Clubausflug mal anders…

Clubausflug mal anders…

Wir sind wir es gewohnt, teilweise lange Anfahrten zu den Clubanlässen auf eigener Achse zu Bewältigen und während des Treffens durch die Landschaft zu flizen. Gestern beim Zürich Classic Car Awand ging es etwas gemächlicher zu und her.

Einfahrt zum roten Teppich für die Kleinwagen…

Klar kann man allerorten lesen, dass sich die Zeit der Concours-Veranstaltungen dem Ende zu neigt, mir hat es trotzdem gefallen. Der Bürkliplatz als zentraler Ort in Zürich für viellerlei Aktiviten zieht doch ganz andere Personen an, als die „normalen“ Oldtimer-Treffen, die in der Regel von „Fachkundigen“ besucht werden. So bieten sich viele Gelegenheiten für Gespräche und bei dem einen oder anderen lässt sich vielleicht sogar die Lust für einen eigenen Kleinwagen wecken.

Von den 10 gemeldeten Fahrzeugen standen 9 am Bürkliplatz. Ein Heinkel musste „krankheitshalber“ leider passen, dennoch waren wir eine eindrückliche Gruppe und selbst für „Fachkundige“ gab viel unbekanntes zu sehen.

Frisky Familiy Three

Verschiedene Preise wurden für die Wagen verteilt, den Klassensieg bei den Micro holte Bernhard mit dem Tiger. Da hat er geschickt die Absenz des Belcar genutzt 🙂

Bester Kleinwagen – FMR TG500

Etwas erstaunt hat mich die Wahl zum besten unrestaurierten Fahrzeug – ein Bentley von 1990. Dass wäre nun wirklich eine Bankrotterklärung für die englische Luxusautomobilindustrie, müsste man einen Bentley nach 30 schon restaurieren… 

Mehr Infos zum Anlass: https://www.dreamcar.ch

Alle Fotos von Fredi Vollenweider, Dreamcar.ch

Hier Bilder aller Micros vor Ort:

Microcars – Platz 2. BMW Isetta 

Microcar Platz 3. Spatz

Kroboth Allwetter Roller

ZCCA, Zurich Classic Car Award auf dem Bürkliplatz in Zürich, 21. August 2019

Messerschmitt KR200 – 1955

FMR KR200 – 1963

BMW Isetta – 1958

FMR TG500

Bond

Frisky

Spatz

Kleinwagen am Zürich Classic Car Award – 21. August

Kleinwagen am Zürich Classic Car Award – 21. August

Der Zürich Classic Car Award hat sich etabliert. Seit 15 Jahren findet auf dem Zürcher Bürkiplatz das Stelldichein der schönen und raren Fahrzeuge statt. Besonders an dieser Veranstaltung ist der Ort – mitten in Zürich. Im Gegensatz zu anderen Oldtimertreffen finden sich hier viele Passanten und Touristen ein, die oft erstmals mit dem Thema Oldtimer in Kontakt kommen. Dies führt zu unerwarteten Begegnungen und interessanten Gesprächen. 

War ich 2016 mit dem Kleinwagen noch alleine unter all den „erwachsenen“ Fahrzeugen, stehlen wir dieses Jahr als Kleinwagen-Gruppe Ferrari & Co. die Show.

Ab 10:00 morgens gehts los. Erfahrungsgemäss ist um die Mittagszeit Hochbetrieb. Kommt vorbei und unterstützt uns bei der Publikumswahl des tollsten Fahrzeuges.

Berichterstattung zum Anlass 2016 im Zürcher Tagblatt.

Wer sich ein Bild vom Anlass im 2016 machen will…

Belcar am Concours d’Elegance

 

 

 

Osenat Auktion – Resultate

Osenat Auktion – Resultate

Entwarnung !

Die erzeilten Preise sind in nachvollziehbarer Höhe. Klar ein Autobianchi Cabrio für 27k ist nicht gerade wenig – aber vielleicht wollte ein Bieter Seiner Frau ein schönes Mitbringsel nach Hause bringen. Ansonsten liegen die Preise in realistischen Bereichen – besonders die seltene Velam Isetta für 7400.- scheint mir ein guten Kauf.

 

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Rollis Retrocars bald verfügbar !

Rollis Retrocars bald verfügbar !

Seit Wochen geistern die Bilder von Isetta, Ape und Inter – neu interpretiert von Rollis durch die sozialen Medien. Die Begeisterung für die comicartigen Retrocars ist gross. Kein Wunder,fiebern viele dem Produkt-launch entgegen.

Nun ist es soweit – ein Kickstarter Projekt ist online !

Mehr dazu hier: https://www.kickstarter.com/

Rollis bietet verschiedenes Packages an. Für Einsteiger gibts einige Postkarten für $15, ambitioniertere Sammler greifen zum All-in-one für $749.-

Übrigens, die Modelle sind auf jeweils 20 Stück limitiert, da heissts zugreifen statt lange überlegen 🙂

 

Herbstausfahrt 2018 – special guest „Microlino“

Herbstausfahrt 2018 – special guest „Microlino“

Rollermobile im Zuger Land

Sie waren in den 50er und 60er Jahren Symbol für erschwingliche Mobilität.
Und klein ist auch heute wieder sexy, besonders wenn man in urbanem Ambiente einen Parkplatz
sucht.

Ein Dutzend historische Kleinstautos welche zusammen gerade mal das Gewicht von zwei
Mittelklassewagen auf die Waage bringen gaben sich im Zugerland und oberen Freiamt ein
Stelldichein.

Special Guest war dabei ein brandneuer Microlino Prototyp mit E-Antrieb der fahrbereit weniger
wiegt als die Batterie eines Elektro-SUV! Die Freunde kleiner Autos waren vom Urenkel des BMW
Isetta sehr angetan und nahmen ihn entsprechend gerne in seine Reihen auf und zu einer Ausfahrt
mit.

Nach Besuch der Schokoladen Manufaktur Aeschbach im luzernischen Root fuhren Mitglieder des
Schweizerischen Rollermobilklubs über fast unbekannte (Um)wege zur Limi-Hütte im zugerischen
Meisterswil.

 

Isetta mit etwas Rost gefällig ?

Isetta mit etwas Rost gefällig ?

Aktuell wird auf eBay eine Isetta angeboten. Es handelt sich um ein Restaurationsobjekt für den geübten Spengler.

Wie transportiert man sowas eigentlich ?

So sieht es der Verkäufer:

Bmw Isetta Export 300
Karosserie,Motor ist Orginal, plus Teile ( Sitze , Scheibe ,etc),schlechter Zustand, Papiere,

für Teile oder für die Renovierung

Transport nach DE- 450Euro

Das Fahrzeug steht in Polen und kann für € 4’000.- erworben werden. Ich kenne die Isetta-Nachfrage in Polen nicht, aber bei der Preisangabe ist dem Verkäufer wohl ein Kommafehler unterlaufen. 

 

Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen

Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen

Seit einigen Jahren hat sich der Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen etabliert. Auch dieses Jahr war ein buntes Spektrum an Fahrzeugen zu bewundern. 

Mehr dazu: https://www.zwischengas.com/de/VC/veranstaltungsberichte/Classic-Gala-Schwetzingen-2018.html

Alle Fotos: Bruno von Rotz, Zwischengas.com

Neben den üblichen Verdächtigen waren dieses Jahr auch zwei Hurst Versehrtenfahrzeuge ausgestellt.

Eine besondere Überraschung bot der Brütsch 1200. Das muss man Brütsch lassen, egal war Er gebaut hat – die Form stimmte immer.

Bisbi 2018 – Kleinwagentreffen im Burgund

Bisbi 2018 – Kleinwagentreffen im Burgund

Letztes Wochenende lud Jean-Do zum zweijährlich stattfindenen Kleinwagentreffen in Le Breuil / Burgund ein. Diesmal wurde das 10-jährige Bestehen der Bisbi-Organisation gefeiert, ein eindeutiges Zeichen, dass das Treffen funktioniert und seinen Platz im immer dichter besetzten Platz der Veranstaltungen gefunden hat.

Das im Städtchen Le Breuil gelegene Schloss bietet einen würdigen Rahmen für ein Oldtimertreffen. Ein hohes, gusseisernes Tor öffnet den Blick in einen weitläufigen Park, dessen Ende das Schloss markiert. Im Park werden die Wagen aufgereiht und die Stecke vom Tor zum Schloss und zurück bietet Gelegenheit frisch reparierte Fahrzeuge probezufahren – ideale Verhältnisse ohne Platzprobleme.

Dieses Jahr nahmen ca. 80 Personen aus Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland, der Schweiz und Polen teil und brachten gut 50 Fahrzeuge ins Burgund.

Die Schweizer Vertretung umfasste 2 KR200, 1 TG500, 1 Belcar, 2 Isetta’s und einen Bernardet Roller.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Messerschmitt und Isetta waren viele in der Schweiz unbekannte Fahrzeuge zu sehen. Besonders aufgefallen sind die Inter – eine französische Version des Messerschmitt-Konzepts mit zur Seite öffnender Kuppel und hintereinanderliegenden Sitzen. Vom Inter wurden nur 273 Stück gebaut, davon sollen ca. 50 überlebt haben – die wenigsten sind fahrbereit. Am Treffen nahmen drei Inter teil, eine Sensation !

Inter 175 A sur la route…

Einer lief, musste aber immer angeschoben werden, bei einem funktionierte der Anlasser allerdings lief er kaum mehr als 45km/h und einer funktionierte wie gewünscht.

Für Leute, die den Wagen nicht kennen – man erkennt den Inter an der geöffneten Motorhaube und diversen Personen, teilweise mit schwarzen Händen um das Fahrzeug stehend. 

Von den Voisin waren drei vor Ort, allerdings kann ich mich nicht erinnern mal einen fahren zu sehen. Ähnlich verhielt es sich mit den zwei Solytos. Vom Hänger abgeladen, vor dem Schloss parkiert und am Sonntag wieder aufgeladen – null Emissionen, kein Treibstroffverbrauch – so eine tolle Gesamtbilanz kriegt kein Tesla hin 🙂

Für alle anderen Fahrzeuge hatte das Treffen drei lange bis sehr lange Ausfahrten zu bieten. Die hügelige Landschaft mit unzähligen Kurven macht Spass zum Cruisen, verlangt aber einiges vom Mensch und Maschine. War es am Freitag noch sehr heiss, hielt sich die Sonne am Samstag etwas zurück und liess den Motoren mehr Platz zur Regeneration. Im grossen ganzen schlugen sich die Wagen aber bestens, leider konnte mein Belcar nicht mit den zuverlässigsten mithalten, am Samstag musste ich den Wagen mit Verdacht auf Lagerschaden an der Kurbelwelle abstellen. Somit wären wir dann bei drei Motoren die ich über den Winter richten muss – wird wohl eine eher kurzweilige Zeit werden.

Neben den Ausfahrten steht im Burgund ganz klar das Essen im Zentrum. Während den drei Tagen wird immer gemeinsam gegessen. Typisch französisch, gibts mittags und abends einen 3-Gänger mit heimischem Rotwein. Wie das Bisbi-Team jeweils das Essen organisiert und serviert hat – mein allergrösstes Lob – das ist Spitzenklasse !

Das Fazit ist ganz einfach: ein tolles, familiäres Treffen in schöner Umgebung begleiten von hervorragendem Essen.

Bravo !

Ach ja – zwei Preise konnten die „Schweizer“ mitnehmen. Grösster ausländischer Club und bestes originales Fahrzeug.

Volksfest am GP Mutschellen

Volksfest am GP Mutschellen

Was für ein Volksfest – blauer Himmel, es duftet nach Grill oder Motoren je nachdem wo man im Augenblick steht und soweit das Auge reicht säumen Zuschauer die Stecke. Nach all den regnerischen Jahren war ein solch perfekter Tag längst überfällig – vor allem für die Organisatoren.

Seit 2006 nimmt die Kleinwagenschar am GP Mutschellen teil, für viele Teilnehmer ist das Schaulaufen den Berg hoch der Höhepunkt des dreitägigen Treffens.

Morgens übersetzten die Kleinwagen von Wohlen nach Rudolfstellen um dort auf dem Dorfplatz ausgestellt zu werden. Zahlreiche Schaulustige tummeln sich jeweils um die Zwerge und schwelgen in Erinnerungen, interessieren sich für technische Details oder Geschichten rund um die Wagen. Gleich gegenüber führt eine kurze Stecke auf den Mutschellen – drei Kehren und einige gerade Streckenabschnitte sind zu bewältigen. Das Schaffen auch unsere Kleinen und dem geringen Tempo sei Dank bleibt genügend Zeit den Zuschauern zuzuwinken und die Fahrt zu geniessen.

Pünktlich um 12:50 starteten die ersten der 150 Kleinwagen und sofort herrschte überall gute Laune. Obwohl man sich über die Jahre daran gewöhnt hat, macht es immer wieder Freude zu sehen welche Begeisterung die Kabinenroller bei allen auslösen. Spielt bei anderen «Autokategorien» teilweise sicher auch etwas Neid oder Ablehnung mit, gibt’s bei Kleinwagen nur freundliche Gesichter zu sehen.

Etwas später waren wir mit dem Belcar an der Reihe. Hatten wir die Stunde zuvor noch rumgeblödelt und „Winken“ geübt, waren meine Beifahren dann ziemlich Erstaunt welche Begeisterung am Pistenrand herrschte und wie streng Dauerwinken sein kann 🙂 Jedenfalls hatten wir grossen Spass und viel gelacht.

Am Ziel angekommen, reihten wir uns in die stehende Kolonne ein und warteten einige Minuten auf die Rückfahrt. Ganz gemächlich fuhren wir die selbe Stecke zurück – hatten nochmals Gelegenheit den Personen zu winken die wir auf dem Hinweg vergessen hatten und näherten uns dem Startgelände. Bernhard, liess es sich wie jedes Jahr nicht nehmen, alle Fahrzeuge einzeln vorzustellen um gleich auch noch die eine oder andere Anekdote anzubringen.

Für mich persönlich ein fantastischer Tag, allen anderen hats sicher auch Spass gemacht.

Alle Fotos: Copyright, Balz Schreier / www.zwischengas.com

Mehr Infos zum GP Mutschellen 2018