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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Beiträge mit dem Schlagwort brütsch

Sold for 46’000.-

Sold for 46’000.-

Am Wochenende fand die Versteigerung der Mopetta und dem P50 statt. Im Vorfeld wurde in den einschlägigen Chat’s über den möglichen Ausgang gerätselt, Summen wurden genannt und ganz allgemein über Sinn und Zweck der Beiden „Einsitzer“ diskutiert. 

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Ganz so heiss wurde die Kartoffel nun doch nicht gegessen. Während der P50 schon bei £60’000 stecken bliebt, ging die Mopetta im Nachverkauf über £46’000 über den Ladentisch.

Klar, hatte der Verkäufer mehr erwartet – vorallem die in letzter Zeit erreichten Preise für P50 liessen die Fantasien in die Höhe steigen. Aber sind wir doch mal ehrlich, 60’000 für einen P50 in ziemlich mitgenommenem Zustand sind doch ein tolles um nicht zu sagen verrücktes Ergebnis – vielleicht wäre es klug gewesen, die 60’000 einzustreichen und sich in nicht allzu ferner Zukunft diebisch über den Gewinn zu freuen.

Etwas anders sieht’s bei der Mopetta aus. Klar, £46’000, also ca. CHF 60’200.- sind eine unglaubliche Summe. Auch scheint der Zustand des Fahrzeugs in letzter Zeit gelitten zu haben, aber es handelt sich hierbei um die bekannteste Mopetta überhaupt und zusätzlich bietet der Wagen eine wundervolle Patina. Ich hoffe der Wagen wird noch das eine oder andere mal zu sehen sein, bevor er den Weg nach Israel antritt.

Ausserdem ist die Mopetta einfach sehr hübsch anzusehen, was man von einem Peel nur wirklich nicht behaupten kann.

Hier ein paar Impressionen vom Anlass…

 

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Die vielleicht letzte Möglichkeit eine originale Mopetta zu erwerben…

Nachdem in den letzten Jahren das Interesse an der Brütsch Mopetta nochmals zugenommen hat und zu allerlei neuen Mopettas geführt hat, ergibt sich nun die äusserst seltene Gelegenheit ein Original zu erstehen.

Historic @ Brookslands versteigert am 23.09 zwei Fahrzeuge aus der ehemaligen Sammlung von Malcom Goldsworthy die vor gut 5 Jahren bei Coys unter den Hammer kam.

Coys Auktion @ Blenheim Palace – die Resultate

£ 250’000 – soviel soll die Kleinwagen Auction bei Coys bringen!

Mal schauen, ob sich die Estimates erreichen lassen – schliesslich wurde der Zustand der Fahrzeuge bei der Coys Auktion als „very poor“ beschrieben und nach den Bildern zu urteilen wurde nichts repariert.

Egal – wer eine Mopetta braucht – das ist der Moment zuzuschlagen.

Falls es nicht klappt, kein Grund zu verzweifeln – die Auktion bietet einen schönen Rolls-Royce für 18’000.- an 🙂

Brütsch Mopetta – 408 EPD

Brütsch were best known for producing a large number of different microcar designs, but only produced small numbers of each design and the primary function of the company appears to have been that of the development and promotion of each design to sell licences to manufacture to other companies. Many of the bodywork designs were simple two-piece mouldings of polyester reinforced with fiberglass, bonded at a waistline join, which was then covered by a protective strip. The Brütsch Mopetta is an interesting historical curiosity, only 14 of the microcars were ever made and even though there were some negations with Opel, nothing came of the talks and sadly the car never saw a production run. Originally designed and built in a single day by Egon Brütsch in 1956 the Brütsch Mopetta is a 2-stroke, 50cc 3 wheeler with a top speed of 30mph and enough seating room for one man, his flap cap and his pipe. It isn’t hard to imagine the Mopetta taking on icon status in much the same way that the Messerschmitt, Goggomobil and Peel Trident did in the 1960s. Georg Von Opel planned to build the Mopetta at the Horex factory to sell it as the Opelit at his Opel dealership but he lost interest in 1958 and only 14 units were ever built.
This particular car, of which there are very few left in existence, is a delight for any enthusiast or collector. It also allegedly completed the slowest lap at Goodwood Revival one year! A rare and interesting micro car which will intrigue people for many years.

More Infos: https://www.historics.co.uk/buying/auctions/2017-09-23/cars/ref-119-brutsch-mopetta/

Peel P50 – MHX 90C

The Peel P50 is a three-wheeled microcar originally manufactured from 1962 to 1965 by the Peel Engineering Company on the Isle of Man. It was listed in the 2010 Guinness World Records as the smallest production car ever made. It had no reverse gear, but a handle at the rear allows the very lightweight car to be physically manoeuvred when required. The P50 used a 49 cc DKW engine, which gave it a top speed of approximately 37 mph and was equipped with a three-speed manual transmission that had no reverse gear. Consequently, turning in a confined area could be achieved only by pushing, or lifting the car using the handle on the rear and physically pulling it round.
Designed as a city car, it was advertised in the 1960s as capable of seating „one adult and a shopping bag“. The vehicle’s only door was on its left side and equipment included a single windscreen wiper and one headlight. Standard colours were Daytona White, Dragon Red, and Dark Blue. The 1963 model retailed for £199 when new (about £1,400 in 2010, or US$2,200). The company produced 50 P50s and only 27 are known to still exist, one of which was sold for a record US$176,000 at a Sotheby’s auction in March 2016. This model offered in red, may well hold the record for endurance having completed a 240 mile round trip to a microcar meeting in one day and having to navigate through London in the process. A great car for the collector and iconic in its innovative design

More Infos: https://www.historics.co.uk/buying/auctions/2017-09-23/cars/ref-118-peel-50/

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Die Mopetta teilt das Schicksal vieler zur Erscheinungszeit missverstandener Konstruktionen, nach wenigen Exemplaren wurde die Produktion eingestellt. 

Heute, 60 Jahre nach Produktionsbeginn erfreut sich die Mopetta grosser Beliebtheit und ist auf der Wunschliste vieler Sammler ganz oben anzutreffen. Der einfache Aufbau mit Chassis und Polyesterkarosserie stellt den geübten Mechaniker beim Nachbau vor lösbare Probleme – so wundert es nicht, dass sich zu den ehemals 14 gebauten Mopettas eine ganze Reihe weiterer Exemplare gereiht haben. Wahrscheinlich gibt’s in der Zwischenzeit so an die 50 Mopetta’s. 

Letzte Woche erhielt ich Fotos der Mopetta von Michael. Die Farbkombination ist etwas ungewohnt, steht der kleinen Mopetta aber wie ich meine sehr gut…

Mal schnell eine Mopetta falten…

Mal schnell eine Mopetta falten…

Bastelbögen für Messerschmitt oder Isetta gibts ja viele und die lassen sich nach ein paar Mausclicks auch einfach auf den heimischen Computer laden. Bei dieser Mopetta siehts wohl etwas anders aus – da hat sich ein passionierter „Falter“ der Sache angenommen.

So siehts ja noch ganz übersichtlich aus. Bodenplatte und Sitz…

Mopetta Bodenplatte

Die Karosserie sieht schon etwas komplizierter aus, die Runde Form eignet sich ja nicht wirklich für ein Faltmodell.

Mopetta Karosse

Sieht aus wie ein Schlitten

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Die Karosserie wirkt etwas eckig aber die Grundform stimmt.

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Sogar ein Lenker ist vorhanden. 

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Der Motor passt auch.

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Sieht doch schon ganz gut aus.

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wem die Farbe nicht gefällt, kann auch Blau oder Rot wählen.

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Mopetta Krimi entschieden…

Mopetta Krimi entschieden…

Nun ist sie verkauft und bereits im Norden Deutschland angekommen. War ich bis vor zwei, drei Wochen noch sicher, dass sie den Weg in die Schweiz finden würde, hat es nun doch nicht geklappt –  vor allem dank der „Macht des Internets“ und der Möglichkeit Geld mit den Wünschen anderer zu verdienen.

Ein amerikanischer Sammler nannte die Mopetta den „Holy Grail“ der Kleinwagensammler – recht hatte er…

In der Regel beginnen Krimis ja ganz langsam um die Spannung aufzubauen – so war’s auch bei dieser Mopetta. Im November 2013 erhielt ich folgende eMail:

Hallo, guten Abend,
 
im Internet bin ich beim googeln auf ihre Seite gestoßen.
mein Vater hat seit vielen Jahren auch eine brütsch mopetta in seiner Garage stehen. Leider mittlerweile restaurierungsbedürftig aber wenn sie Interesse haben, kontaktieren sie mich doch mal per Email. Gerne schicke ich ihnen auch Fotos zu….
 
ganz liebe Grüße
 
Kurz darauf kam es zum ersten Gespräch mit Herrn H., der mir viel aus dem Leben und auch einiges über die Mopetta erzählte. Das Fahrzeug befand sich seit ca. 1970 in seinem Besitz und wurde wohl einige male an lokalen Events in Saarbrücken ausgefahren. Er versprach die Mopetta aus dem Schopf holen und mir zu zeigen. So vergingen die Jahre und wir hatten uns lose über die Mopetta unterhalten. Ich hatte nie ein Foto gesehen und der Umstand das gleich im Dorf nebenan eine grosse Kleinwagensammlung zuhause war, liessen mich etwas an der Geschichte zweifeln das diese in der Szene völlig unbekannt Mopetta wirklich existieren sollte.
 
Zeitsprung –> September 2016
 
Erneutes Gespräch mit Herrn H., erstmals wird über den Preis diskutiert – 15’000.- scheinen für beiden Seiten in Ordnung zu sein. Gedanklich schiebe ich schon mal eine Fahrzeuge näher an den Garagenrand um eine 1m x 2m grossse Fläche freizukriegen 🙂
 
Einige Wochen danach erhalte ich Fotos – es ist tatsächlich eine Mopetta. Der Zustand scheint in Ordnung zu sein, etwas seltsam mutet der Motorausschnitt und die fehlende Farbe bei Einstieg an – aber wer will sich bei einer Mopetta schon allzulange über Details beschweren.  
 
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Nun überschlugen sich die Ereignisse. Der Schwiegersohn verbreitete die Fotos via Whatsup kaum darauf fanden sie sich auf Facebook und bald waren Bilder der noch tags zuvor unbekannten Mopetta auf Laptops und Handys in allen Zeitzonen gespeichert. Etwas erstaunt melde ich mich bei Herrn H. und wurde nun fortan mit neuen Status-Meldungen konfrontiert und mir wurde sofort klar, dass der Mopetta-Zug in eine andere Richtung fahren wird.
  • ein Kleinwagensammler bietet einen restaurierten MG A im Tausch
  • der Freund der Familie aus Oesterreich bietet 22’000.- und für alles darüber einen prozentualen Anteil
  • die lokale Zeitung wolle vorbeikommen und einen Bericht schreiben
  • zusätzlich wurden Suchinserate ausgewertet und neue Interessenten gewonnen
  • etc.

Ob dies alles der Wahrheit entspricht weiss ich nicht. Jedenfalls wurde die Mopetta am Samstag für den Preis von ca. 3 Dacia Logans nach Berlin verkauft und hat ein guten Platz gefunden. Wie sagte es der neue Besitzer so treffend:

Zumindest ist diese Mopetta nun dem geschäftlich motiviertem Markt entzogen und wird meiner Sammlung als unverkäuflicher Bestandteil eingegliedert.

Wenn man bedenkt, dass für Mopetta Replicas schon viel höhere Preise bezahlt wurden – war dieses Original beinahe ein Schnäppchen!

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Mopetta

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Wie viel Freude eine Mopetta machen kann, sieht man hier deutlich…

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Brütsch 500

Brütsch 500

Seit ich mit dem Belcar unterwegs bin, habe ich die eine oder andere Interessante Begegnung erlebt und viel neues Erfahren.

Es gab Pläne für einen Brütsch 500

Max Schär, ein Herr aus Oberengstringen bei Zürich hatte sich bereits im Dez. 1954 mit Herrn Brütsch in Verbindung gesetzt um den Brütsch 200 in der Schweiz als Lizenzfahrzeug zu vertreiben. Der Wagen sollte bis auf den Motor unverändert auf die Strasse kommen. Die hüglige Landschaft in der Schweiz verlangte nach einem stärkeren Motor – das kann ich nur bestätigen, ist mein Belcar mit dem etwas optimierten Sachs 200 doch nicht wirklich berggängig.

Der Schriftwechsel zwischen den Herrn Schär und Brütsch bringt viele Details ans Tageslicht und zeigt einmal mehr, wie schwierig es war mit Brütsch zu „Geschäften“.

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Schliesslich verliefen die Gespräche im Sand – aus dem Brütsch 500 wurde leider nichts.

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Heute ist nur noch folgender Prospekt bekannt der allerdings der Wagen unter dem Namen Sprint bewirbt. Ob dieser Prospekt vor oder nach dem Briefwechsel entstand ist leider nicht bekannt.

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Kabinenroller im Autodrome von Montlhery

Kabinenroller im Autodrome von Montlhery

Der Rundkurs im Montlhery bei Paris mit den eindrücklichen Steilwandkurven macht viel Spass. Diesmal waren einige Bond-Kleinwagen unterwegs…


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Hier noch einige historische Bilder einer Rollera auf dem Autodrome.

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RollMonthlery

Bilder aus dem Archiv von Claude le Bihan.

Mopetta – historische Bilder

Mopetta – historische Bilder

Schöne Bilder !

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Fahrbericht !

Fahrbericht !

Erstmals seit knapp 50 Jahren fuhr der Belcar wieder auf schweizer Strassen!

Nach den ersten Kilometern kann ich dem Wagen einen gewissen Fahrkomfort nicht absprechen.

Es sitzt sich gemütlich auf einer durchgehenden, wenn auch nicht exzessiv gepolsterten Sitzbank, die für drei Personen genügend Platz bietet.  Das Lenkrad liegt gut in der Hand, das Handling ist einwandfrei und sehr leichtgängig – steht einer heutigen Servolenkung um nichts nach! Die Bremsen verzögern den Wagen ausreichend. Die Handbremse funktioniert, ist allerdings etwas ungünstig angeordnet.

Das Komfort-Highlight ist allerdings die Federung – man schwingt wie in einem amerikanischen Strassenkreuzer über die Strassen. Wie sich die sehr weiche Federung bei Höchstgeschwindigkeit bewährt wird sich noch zeigen.

Geschaltet wird wie beim Messerschmitt – allerdings sitzt der Schalthebel links. Einzig die Bedieung des Benzinhahns ist etwas umständlich da nur bei geöffneter Motorhaube zugänglich. Da habe ich mir die Freiheit genommen, ein elektrisches Ventil in den Schlauch einzubauen das bei Betätigung der Zündung öffnet.

Die Übersetzung nicht optimal. Ich kann mir nicht vorstellen, das dies so ab Werk verbaut war, ausser der Wagen ist für den Einsatz in einer Bergregion modifiziert worden. Da muss ich wohl noch etwas Rechnen und ein passenderes Zahnrad anfertigen…

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Sieht doch schon wie ein richtiges Auto aus…

Sieht doch schon wie ein richtiges Auto aus…

Nach langen Monaten des Demontieren, Reinigen, Reparieren, Recherchieren, etc. nimmt der Zusammenbau des Fahrzeuges langsam Gestalt an. War aber auch Zeit, schliesslich muss das „Motivationskonto“ auch wieder aufgefüllt werden.

Ein Blick auf ein fast fertig zusammengebautes Fahrzeug macht einfach viel mehr Spass !

Belcar - Heckansicht

Die Elektronik machte bisher wenig Sorgen, bis auf die Hupe und den Reservegeber im Tank sind alle Komponenten noch heil – sogar die Glühbirnen leuchten noch. Wie bereits erwähnt, habe ich eine neue Verkablung durch die alten Bougierohre gezogen was natürlich nicht immer ganz einfach war, aber wer will es schon einfach haben. Jedenfalls ist alles Verkabelt und sieht so aus, wie es damals vom Werk kam.

Jetzt stehen noch die Abschlussarbeiten und eine sorgfältige Reinigung der Karosse und Zierleisten an. Ich freue mich schon auf die erste Proberunde und bin gespannt wie sich der Wagen fährt. Die Stossdämpfer vorne und hinten sind sehr weich, ob dies nur dem Alter geschuldet ist oder zur konfortablen Abstimmung des Fahrwerkes gehört werden wir sehen…

Belcar - Innen

Belcar - Motor & Tank

Belcar Motor

2016-01-17 004

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