ leicht von der Hand, einige Gewinde mussten nachgeschnitten werden, sonst passte alles. Nur die vordere Stossstange brauchte mehr Zuneigung, war sie vom Rempler doch stark verformt worden. Als nächstes stehen die Kotflügel an, aber dazu muss ich noch etwas Motivation aufbauen.

Ausserdem konnte ich die Pedalerie, alle Kabel und die Lenkung wieder einbauen. Nun mit neuen Buchsen und frischem Fett bewegt sich alles wie gewünscht.

Jetzt stehen arbeiten am Heck an. Der Motorträger ist schon wieder montiert, auch die Schwinge ist am Platz. Sieht doch schon bald wieder wie ein richtiger Messerschmitt aus.

Mehr dazu…

Nach 41-Jahren – wieder Tageslicht…

KR200 – die Reinigung beginnt…

Mopetta und Peel Alternativen…

Mopetta und Peel Alternativen…

Am Wochenende fällt der Hammer für die Mopetta und den P50 an der Auktion in Brooksland. Wem diese beiden Fahrzeuge zu langsam, zu klein, zu unpraktisch oder einfach zu sehr „Kult“ sind, dem kann hier geholfen werden.

Goggo Transporter, quadratisch – praktisch – gut.

Ok, 90 Mille sind nicht wenig, aber billiger werden sie wohl nicht mehr…

Tiger, der Sportwagen unter den Kleinen.

Wem es nichts ausmacht sein Fahrzeug bei jedem halbwegs grösseren Treffen in die Reihe der 5-6 anderen Tiger zu stellen, kann die 100k oder eher mehr schon mal bereitlegen. 

Tip für den sportlichen Fahrer, der die Beifahrerin gerne neben sich hat: ein E-Type gibts fürs gleiche Geld und ist auch an jedem Treffen in verschiedenen Farben zu sehen :-). Der Ersatzteildienst von Limora soll auch nicht so übel sein.

Teures Werkzeug

Teures Werkzeug

Im Zeitalter von Bauhaus, OBI oder Jumbo kommt Werkzeug in der Regel aus Fernost und kostet im Set weniger als früher für ein einzelnen Schlüssel oder Schraubenzieher zu bezahlen war, was natürlich auf die Qualität dieser Werkzeuge niederschlägt.

Deshalb macht es durchaus Sinn, altes Werkzeug auf Märkten einzukaufen und sich an der guten alten Qualität zu erfreuen. Oft vergisst man, dass unsere Oldtimer bereits ab Werk mit einem Werkzeugset ausgeliefert wurden.

Ein solches Werkzeugset für den Messerschmitt KR200 wird aktuell angeboten.

Sieht schon toll aus – so in Leder gebunden und mit den Hersteller-Prägungen auf den Schlüsseln. Der Ausrufpreis liegt bei € 750.- da muss der gemeine Karofahrer schon mal Schlucken…

Belcar – Motor eingebaut !

Belcar – Motor eingebaut !

Da die Belcar-Technik doch einige Überraschungen auf Lager hat, habe ich mich entschieden das Chassis komplett mit Motor und Verkablung aufzubauen und natürlich auch zu testen bevor die Karosserie montiert wird. Nachdem die Bremsen und Vorderradaufhängung an Ihrem Platz sind, habe ich mich mit dem Motor beschäftigt. Gemäss Aussage des Vorbesitzers ist der ca. 1970 noch bestens gelaufen und ein erster Blick auf Zündung, Kolben und Glockenanker lassen daran nicht Zweifeln. So ging es darum, alles zu Reinigen, eine neue Primärkette einzubauen, die Kupplungsbeläge zu wechseln und der Lichtmaschine neue Kohlen zu spendieren.

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Ich muss schon sagen, der Wechsel der Primärkette war eine echte Herausforderung. Zuerst musste ich einen Halter für die verzahnte Hülse herstellen um die Schraube zu lösen – dann habe ich versucht die Hülse abzuziehen – zuerst erfolglos. Später nach kurzer Rückfrage im Messerschmitt-Forum nahm ich den Glockenanker-Abzieher aus der Schublade, der bietet auf der einen Seite ein Gewinde dass sich in die Hülse eindrehen lässt. So konnte ich die Hülse abziehen, das nächste Hindernis war der Kupplungskorb – mit dem Universalabzieher und etwas „schmakes“ löste sich der Korb. Ist mal alles weg, wechselt sich die Kette fast von alleine. Beim Zusammenbau wurden gleich noch neue Kupplungsbeläge, Simmeringe und eine neue Dichtung eingebaut.

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Danach stand die andere Seite im Fokus des Geschehens. Die Platte mit dem Tachosaiten-Antieb wurde eingebaut.

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Die Hinterradachse provisorisch montiert, damit das Kettenspiel eingestellt werden kann. Ist alles eingestellt, können die Bremsankerplatte verschraubt und die Bremsbeläge und Trommel eingebaut werden. Der Kettenkasten ist ein ziemlich rudimentäres Stück Ingenieurskunst, ich kann mir nicht vorstellen, wie da früher das Oel drin bleiben sollte – ich werde auf jedenfall Fliessfett verwenden.

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So, nun ist die Einheit mit Motor und Schwinge im Fahrgestell.

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Das geübte Auge erkennt die typische Blackbox von Siba, wie sich auch im frühen KR200 verwendet wurde. Der Luftfilter unterscheidet sich bei der Befestigung vom Karo-Typ.

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Um dem Vergaser was gutes zu tun, habe ich die dicke Dichtung und das Abschirmblech verbaut. Interessanterweise hat der Motor kein Typenschild sondern eine eingestanzte Motornummer – die so auch im Fahrzeugausweis vermerkt ist.

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88DTO – Tiger mit Renngeschichte zu verkaufen…

88DTO – Tiger mit Renngeschichte zu verkaufen…

Soeben im Lotto gewonnen? Nein – dann besser nicht weiterlesen 🙂

Messerschmitt TG500 Tiger – competition car 88DTO For Sale (1958)

Der erst im August verkaufte Tiger – 88DTO soll nun einem neuen Besitzer Freude bereiten. Warum der Tiger nach 2 Monaten schon wieder auf dem Markt ist ? Geht wohl nur um die $$$, oder der aktuelle Besitzer muss die Hypothek bezahlen – egal nun ist er wieder zu haben.

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So sieht es der Verkäufer:

Available for sale is perhaps the greatest of all Messerschmitt TG500’s. Ken Piper of Testwood Motor’s unique 1958 racing Tiger – 88DTO

Just 18 Tiger’s were imported officially into the UK from an extremely low production run. The Messerschmitt Tiger needs no introduction as the ultimate microcar both then and now.

88DTO was successfully raced and rallied in period by Mr Piper but then then disappeared without a trace. Thought lost forever believed scrapped, ‚DTO was discovered in the early 70’s somewhat worse for wear after its life of competing. Happily it survived the 50’s/60’s complete and intact and is now available in A1 restored condition for the discerning collector who values provenance and a Tiger’s sensational styling and sheer road presence like no other.

A comprehensive history file accompanies the Tiger with many in period photos/articles of 88DTO being campaigned in the late 50’s.

A Tiger auctioned in 2013 by RM achieved a rather modest £210,000 which serves to illustrate how desirable and revered these charming machines are. Needless to say this car should prove to be a sound investment for the next lucky custodian of 88DTO.

http://www.rmsothebys.com/bw13/the-bruce-weiner-microcar-museum/lots/1958-fmr-tg-500-tiger/1057258

Sensible offers are invited for this historically significant machine.

The car is available for inspection outside of office hours in London W11.

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besonders gut gefällt mir der Hinweis auf die Bruce Weiner Versteigerung wo ein anderer Tiger die eher bescheidene Summe von £ 210k erreicht hat. Keine Ahnung, in welchen Sphären der Verkäufer schwebt, aber so Bescheiden scheint mir diese Summe nicht.

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Für alle Lottogewinner, hier gehts zum Angebot…

Mivalino – auf Pump kaufen…

Mivalino – auf Pump kaufen…

Was heute ganz normal erscheint und auch von vielen Leuten gemacht wird, war damals wohl eher die Ausnahme.

Ratenkauf für den Mivalino

Wie auf dem Schriftstück zu sehen ist, kann man den Mivalio auch in Raten à 50’000 lira abzahlen. Kostet etwas mehr, aber wer sieht schon ob der Wagen im Besitz des Fahrers oder der Bank ist, wenn man mit einem lächeln im Gesicht durch die Strassen braust.

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Walenstadt 2015 – erste Rückschau

Walenstadt 2015 – erste Rückschau

Perfektes Wetter, tolles Programm, viele Fahrzeuge!

Berichte aus der Zeitung Sarganserländer:

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Messerschmitt Wrack…

Messerschmitt Wrack…

Schönes Bild ! Noch etwas Arbeit, aber ein 55-iger Karo muss einfach gerettet werden.

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Nun, fast 7 Jahre später sieht der Wagen so aus – Respekt!

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