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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Beiträge mit dem Schlagwort Inter

RM in Paris – Auktionsresultate

RM in Paris – Auktionsresultate

Bei der diesjährigen RM Auktion an der Retromobile in Paris kamen zwei interessante Kleinwagen unter den Hammer. Ein Inter 175A und ein Fiat Multipla – beides Fahrzeuge die auch in meiner Garage ein schönes Plätzchen hätten. Aber da hätte ich vor Jahren zuschlagen sollen, heute ich dies für „Ottonormalverbraucher“ nicht mehr möglich. 

Vor einigen Jahren wurde am Oldtimermarkt in Novegro ein Multipla für € 4’000 angeboten. Der Wagen war frisch lackiert und sah im Regen eigentlich ganz gut aus, wie er von unten ausgesehen hatte weiss ich nicht, der Boden war zu schlammig um sich niederzuknien. Egal, heute wäre der Wagen bestimmt das dreifache Wert.

Der Inter war natürlich der heimliche Star der Auktion. Sowas kriegt man nun wirklich nicht oft vor die Linse. Der Hammer fiel schliesslich bei € 78’400.-. In Zukunft wird der Wagen in Belgien unterwegs sein.

 

 

Ein Inter stand zum Verkauf!

Ein Inter stand zum Verkauf!

Inter ! Dieser Begriff lässt jeden Kleinwagen-Freund aufhorchen – steht ein solches Fahrzeug zum Verkauf steigt die Nervosität. So ging es mir ! Die Info-Mail aus Frankreich erreichte mich abends um 20:15 und bereitete mir doch einiges an Kopfzerbrechen…

Klar, hätte ich noch ein Plätzchen für den Inter gefunden…

Obwohl, an Projekten mangelt es im Moment nicht, schon am Wochenende werde ich was abholen (dazu später mehr) und mein Austin muss noch für Monthlery im Mai bereit gemacht werden. Schlussendlich war ich schon fast etwas erleichert als ich hörte, dass der Wagen einen neuen Besitzer gefunden hatte – so musste ich nicht länger überlegen

Dieser Inter was seit ca. 40 Jahren im Besitz des Verkäufers. Es handelt sich dabei mir ziemlicher Sicherheit um ein Fahrzeug das firmenintern für Transporte oder ähnliches gebaucht wurde, da einige Änderungen vorgenommen wurden (z.B. Hinterradfederung) oder auch der Lampenausschnitt vorne fehlt. Vier dieser Fahrzeuge mit den flachen Kotflügel, ohne Lampenausschnitt und aufgemalter Nummer an der Front sind bekannt.

Leider fehlt bei diesem Fahrzeug der komplette Einstieg, der Rücksitz und der originale Motor aber trotz allem ist es ein Inter. € 7’000.- sollte das gute Stück kosten, wer sich noch ans Auktionsergebnis bei RM errinnert weiss dass da noch einiges in die Restauration investiert werden kann, bis die 140’000.- erreicht sind 🙂

Mehr Infos zu Inter: http://www.rollermobilclub.ch/inter-175-a-sur-la-route/

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Kleinwagen Badges…

mal was neues, dass ich so noch nicht gesehen habe…

Hier gehts zum Angebot: http://www.leboncoin.fr/collection/712578947.htm?ca=1_s

Roller ist müde geworden…

War wohl zulange auf dem Hänger, da hat sich der Salsbury Scooter mal hingelegt um eine runde zu Schlafen…

Kleinwagentreffen im Burgund – Zeitungsartikel

Ende August sammelten sich Kleinwagen-Freude aus Frankreich und der Schweiz im Burgund ein. Jean-Do organisierte ein tolles Treffen mit interessanten Ausflügen, gutem Essen und viel savoir vivre…

 

LVA – Rally im Burgund

 

Internationales Kabinenroller & Scooter Treffen in Frankreich (Burgund)

Die Anzahl der Oldtimertreffen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Teilweise hat man die Möglichkeit mehrere Treffen im Umkreis von 50 km an einem Samstag abzufahren.

Da ja Qualität nur bedingt mit Quantität in Verbindung steht hat sich im Kleinwagen-Bereich in Sachen Treffen in Vergangenheit wenig getan. Zu den Klassiker darf man auch die zweijährlich stattfinde Rally im Burgund zählen.

BISBI National Rally – Bubblecars & Scooter en Burgogne – findet diesen August zum dritten mal statt.

Eine Reise die sich bestimmt lohnt. Dafür sorgen viele im deutschsprachigen Raum unbekannt Fahrzeuge und vorallen Jean-Do der Patron der Verantstaltung.

Mehr Infos unter: http://bubblecars.aero-jean-do.com/

BISBI 2010 - Biscuter & Inter

BISBI 2010 - Essen & Trinken wie Gott in Frankreich

BISBI 2010 - die richtige Kulisse

BISBI 2012 - Flyer

Einige interessante Fahrzeuge auf eBay

Von Zeit zu Zeit trennt sich Bruce Weiner von einigen Seiner Fahrzeuge. In der Regel sind es seltene Fahrzeuge in gutem Zustand.

Zum Beispiel einen Goggo Transporter: http://cgi.ebay.com/ebaymotors/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330636294910

Goggo Transporter von Bruce Weiner auf eBay

Goggo Transporter von Bruce Weiner auf eBay

Oder eine spanische Iso Isetta: http://cgi.ebay.com/ebaymotors/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330635896905

Iso Isetta von Bruce Weiner auf eBay

Iso Isetta von Bruce Weiner auf eBay

Wem dies alles zu Banal ist, kann sich natürlich gerne diesen französischen Inter ersteigern:  http://cgi.ebay.com/ebaymotors/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330636311266

Inter von Bruce Weiner auf eBay

Inter von Bruce Weiner auf eBay

Die Preise sind für europäische Verhältnisse etwas abenteuerlich und so ist leider auch dafür gesorgt, dass diese Fahrzeuge nie wieder den Weg zurück auf den alten Kontinent finden.

Eigentlich Schade…

Kleinwagentreffen Wohlen – Bericht in der Automobil-Revue

Die schweizer Fachzeitschrift Automobile Revue (existiert erst seit 1906 !) hat in Ihrer Ausgabe vom 19. Mai einen ausführlichen Bericht über das Kleinwagentreffen in Wohlen veröffentlicht.

Automobile Revue - Kleinwagentreffen Wohlen - Seite 1

Automobile Revue - Kleinwagentreffen Wohlen - Seite 1

Automobile Revue - Kleinwagentreffen Wohlen - Seite 2

Automobile Revue - Kleinwagentreffen Wohlen - Seite 2

Den Bericht als PDF-Datei anzeigen:  Automobile Revue – Kleinwagentreffen Wohlen – PDF

Inter 175 A sur la route…

– Le budget d’un scooter
– La sécurité d’une voiture
– La finesse d’un avion


    Inter 175 A

    Inter 175 A

    Der Inter

    Der Inter, wurde ganz offensichtlich als Antwort auf die Messerschmitt KR 200 entwickelt. K steht für Kabine und R für Roller, das heisst „Kabinenroller“, während der 175 A seinen Namen den ersten beiden Silben des Wortes „intermédiare“ (Vermittler) zwischen Motorroller und Automobil verdankt.

    Die Firma „Ateliers Electro-Mécaniques de la Seine“, lizenzierte Patente für ein Fahrzeug mit drei Rädern „autoscooter“. Die entwickelten und realisierten Prototypen wurde im Dezember 1953 an der nationalen Messe für Flugzeugkonstruktionen dem Publikum gezeigt.

    Der Vertrag vom 30. April 1954, die A.E.M.S bestätigt der GESCOFI (agence générale de vente des véhicules construits par la SNCAN) den Vertrieb der Inter …

    Eine erste Bestellung von 1000 Fahrzeugen wurde aufgegeben, Nach der Produktion von 283 Fahrzeugen wurde die Herstellung in der Firma von Villeurbanne unterbrochen

    Ästhetik

    Man kann sagen, der Inter hat gut aussehen, seine freistehenden Kotflügel betonen den freinen Rumpf des Fahrzeuges.

    Der einzelne Scheinwerfer, im Rumpf integriert war Unfallanfällig aber war Teil der schlanken line. Auch das Cockpit und das Heck waren sehr gut gelungen. Eine breite Aluminiumleiste markierte die Gürtelline und unterstrich die Dynamik des Designs.

    Inter 175 A - Ansicht von Vorne

    Inter 175 A - Ansicht von Vorne

    Inter 175 A - Ansicht von Hinten

    Inter 175 A - Ansicht von Hinten

    Konstruktion:

    Trotz der eleganten Ästhetik, wirkt der Inter nicht so robust wie z.B. der KR 200es ergibt sich nicht von Inter einen Eindruck von Robustheit wie die, daß die KR 200, noch ist die Verarbeitung überzeugend. Aus der Flugzeugtechnik wurde die Konstruktion des Monocroques aus verschweissten Profilen übernommen. Einfachheit und Stabilität bei nur 210 Kg sind das Resultat dieser Bauweise.

    Der Vorderachse, eine vertrauenserweckende Konstruktion aus einen grosszügigen Vierkantprofil mit Gummifederelementen ist mit hydraulischen Bremsen ausgerüstet. Die Lenkung erfolgt über einen Kettenantrieb der mit dem Steuerrad verbunden ist.

    Die Hinterachse ist wie ein Pendel zwischen zwei Gummiringen aufgehängt. Eine mechanische Bremse wirkt auf das einzelne Hinterrad in der Einarmschwinge. Als Antrieb verwendet der Inter einen 175ccm YDRAL Motor.

    Fahreigenschaften:

    Der Einstieg ist etwas verwirrend, an Bord des Inter kann verwirrend ist, das Cockpit öffnet von rechts nach links wobei es sicherer ist das Cockpit zusätzlich am hinteren Ende des Rahmens zu halten da es etwas heikel ist. Auch sollte man auf nebenan stehende Fahrzeuge achten, da das Cockpit über die breite der Fahrspur herausragt.

    Das Interieur ist denkbar einfach man sitzt auf einem spartanischen Stuhl. Der Blick wir nicht durch übermässige Instrumentierung abgelenkt, Tacho, Blinker, Startknopf, Choke und einen von Hand betriebenen Scheibenwischer. Eine Gummimatte und Schalldämmung an den Seiten runden die Einrichtung ab.

    Das Starten des Fahrzeuges setzt einiges an körperlichem Einsatz voraus. Oberkörper drehen, Choke neben dem Rücksitz ziehen, Kontaktschalter am Armaturenbrett betätigen und den Hebel des Gyro-Starters am Boden nach oben ziehen.

    Überraschung, ein Crescendo wie von einer Turbine erklingt, man fühlt sich wie im Flugzeug, bis man den Gyro-Starter wieder zurückstellt. Die Masse des Gyro-Starters wirkt auf die Kurbelwelle und der Motor startet (manchmal auch erst beim zweiten oder dritten Versuch…)

    Das 3-Gang Getriebe wird über einen Schalthebel links betätigt. Der Motor überrascht mit viel Kraft und Durchzugsvermögen, obwohl im Vergleich zum Messerschmitt weniger Hubraum und nur 3 Gänge vorhanden sind, kann der Inter durch das geringe Gewicht mit den Fahrleitungen gut mithalten auch neigt er nicht zum Kippen wie der Messerschmitt und die hydraulischen Bremen bieten zusätzliche Sicherheit.

    Inter 175 A - Vorderachse

    Inter 175 A – Vorderachse

    Fazit:

    mit nur 283 Exemplaren, die gegen eine Produktion von mehr als 60 000 ist es klar, dass der Inter nicht die Möglichkeiten hatte um mit dem Messerschmitt verglichen zu werden.Angesichts den Marktanforderungen, scheint es real, dass der Inter ein erfolgreiches und zuverlässiges Transportmittel hätte sein können.Aber die Offensive der « grossen » Hersteller hat die Möglichkeiten der kleinen, erfinderischen Firmen zunehmend eingeschränkt.

    Claude Le Bihan

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