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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Archiv für die Kategorie Allgemeines

Hoffmann Kabine – 113 gebaut aber keine hat überlebt

Der Fahrradfabrikant Jakob Osswald Hoffmann aus Lintorf bei Düsseldorf hatte 1949 den italienischen Motorroller Vespa für Deutschland in Lizenz gebaut und sich damit über Nacht Reichtum, Ruhm und Marktpräsenz erworben. Im Frühjahr 1954 bemühte er sich heftig darum, die Deutschland-Lizenz auch für die italienische Iso Isetta zu bekommen. Weil aber damals schon Iso mit BMW verhandelte, interessierte sich Hoffmann für den Bau des Pinguin-Kleinwagens. Doch der blieb im Prototypen-Stadium. Deshalb baute Hoffmann kurzerhand eine andere Isetta. Sein Mobil, das er „Auto-Kabine 250“ taufte, hatte eine ähnliche Form, allerdings statt der Fronttür Seitentüren, denn Hoffmann konnte nicht in Erfahrung bringen, ob die Fronttür an der Isetta patentiert war, er ging aber davon aus. Sein Wagen besaß neben der vorderen Sitzbank zwei Kindersitze im Heck. In der Standardausführung besaß Hoffmanns Wagen eine hinten angeschlagene, rechte Seitentüre und ein Stoff-Rolldach, in einer geplanten Luxusversion sollten es sogar zwei Seitentüren sein. Dank der feststehenden Front war auch ein richtiges Armaturenbrett möglich. Im Gegensatz zur Iso Isetta bot die Hoffmann-Kabine die begehrte Lenkradschaltung für das Viergang-Getriebe und ein länger auslaufendes Heck mit Kühllufteintritt unter der Heckscheibe. Die Hoffmann Auto-Kabine hatte folgende Maße: 2,28 x 1,39 x 1,35 m. Radstand 1,65 m (Iso/ BMW Isetta 1,50 m). Spurweite vorn 1,22 m, hinten 0, 52 m. Leergewicht 350 kg. Die Räder hingen vorn an geschobenen Längsschwingarmen, die beiden eng zusammenstehenden Hinterräder an einer kleinen Starrachse mit Halbelliptikfedern. Die Hinterräder waren nicht vollverkleidet, die Scheinwerfer lagen tief. Die „Hoffmann-Auto-Kabine-250“ trug im Heck den in Lintorf entwickelten Zweizylinder-Viertakt-Boxer-Motor mit 298 ccm Hubraum und 18,5 PS bei 5400 U/min, der auch im Hoffmann-Motorrad Gouverneur mit Kardanwelle Verwendung fand. In der Kabine lag der Motor zentral vor den beiden Hinterrädern, die mit einer Spurweite von 520 mm zusammenstanden. Die Kabine wurde mit einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h und einem Verbrauch von 3,8 l/100 km angegeben.

Bereits am 2. Juni 1954, während BMW noch die Produktionsvorbereitungen für die Isetta traf, zeigte Hoffmann einen Prototyp seiner Kabine der Öffentlichkeit. Ende August 1954 reichten BMW und Iso gemeinsam eine Klage gegen Hoffmann beim Landgericht München ein. Sie basierte auf dem Passus „sklavische Nachahmung“ und Gebrauchsmusterschutzrechte. Dennoch begann in Lintorf Ende August / Anfang September 1954 die Auslieferung der ersten Kabinen, von der bis Februar 1955 ganze 113 Exemplare gebaut wurden.

Quelle: http://autolexikon-thyssen.de

Brütsch Mopetta – Kupplung…

Letztes Wochenende war ich am Dolder-Classics. Dieses Treffen direkt vor meiner Haustüre ist immer wieder eine „Reise“ wert. Aber schon auf der Hinfahrt, den Berg hoch ist mir aufgefallen, dass die Kupplung bald am Ende des Lebenszyklus steht. Nach einigen Gesprächen und dem gewohnt aussergewöhnlichen Interesse an der kleinen Mopetta, begab ich mich auf den Heimweg.

Eins war klar, wo dem Rollermobilclub Jahrestreffen müssen die Kupplungsbeläge gewechselt werden.

Mopetta - alte Kupplungsbeläge demontieren

Da traf es sich gut, dass ich mit der Familie einen Abstecher nach Rapperswil unternahm, wusste ich doch dass der ansässige Mofa-Mech noch einige ILO-Motoren und sicher auch Ersatzteile im Regal stehen hat.

Ein kurzes Gespräch mit dem Mofa-Mech zeigte aber sofort, dass da nichts zu holen ist. Er hat natürlich solche Beläge, will sie aber nicht verkaufen! Alles bitten half nichts… Ich finde es sehr entäuschend, wenn Ersatzteile (die ja nicht jeden Tag verlangt werden) gehortet statt an Leute, die sie wirklich benötigen verkauft werden.

Dieses verhalten hilft bestimmt nicht dabei, möglichst viele Oldtimer auf der Strasse zu halten.

Also, wenn Ihr mal in Rapperswil sind – macht einen Bogen um das Geschäft von WEMAR

Glücklicherweise hatte ich noch zwei Ersatzmotoren, die nicht jünger sind aber zumindest Kupplungsbeläge haben. So wurden alle Motoren geöffnet, die besten Beläge ausgewählt und alles wieder zusammengebaut.

ILO V50 Motoren - Kupplungswahl...

Nun hoffe ich, dass die Kupplung wieder ihren Dienst tut und nicht allzu grosse Steigungen am Jahrestreffen zu bewältigen sind.

 

 

Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2012 – die kleinsten Autos auf dem Laufsteg

Ist die Oscar-Verleihung für den Saisonhöhepunkt für Schauspieler, gibt dasselbe für den Concorso in der Villa d’Este am Comer See für Autos. In der Regel tummeln sich doch Luxuskarossen der vergangenen Jahrzehnte , dieses Jahr bevölkerten auch einigen Kabinenroller und Kleinwagen den Concorso (in einer Sondershow).

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Brütsch Zwerg so manchem „grossen“ die Show gestohlen hat…

Villa d’Este 2012 - FuldamobilVilla d’Este 2012 - Gutbrod

Villa d’Este 2012 - Brütsch Zwerg

Sieht doch aus wie das Heck eines Fuldas

Vielen ist wahrscheinlich bekannt, dass in Griechenland unter dem Namen Attica Lizenzbauten des Fuldamobils entstanden sind. Ab und zu taucht auf eBay eines dieser Fahrzeuge auf. An einem Treffen habe ich aber noch nie eins gesehen.

Nun bin ich auf dieses Foto gestossen – man hat den Eindruck ein „übriggebliebenes“ Heck dient da als Fahrzeug-Front.

Bioplastic - Delta, 1968

Um 1968 hat die Firma Bioplastic auf Basis des Attica 200 Designs einen kleinen 3-Rad Truck erstellt. Ich kann mir vorstellen, dass der auf der Werbung angepriesene 50ccm Sachs Motor das Fahrzeug auch unbeladen ziemlich „flott“ bewegt hat.

Kleinwagen Ursprünge…

Für die liebhaber zeitgenössischer Fotos…

Noch mehr chinesische Kleinwagen…

Chinesische Kleinwagen gibt es gar nicht – weit gefehlt. Schon in den 60-iger Jahren gab es erste Versuche, den chinesischen Markt mit kleinen, erschwinglichen Fahrzeugen zu versogen.

Leap 250ccm - 1958

Leap 250cc 1958

The first trial productions of this Chinese taxicab took place in 1958.
The microcar appears to be of questionable quality. In particular, steering and suspension systems caused serious problems.
Learned from the catastrophic Leap, a new model – the Haiyan – was introduced (see previous pic)
In 1958-1959 a total of 90 Leaps and Haiyans were built.

Haiyan 400ccm - 1959

Haiyan 400cc 1959

Chinese 2-cylinder microcar built by Shanghai Bus Repair Corp. Shown at the 1959 National Exhibition of Industry and Communications in Beijing. The car was developed as alternative for the pedicabs. In the years 1958 and 1959 a total of 90 Leaps and Haiyans were built.
Haiyan (海燕) is the Chinese word for ’seagull‘.

 

Haiyan SW-710 298cc 1970

Haiyan SW-710 298cc 1970

A Chinese attemp to build a basic Fiat clone against the lowest cost.
The enigine was based on German technology. The result was very poor. Max speed was 60 km/h.
This vehicle was intended as a taxi in urban areas. Only 100 copies were built.
Haiyan (海燕) is the Chinese word for ’seagull‘.

Foto und Text stammen aus dem Flickr-Photostream von Mr.Scharoo – http://www.flickr.com/photos/mrscharroo/

 

Chinesischer Kleinwagen…

Sieht irgendwie wie eine Vespa 400 aus. Stammt aus China – weiss jemand mehr über das Fahrzeug ?

China Kleinwagen

Ferien in Mauritius und noch einen Karo mit nach Hause nehmen…

Mauritius ist eine richtige Feriendestination. Man denkt an Sonne, Strand und Erholung. Im Zusammenhang mit Messerschmitt Kabinenrollern habe ich noch nie was von Mauritius gehört.
Nun denn, offensichtlich sind dort zwei Fahrzeuge zu verkaufen, die wahrscheinlich auch über den lokalen Messerschmitt-Dealer vor über 50-Jahren dort verkauft wurden.

Für £ 14’000.- sind die Beiden Fahrzeuge zu haben.

Wohl etwas zu gross für’s Handgepäck – aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Mauritius Karo - Rot

Mauritius Karo - Gelb

Hier gibts noch mehr Bilder: http://groups.yahoo.com/group/schmitt_talk/attachments/folder/1587125243/item/list

Auktion: Fiat 500 Jolly

Für alle die sich schon lange einen 500-Jolly gewünscht haben, bietet sich bald die Möglichkeit ein originales Fahrzeug zu ersteigern. In Toffen kommt dieses Wochenende ein Fahrzeug von 1958 unter den Hammer.

Der Schätzpreis liegt bei 35’000.- 45’000.-

Nicht gerade wenig für einen 500-Fiat aber bei den Varianten „Abarth“ und „Jolly“ liegen die Preise ja schon seit Jahren auf einem etwas anderen Niveau als bei den normalen Modellen.

Mehr Infos: http://www.oldtimergalerie.ch/images/auction/fiat500jolly.htm

Fiat 500 Jolly 1958

Vieleicht war es das schöne Wetter oder der angesetzte Preis war einfach unrealistisch…

Geboten wurden schliesslich nur 26’000.- Schweizer Franken.

054  Fiat 500 Jolly  1958  Roadster  35000-45000  29200-37500  26000  21667  nicht verkauft

 

Moderne Interpretation des Messerschmitt KR200

Wie sagt man so schön;

lieber gut kopiert als schlecht erfunden…

In dem Fall – hat’s mit dem Kopieren nicht richtig geklappt. Sieht in meinen Augen furchtbar aus – eigentlich schade um die Arbeit.

Messerschmitt - Kit Car

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Email: webmaster@rollermobilclub.ch