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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Archiv für die Kategorie Allgemeines

Kleinwagentreffen in Wohlen – 2006

Die Tage davor…

Die Tage und Wochen vor dem Kleinwagentreffen schienen wie im Fluge vorbeizuziehen, es war aber auch viel zu erledigen, schliesslich wollten alle Familienmitglieder zuverlässig in und um Wohlen herumkurven. Meine Frau im KR175, unsere Tochter in der Mopettina und ich in der Mopetta. Als wäre dies nicht genug, hatte ich mir noch in den Kopf gesetzt das Valmobile, das erste mal mit Seitenwagen (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Charly für den super Transport-Service) in Wohlen zu präsentieren.

Angekommen
Mit vereinten Kräften, ich selbst noch etwas angeschlagen denn die Grippe hatte mich kurz vor dem Wochenende noch heimgesucht, schafften wir es am Samstagnachmittag nach Wohlen.

Rally
Viele Teilnehmer waren zu dieser Zeit bereits von der Rally zurückgekehrt, hatten fleissig Fragen beantwortet, die richtige Stecke befahren und viele Punkte für die Rangliste gesammelt. Gewonnen wurde das Rally schliesslich vom französischen Mochet – Team. Die Kombination von bärenstarkem 125ccm Motor und hervorragender Ortskenntnis war einfach nicht zu schlagen.

Dejà vu
Mich freute es die vielen bekannten Gesichter aus In- und Ausland zu treffen, gemeinsame Errinnerungen aufzufrischen und über zukünftige Projekte zu fantasieren. Überhaupt schien mir die Mischung der Teilnehmer am Treffen toll, alle wollten in erster Linie Fahren und Freundschaften pflegen, lästige Diskussionen über die Originalität von Rückspiegeln, Zierleisten und Fahrkombinationen fehlten fast vollständig was sicher auch mit dem Verzicht auf die an Oldtimer-Treffen schon fast obligate Pokalorgie zu tun hat.
Hatten bereits am Nachmittag die Leute in Wohlen und Umgebung beim Anblick all der Kabinenroller das Gefühl, die Zeit sei stehengeblieben, kam mir dieser Gedanke während des Abendprogrammes. Raum, Deko, Tombola, Bar und Grill, alles schien seit dem letzten Treffen unverändert. Einzig bei Elvis hatte ich das Gefühl einige graue Stränchen zu entdecken.

Bergrennen !
Sonntag, der Höhepunkt des Treffens, die Teilnahme am GP Mutschellen den ich bereits im Vorjahr als begeisterter Zuschauer miterleben durfte stand auf dem Programm. Die versammelten Kabinenroller auf dem Dorfplatz von Rudolfstetten gaben den interessierten Besuchern die Möglichkeit die verschiedenen Fahrzeuge und ihre teilweise kuriosen Konstruktionsdetails aus der Nähe zu betrachten.
Die anschliessende Fahrt im Corso, über die von Zuschauern gesäumte Rennstrecke auf den Mutschellen hinauf wird für alle ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Unsere kleine Tochter wollte gar nicht mehr mit Winken aufhören. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen wie viel Sympathie unseren kleinen Wägelchen von den Leuten entgegengebracht wird.

Rückblickend
Der einzige Wehrmutstropfen an diesem wundervollen Wochenende war, dass die französchischen Teilnehmen nicht richtig über den Ablauf des Tages informiert wurden und den Start zum Corso verpassten. Wirklich schade, ich hoffe dass die ausländischen Teilnehmer in Zukunft besser integriert werden.

Herzlichen Dank an das komplette Helferteam, die dieses tolle Erlebnis möglich gemacht haben.

Oliver Meier, Zürich

Rollermobilclub Frühlingsausfahrt nach Rapperswil – 2005

Idee

Schon vor einiger Zeit haben wir die Anfrage erhalten, ob unser Club sich als Attraktion am Fest zum 125jährigen Bestehen der Stadtmusik Rapperswil vom 3. Juni 2005 präsentieren will. Wir haben zugesagt und dies gleich mit unserer Frühlingsausfahrt verbunden. Charly Müller, unser Mann vor Ort, hat sich bereit erklärt, die Ausfahrt zu organisieren und so sind wir alle Charly’s Ruf gefolgt.

Abfahrt
Ka und Sibylle Birchler und ihre Kinder Lukas und Myriam trafen sich mit mir vor meiner Garage. Sibylle strahlte wie ein Glühwürmchen: Es war die erste Ausfahrt, die Sie mit ihrem frisch restaurierten Trojan absolvieren konnte. Endlich hatte die Familie wieder in angemessenen Fahrzeugen Platz Doch schon bildeten sich dunkle Wolken am Horizont: Nach Jahren unermüdlichen Restaurationsaufwandes wollte sich der Trojan nicht mehr starten lassen. Anschieben ging aber. Sicherheitshalber packten wir noch meinen elektrischen Energiespender namens „Powerstation“ ein, falls die Batterie unterwegs den Geist aufgeben sollte.

Wo ist der Treffpunkt ?
Treffpunkt war ein Restaurant an der Bahnhofstrasse in Wetzikon. Simpel gestrickte Innerschweizer denken natürlich, dass eine Bahnhofstrasse dem Bahnhof entlang führt. So haben wir den Bahnhof umrundet und keine Bahnhofstrasse gefunden. Hä? Nach einigen weiteren Versuchen und einer Pinkelpause haben wir die Bahnhofstrasse dann gefunden und mussten noch eine ziemliche Strecke zurücklegen bis wir schliesslich am Treffpunkt waren. Offenbar waren wir aber nicht die einzigen, die etwas Mühe mit dem Auffinden des Treffpunkts hatten.

Storchenkollonie
Nach einem grossen Schluck und einem kleinen Bissen ging die Ausfahrt los. Schon schnell zeigte sich, dass Sibylle’s Trojan einige Mühe mit dem Laden der Batterie hatte, so dass das Powerpack schon bald zum Einsatz kam. Auch die Kinder vertrauten dem Trojan nicht so richtig und wollen überall mitfahren, nur nicht bei Mami. Von Wetzikon ging es über das Zürcher Oberland Richtung Rüti, Dann wechselten wir in den Kanton St. Gallen und erreichten schliesslich Uznach, wo wir die Storchenkolonie besuchten und interessantes über die Störche und die Geschichte der Storchenkolonie erfahren könnten. Zum Abschluss unseres Besuches wurden wir noch mit einem Apéro verwöhnt, so dass wir die Schlussetappe nach Rapperswil frisch gestärkt in Angriff nehmen konnten.

Wo ist der Rest der Truppe ?
Auf der Fahrt nach Rapperswil haben wir einige Leute verloren. Leider verunmöglichen es Ampelanlagen, dass ein grösseres Kontingent an Fahrzeugen die Ampel zur gleichen Zeit passieren kann, so dass unser Tross auseinander gerissen wurde. Schliesslich schafften wir es aber, alle wieder auf einem Parkplatz zu sammeln (Natel sei Dank…), so dass wir geschlossen beim Festplatz an der Seepromenade in Rapperswil einfahren konnten.

Stadtfest in Rapperswil
Die Freude der Festbesucher über unsere heutzutage durchaus etwas seltsam anmutenden Fahrzeuge war riesig. Schon bald wurde die Attraktion über Lautsprecher bekannt gemacht und so mancher musste Red’ und Antwort zu seinem Fahrzeug stehen. Für uns hatte die ganze Sache den positiven Nebeneffekt, dass wir das Jubiläumsfest besuchen konnten und die einzigen waren, die auf dem Festplatz parkieren durften. So kam es, dass auch unsere Clubmitglieder sich schon bald ins Getümmel stürzten und fleissig mitfeierten. Im Laufe des Abends lichteten sich die Reihen. Ein Rollermobil nach dem anderen trat die Heimfahrt an. Als ich mich kurz nach Mitternacht und kurz vor 0,5 Promille ebenfalls auf den Weg machte, fand ich nur noch eine einzige Isetta an, welche ganz allein auf dem Platz auf mich wartete. Mein treue Isetta hat mich wie immer schnell und sicher nach hause gefahren. Es war eine schöne Frühlingsausfahrt. Einmal etwas anders als gewohnt, aber ich glaube, mit der Ausstellung unserer Fahrzeuge konnten wir auch zahlreichen Festbesuchern eine Freude bereiten. Mein Dank geht an Charly Müller und Martina Birchler für die Organisation der Ausfahrt. Hoffen wir, dass für 2006 bereits jemand eine tolle Idee hat.

Und Sibylle? Sie hat es dank dem Powerpack noch nach hause geschafft und Ka hat wieder was zu tun.

Walter Kälin, Einsiedeln

7. Roller + Rollermobil Treffen in Heinrichswil

Anrollern in Heinrichswil

Zu Besuch beim 7. Roller + Rollermobil Treffen des Lambretta – Club „Choubefrässer“, Heinrichswil. Treffpunkt war bei Andreas und Margrit Winistörfer in Winistorf ab 11.00 Uhr. So langsam trudeln die Besucher ein. Und es wurden immer mehr. Wir finden Fahrzeuge wie Lambretta, Vespa, Fiat Topolino, Henkel, Isetta, Messerschmitt, Innocenti, Goggomobil usw.. .

Essen und Trinken
Die Festwirtschaft wurde von fleissigen Helfern super organisiert und geführt. Sogar mit Bedienung. Auf der Speisekarte findet Frau und Mann Schweinssteak vom Grill, Bratwurst, Kartoffelsalat, verschiedene Salate und zum Nachtessen auch ein sehr feines Risotto, Kuchen, usw…. Am Nachmittag fand eine Ausfahrt statt. Wir fuhren an staunenden Kühen vorbei und in einer Waldlichtung gab es einen feinen Apero. Gleichzeitig galt es 11 Wettbewerbsfragen zu lösen, denn bei Res zu Hause wartete ein reich gedeckter Gabentisch. 30 : ½ + 10 = ?, Benzin – Oel Gemisch musste errechnet werden, Pfeile werfen, Fragen zur Tour de Suisse wurden gestellt usw. Gemütlich machten wir uns auf die Weiterfahrt, diesmal fuhren wir sogar an einer Schweinezucht vorbei (Freiland versteht sich). Wir hatten super Wetter und eine schöne Aussicht, so fuhren wir weiter, vorbei an Felder, Wiesen und wunderschönen Blumengärten.

Grappa-Bar !
Auch dieser Ausflug war wieder super organisiert, bei Kreuzungen und Kreisel wurden die anderen Verkehrsteilnehmer angehalten und wir hatten immer freie Fahrt. Hiermit einen Herzlich Dank an die Verkehrslotsen. Bei Res auf dem Hof stieg uns schon bald der Grillduft in die Nase. Und wieder wurden wir mit feinem Essen verwöhnt. Inzwischen wurde noch eine Grappa-Bar aufgestellt, wo man aus 30 verschiedenen Sorten auswählen konnte. Den Abend verbrachten wir bei gemütlichen zusammen sein und Benzingesprächen, mit Speisen und Getränken welche uns serviert wurden. Die Wettbewerbsauflösung wurde aufgehängt, somit konnte jeder seine Antworten überprüfen. Eine tolle Idee fand ich, die Geschenke welche als Startgeld mitgebracht wurden, als Lose zu verkaufen.

Schlafen
Übernachtungsgelegenheiten boten sich auf dem Hof im Stall auf dem Stroh, auf der Wiese im Zelt oder unter freiem Himmel an. Weitere Schlafmöglichkeiten gab es in einem Love-Mobile mit Massenlager oder in einem nahe gelegenen Hotel.

Zmorge
Mehr oder weniger ausgeschlafen trafen wir uns ab 9 Uhr am Sonntagmorgen zu einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Aufschnitt, Salami, Käse, diverse Jogurt und verschiedene Brotsorten liessen einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Margrit „brätelte“ eine super Bernerrösti, Res war für die Spiegeleier zuständig. Kaffe wurde wieder serviert. An diesen beiden Tagen wurden wir sehr verwöhnt. Hiermit auch einen Herzlichen Dank an die Küchenbrigade und das Service Personal.

Preisverleihung
Einige Teilnehmer verabschiedeten sich nach dem Frühstück und traten die Heimreise an. Um 13.30 Uhr fand die Preisverleihung des Wettbewerbs statt. Jeder der über 50 Teilnehmer erhielt einen wirklich grosszügigen Preis. Vom Benzinkanister, Schlüsselanhänger, Autoapotheke, Mehl, Teigwaren, Schirme, Kühltaschen, Rucksäcke, Autopflegeartikel und einiges mehr war alles vorhanden. Es hatte für alle etwas dabei. Super!

Nochmals Herzlichen Dank an alle Helfer sowie die Organisatoren, es war ein super Anlass, welcher das Team forderte und ihm sehr viel Arbeit bescherte. Dies wurde aber bestens gemeistert. Wir kommen das nächste Mal gerne wieder.

Stefanie + Paul, Suhr

Jahrestreffen 2005: Eine feucht fröhliche Fahrt in die Innerschweiz

Das Wetter in der Innerschweiz

Na ja, schönes Wetter haben wir uns für unser Jahrestreffen 2005 beileibe nicht ausgesucht. Aber was soll’s. „Was nun 50 Jahre gefahren ist, wird wohl auch noch dieses Wetter überstehen“, dachte ich mir auf dem Weg von Einsiedeln zu unserem Treffpunkt in Sins/AG. Nachdem ich zuhause noch Hoffnung auf eine einigermassen trockene Fahrt hatte, wurde ich in Zug derart verschifft, dass man hätte denken können, dass die nächste Sintflut naht. Es war so prekär, dass die Polizei sogar den Verkehr umleiten musste. Aber das war ja kein Problem. Meine wie immer zuverlässige Isetta chauffierte mich fast trocken ins Restaurant Zollhaus, wo den schon einige Rollermobile auf dem Parkplatz warteten.

Drive-In Flohmarkt
Während des Mittagessens trafen noch einige weitere Fahrzeuge und Besatzungen ein, so dass wir gegen 14.00 Uhr zur Ausfahrt starten konnten. Das Wetter hatte sich inzwischen beruhigt, so dass wir Hoffnung schöpften, doch noch die Faltdächer öffnen zu können. Mit Rücksicht auf die geringe Leistungsfähigkeit einiger Fahrzeuge (betrifft meine Isetta nicht, da diese ja schliesslich 13 PS hat) versuchten wir, allzu steile Pässe zu umgehen. So führte uns die Fahrt über Risch, Immensee und Arth zu unserem ersten Zwischenhalt beim Restaurant Schornen in Sattel, wo sich die die Gedenkkapelle zur Schlacht am Morgarten befindet. An dieser geschichtsträchtigen Stelle konnten wir uns stärken und schon bald hatte einige im Nachbarhaus einen Flohmarkt entdeckt, aus dem Sie kaum mehr herauszubekommen waren. Gekauft wurde selbstverständlich nichts.
Geizhälse….

Skisprungschanze
Die Fahrt ging weiter über Ägeri nach Menzingen, vorbei am Hotel Bostadel (wo Zimmer gleich über mehrere Jahre belegt werden) nach Hütten, wo man auf der Panoramastrasse nach Schindellegi einen herrlichen Ausblick auf den Zürichsee geniessen kann. Weiter ging es auf der Hauptstrasse nach Biberbrugg, wo wir rechts nach Bennau abbogen und auf dem Schnabelsberg die Aussicht auf Einsiedeln geniessen konnten. Am Fusse des Schnabelsbergs folgte der nächste Zwischenhalt bei den neuen Einsiedler Skisprungschanzen. Es handelt sich dabei um eine Skisprung-Trainingsanlage mit insgesamt vier Schanzen (25m / 45 m / 70m / 105m), wobei auf der grössten Schanze Sprünge bis zu ca. 120m möglich sind. Wir konnten die Gelegenheit nutzen und die Schanzen, die erst eine Woche vor unserer Ausfahrt eingeweiht worden waren, ausgiebig besichtigen. Von einem Praxis-Test haben wir abgesehen. Manchem wird es nicht mehr so wohl gewesen sein, als er vom Startpunkt der Skispringer aus in die Tiefe geschaut hat, und es wird einem schnell klar, dass es doch einigen Mut braucht, einen Sprung über eine solche Schanze zu wagen. Nach der Besichtigung konnten wir einen Apéro zu uns nehmen, der von Sibylle organisiert worden war.

Nachtlager
Das Wetter meinte es noch immer gut mit uns. Petrus hielt die Schleusen noch immer geschlossen. So beschlossen wir, noch etwas Fahrtwind in die Haare zu bekommen und starteten unsere Motoren. Vorbei am Kloster Einsiedeln ging es weiter zum Sihlsee, den wir via Willerzell fast umrundeten. Dann weiter nach Unteriberg und schliesslich nach Oberiberg, wo wird ein gemütlichen Chalet gemietet hatten. Von Chalet aus hätte man eine tolle Aussicht auf die Umgebung gehabt, wenn nicht alles mit Wolken verhangen gewesen wäre. Da alle hungrig waren, machte ich mich auf, meinen Rollermobilkollegen zu zeigen, was ich doch für ein toller Grilleur bin. Schliesslich war ich ja in der Pfadi und dann kann man das. Mit Kohle, sicherlich völlig ungiftiger Brennpaste und einem ausgedienten Haarföhn hatte ich schon nach wenigen Minuten eine Grillglut herbeigezaubert, wie man es besser nicht hätte machen können. Schon Bald brutzelten Steaks und Würste auf dem Grill, Mineral und Bier wurde gereicht, Salate aufgefahren…. schlicht alles, was man nach so einem anstrengenden Tag halt so braucht. Es wurde ein toller Abend mit guten Gesprächen und so manchem Bierchen und auch einigen Kaffee Zwetschgen. Gegen drei Uhr morgens konnte ich mich als letzter ins warme Bettchen begeben. Geschlafen habe ich wie ein Engel, wobei ich aber nicht sicher bin, ob auch Engel schnarchen.

Verkehrshaus
Und es kam wie es kommen musste: Es wurde Morgen und damit Zeit um aufzustehen. Nach einem ausgiebigen Brunch räumten wir das Chalet und putzen noch schnell das nötigste, so dass wir uns gegen 10.30 Uhr in Richtung Ybergeregg in Bewegung setzen konnten. Leider regnete es schon vom Start weg und es sollte den ganzen Tag nicht mehr aufhören (ja, es war das Wochenende, als alles überschwemmt wurde….). Wir fuhren via Schwyz, Brunnen, Gersau und Küssnacht nach Luzern, wobei wir kurz vor Luzern zufälligerweise noch ein paar unverfrorene Rollermobilfreunde aufgegabelt haben, die trotz des schlechten Wetters den Weg vom Walensee nach Luzern unter die Räder genommen haben. Ziel war das Verkehrshaus, das im Sommer 2005 mit der Sonderausstellung A.U.T.O. die Besucher lockte. Wie mit den Verantwortlichen des Verkehrshauses abgesprochen, besammelten wir uns beim Lieferanteneingang und wurden eingelassen. Wir hatten die Möglichkeit, unsere Fahrzeuge im Innenhof des Verkehrshauses, gleich bei der legendären Swissair-Caravelle, zu parkieren und konnten von einem vergünstigten Eintritt profitieren. Nun teilten wir uns in Gruppen aus, um das Verkehrshaus zu erkunden, etwas zu essen, Kleider zu trocknen und was sonst so alles nötig war. Kurz nach drei Uhr trafen wir uns noch zu einem Gruppenfoto, anschliessend wurde die Heimreise individuell unter die Räder genommen.

Heimfahrt
Gegen vier Uhr beschlossen auch Sibylle, Ka und ich und gemeinsam auf den Heimweg zu machen. Ka packte die beiden Kleinen in den Messerschmitt, während Sibylle bei mir Platz nahm (Man erinnere sich an den Bericht über die Frühlingsausfahrt. Sibylles Trojan machte damals schlapp und war bis zum Jahrestreffen noch nicht geflickt. Inzwischen ist aber wieder alles paletti). So ging alles gut, bis mir kurz vor Oberarth auffiel, dass Ka’s Messerschmitt nicht mehr hinter mir war. Lag es an der überlegenen Leistung meiner Isetta? Es blieb und nichts anderes als zu wenden und tatsächlich: Ka kam zu Fuss und schob das Schmittchen vor sich her. Musste denn das sein? Ausgerechnet jetzt, da es aus Kübeln goss? Kurzzeitig brachte man den Motor wieder zum Laufen, aber schon nach wenigen Metern starb er wieder ab. Ka versicherte uns zwar, dass er genug Benzin hat, sicherheitshalber gingen wir aber trotzdem an die Tanke. Es zeigte sich, dass Ka recht hatte. Trotzdem wurde aufgefüllt und es gelang Ka wieder, den Motor zu starten. Seltsamer weise lief er nun, keiner wusste warum. Aber so ist es eben mit Wundern: nicht hinterfragen, einfach akzeptieren und weiterfahren. So kamen wir gut zuhause an. Die tropfnasse Isetta wurde in der Garage gleich um die komplette Innenausstattung erleichtert, damit alles gut und ohne zu rosten austrocknen konnte.

Danke
So haben wir alle das Jahrestreffen 2005 gut hinter uns gebracht. Ich danke an dieser Stelle Sibylle und Ka, welche für das Anmeldewesen und das gesamte kulinarische Angebot des Jahrestreffens verantwortlich waren. Gerne hoffe ich, dass es allen gefallen hat, so dass wir für 2006 wieder auf einen grossen Aufmarsch am Jahrestreffen hoffen können.

Nach dem Jahrestreffen bin ich in die Ferien gefahren und wollte nach meiner Heimkehr eine Ausfahrt mit der Isetta machen. Nix geht mehr. Alle Kabel sind eingerostet. Das feuchte Wetter war wohl doch zuviel des Guten.

Walter Kälin, Einsiedeln

Jahrestreffen 2006: Pässefahrt nach Turbach

Anfahrt in die Berge

Samstag den 16. September trafen sich 10 Clubmitglieder und 1 Begleitperson um 10 Uhr in Steffisburg. Aber wie das so ist im Rollermobilclub, mit einer kleiner Verspätung von 30 Min. wurde endlich losgefahren. 7 Rollermobile aus 6 Kantonen: AG, BE, SG, SO, SZ und ZH fuhren los. Jaunpass wir kommen! Walter L. durfte wegen seines Turbomotors schon früher losfahren und konnte trotzdem nicht als erster auf der Passhöhe den Platz reservieren!

So genossen wir inmitten einer wunderschönen Panoramawelt eine feine hausgemachte Glace aus der Alpkäserei. Umgeben von saftigen Wiesen und riesigen Bergen fuhren wir weiter nach Gruyere. Wir hatten wirklich einen Prachtstag erwischt! In Gruyere dirigierte uns ein Platzanweiser zum Parkfeld. War er wegen uns da? Aber nein, beim und ums Schloss von Gruyere fand eine Veloveranstaltung statt. Natürlich lockten unsere „Boliden“ viele Schaulustige an, doch Autogramme wurden noch keine verteilt. Zu Fuss liefen wir Richtung Schloss. Da hatte es viele Souvenirläden und Restaurants. In einer schönen Gartenwirtschaft nahmen wir das Mittagessen ein. Da hatte es natürlich auch andere Touristen, und Japaner probierten ihr erstes Raclette und Fondue. Unser Tisch hatte auch immer Besuch von frechen Spatzen.
Die Fütterung der „Raubtiere“ übernahm Hans. Als wir wieder beim Parkplatz ankamen, wollte eine Dame noch vor der Wegfahrt in einem Rollermobil Probesitzen. Es gefiel ihr sehr gut, aber da es 4 Damen waren, konnten wir sie aus Platzgründen nicht mitnehmen.

Standesgemäss durch Gstaad !
Frisch gestärkt fuhren wir weiter nach Gstaad. Der Empfang eingangs Dorf war wie es sich gehört: Der Apotheker stand mit seiner Crew vor dem Laden, um unseren Wagentross zu bestaunen! Fast vergassen sie ihren Laden zu schliessen, so abgelenkt waren sie. Schön gemütlich machten wir einen Spaziergang durch diesen bekannten Ort, wo die Kleider im Schaufenster keine Preise haben, die Ovomaltine im Restaurant 6.- Fr. kostet und wo Walter L. bei den Antiquitäten einen Regler zu finden hofft. An einem Hotel sind sogar auf einer goldenen Tafel die Stammgäste mit Namen eingraviert. Meinen habe ich nicht gefunden. Tja.

Weiter in Richtung Etappenziel
Um 17.30 fahren wir weiter nach Turbach. Es ist gar nicht mehr weit. Und inmitten einer Wiese in einer Kurve steht unser Gastgeber Peter und filmt die Neuankömmlinge. Wie wir später erfahren, stand sein Sohn schon lange dort um ja den Vater zu informieren, dass wir kommen. Mit einem grossen Hallo und voller Freude werden wir von Peter, Silvia und deren Sohn Philip begrüsst. Die Autos müssen noch für ein Foto mit Restaurant umparkiert werden. Das Gruppenfoto mit Selbstauslöser bringt zwei Amateurfotografen ins schwitzen und sorgt für allgemeines Gelächter, und Peter streckt seinen Kopf in sein ehemaliges Auto um eine Nase voll zu riechen, ob es noch so ist wie es damals war.

Zu Gast bei ehemaligen Club-Kollegen
Aber der Höhepunkt steht uns noch bevor: zum Apero gibt es Brötchen, nein nicht Brötchen, es sind bestrichene Rollermobile aus Toastbrot ! Richtige Autos mit Rädern, auch das Blätterteiggebäck haben wir in Form eines Rollermobils in den Mund geschoben!!! Das gibt es bestimmt nicht in Gstaad, das ist Liebe am Detail und Service im Rest. Sunne-Stübli in Turbach ! Also die Leute die nicht am Jahrestreffen teilgenommen haben sind selber schuld, denn es gab noch mehr „Details“: die Fenster vom Restaurant haben Vorfenster und zwischen den 2 Fenstern waren liebevoll Modellautos ausgestellt wie in einer Vitrine, an den Vorhängen hingen Rollermobile aus rotem Papier und sogar im Rosenstöcklein auf jedem Tisch durfte der Sticker mit Auto nicht fehlen! Es sah einfach genial aus. Auf dem Tisch lag ein Fotoalbum von früheren Ausfahrten, und schon bald hiess es: weisch no, kännsch de, lueg da… Es wurden Geschichten von früher erzählt und schon bald war es Zeit zum Nachtessen. Es gab Trockenfleisch oder Tomme Käse (für die daheimgebliebenen: nicht Tomme aus der Migros sondern Saaner Tomme) und als Dessert Glace. Ich habe das „Herbstprogramm“ ausgesucht: Zimt-, Hagebutten-, und Quittenglace. Ein Traum. So guet ! Viel zu schnell verlief der Abend, es wurde erzählt, um Mitternacht Philip Sch. zum Geburi gesungen und leider war um 0.30 Polizeistunde. Müde fielen wir ins Bett und am Sonntagmorgen wurden wir wie immer am Jahresausflug: mit Regen begrüsst. Noch müde, oder traurig wegen dem Wetter sassen wir am Frühstückstisch umgeben von verschiedenen Leckerbissen und es regnete Bindfäden! Wir wollten doch noch mehrere Pässe abfahren! Aber wir entschieden uns auf direktem Weg den Heimweg anzutreten, schliesslich hatten wir gestern auch den Gurnigel weggelassen. So fuhren wir recht zügig durchs Berner Oberland, vorbei an schönen Chalets, aber mir war, dass heute die Geranien nicht so schön leuchteten wie gestern. Beim Kaffeehalt hatten wir es trotzdem lustig, so erzählte Walter L.: mein Scheibenwischer funktioniert nicht, jetzt tropft es mir auf den Fuss. Hä? Will er während dem fahren die Scheibe mit den Füssen wischen?

Heimfahrt
Kurz vor Steffisburg trennen wir uns: the green Cars: Charly und unser Präsi Walter fahren über den Brünig nach Hause, der Rest trifft sich in Herzogenbuchsee zum essen. Auf dem Heimweg hören wir im Radio von Ueberschwemmungen in der Schweiz. Wie letztes Jahr als wir im Verkehrhaus waren. Es waren 2 schöne Tage, es zeigte wieder einmal, wie schön doch unsere Schweiz ist und wie wir viele Zuschauer am Strassenrand erfreuen können: In Gstaad blieb sogar ein Bentley mitten im Kreisel stehen um unsere Fahrzeuge vorbei zu lassen und zu bestaunen!

Ich möchte mich hiermit bei Ralph für die Organisation des Treffen bedanken und bei Familie von Grünigen für die Gastfreundschaft und den herzlichen Empfang.

Stefanie Häfeli, Suhr

Zu Verkaufen: Buch „Deutsche Kleinwagen“ von Hanns-Peter Rosellen

Der Almanch

Es gibt ja inzwischen viele Kleinwagen-Bücher, aber nur „Deutsche Kleinwagen“ hat den Anspruch, das Standard-Werk zu sein. Alle gebauten Fahrzeuge sind mit Details zur Geschichte und technischen Informationen beschrieben.

Natürlich schon seit Jahren vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich.

Die Beiden Bücher unterscheiden sich nur durch den Umschlag. Inhaltlich sind sie identisch.
Je CHF: 30.- + Versand / Kontakt: webmaster „at“ rollermobilclub.ch

 

Ein grosser, ganz klein!

Einen LandRover als Kleinwagen zu bezeichnen, würde wohl auch dem hartgesottensten SUV-Fahrer nicht in den Sinn kommen. Tatsächlich aber ist dieser LandRover ein echter Kleinwagen.

Auszug aus dem Auktionstext:

This is by repute one of six scratch built scale working model Land Rovers. We believe it was made in the late 1960’s and is chain drive powered by a single cylinder petrol engine. It has fully operational electric wipers, opening doors, bonnet and folding screen. We are told that Harrods retailed such models at this time. A truly unique addition to any collection, an opportunity not to be missed by the true Land Rover enthusiast.

Mehr Infos: https://www.i-bidder.com/en-gb/auction-catalogues/richard-edmonds-auctions/catalogue-id-2696/lot-1261194

Mini - LandRover

Mini - LandRover Motor

 

Rollermobilclub Jahrestreffen – Winterthur, 14-15.09.2002

Anrollern in Winterthur

Samstag morgen, angeregtes Plaudern und Trinken auf Gabis und Remos Garagenplatz, na klar es ist Rollermobilclub Jahrestreffen…

Steaks…
Alle taten gut daran, sich noch mit dem einen oder anderen Glas Wein oder Aperogebäck zu stärken denn kurz vor Mittag bewegte sich der Tross von gegen 20 Fahrzeugen in Richtung Herisau los. Mit heutigen Autos ist eine Strecke von Winterthur nach Herisau natürlich nicht der Rede wert aber mit den Kabinenrollern dauert das alles eben ein bisschen länger. Aber nach einer guten Stunde Fahrt und einigen Navigationsschwierigkeiten (sogar Ralph im Messerschmitt mit GPS, hatte Probleme das Ziel zu finden) fanden sich alle Fahrzeuge in Hersiau auf dem Parkplatz ein.

In Joe Hiltis Scheune
Nach einem wirklich deftigem Mittagessen (einige Steaks waren bis zu 6 cm dick !) besuchten wir Joe Hiltis Motorrad Museum in Gossau. Es ist sehr eindrücklich, was dieser Mann in den letzten 50 Jahren für Fahrzeuge zusammengetragen hat. Ein solches Spektrum an seltenen Motorrädern war nicht einmal beim Klausenrennen dieses Jahr zu sehen. Später konnten wir noch einen kurzen Blick in Joe Hitli’s Scheune werfen und es zeigte sich einmal mehr, dass die Grenze zwischen Sammellust und Sammelsucht manchmal schwierig zu ziehen ist.

Am Abend fanden wir uns wieder bei Gabis und Remos Garage ein. Für das leibliche Wohl sorgte ein fahrbarer Pizzaofen und an Gesprächsstoff fehlt es bei uns Kleinwagen-Fans ja nie…

Sonntag
Am Sonntag besuchten wir das FBW Lastwagen-Museum in Wetzikon. Die glänzenden Postautos, Lastwagen und sonstigen Spezialfahrzeuge waren sehr interessant anzusehen, aber ich war sehr froh dass mich der Kleinwagenbazillus nicht verliess, denn die Restauration eines solchen Monsters würde mir bestimmt den letzen Nerv rauben. Nach dem Museumbesuch fuhren die Berner, die ja den noch etwas weiteren Weg vor sich hatten los, andere gingen noch etwas Essen, aber alle freuten sich bereits auf das nächste Jahrestreffen.

Danke

  • Das ganze Wochenende schien die Sonne !
  • Die eindrücklichste Motorrad-Sammlung der Schweiz !
  • Die dicksten Steaks die ich je gesehen habe !

Kurz und gut, das Jahrestreffen von Gabi und Remo Hunziker organisiert war ein voller Erfolg.

7. Internationales Micro-Car-Treffen – Wohlen, 03-05.05.2002

Bericht und Bilder aus dem Wohlener Anzeiger vom 7. Mai 2002

Das internationale Microcar-Treffen in Wohlen hat Bewunderung ausgelöst und war ein riesiger Erfolg.
Die Exkusivität der kleinen Autos, die eingespielte Organisationstruppe, die Qualität und die Vielfalt. Dies sind die Komponenten, warum das Micro-Car-Treffen in Wohlen viel Bewunderung, Begeisterung und Interesse ausgelöst hat. Ein besonderer Event voller Anziehungspunkte. Auch wenn sie sehr winzig sind, kann man hierzulande einen Micro-Car ab und zu erhaschen. Denn Liebhaber dieser nostalgischen Kleinstautos gibt es in der Region einige. Wenn jedoch eine kleine Invasion dieser Nachkriegsmodelle die Strassen bevölkert, dann ist Micro-Car-Treffen. Nun zum siebten Mal innert 26 Jahren, stets mit der gleichen Organisationstruppe, mit demselben Austragungsort und stets mit internationalem Touch. Wohlen, das Mekka der Micro-Cars.

Geschichtsstunde, Kultur, Spass und „Gwunder“
Die verschiedensten Modelle der Marken Messerschmitt, Heinkel, Goggomobil, Kroboth, BMW Isetta oder Fiat 500 erzählen alle eine eigene Geschichte. Sie dokumentieren jedoch alle das Gleiche. Die Ära des Wirtschaftswunders in Nachkriegseuropa, als die billigen Fortbewegungsmittel entstanden sind. Heute sind fast alle Modelle unverkäuflich. Darum ist es absolut nachvollziehbar, wenn OK-Präsident Bernhard Täschler davon spricht, dass ein Micro-Car-Treffen gleichzeitig Geschichtsstunde und ein Stück Kultur ist, und Spass und gestillter „Gwunder“ dazu. Dank der beider Ausfahrten – am Samstag Richtung Lenzburg und am Sonntag über Waltenschwil, Bünzen, Boswil, Kallern und Sarmenstorf bis ins Seetal – hat ein grosser Teil der hiesigen Bevölkerung praktisch vor der Haustür einen interessanten Blick von den „Mini-Autos“ erhaschen können. Fast aus ganz Europa kamen die Micro-Car-Piloten angetuckert, vernehmlich aus Deutschland und der Schweiz. Fünf Besucher reisten sogar extra aus Amerika an, um das Spektakel ja nicht zu verpassen. „Die waren hell begeistert, das hat mich auch persönlich sehr gefreut“, so der OK-Präsident.

Gemeinde hat ausgeholfen
Nur ganz wenige der 150 angemeldeten Teilnehmer haben sich vom schlechten Wetter abhalten lassen, 140 sind trotz Dauerregen am Freitag und Samstag nach Wohlen gekommen. Und dank der spontanen und perfekten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wohlen fand man trotzdem ein trockenes Plätzchen für alle. Dank dieser Unterstützung konnte kurzfristig das Programm leicht umgestellt und dem Regen ein wenig ausgewichen werden. Die Gemeinde stellte den Organisatoren die Tiefgarage der Hofmattenanlage zur Verfügng, und so konnten alle Schmuckstücke ohne störendes Nass von oben bestaunt werden. „Das war sehr grosszügig“ schwärmte OK-Präsident Bernhard Täschler. Eine zweite Gelegenheit zur grossen Show der kleinen Fahrzeuge hat sich dann noch am Sonntag auf dem Schüwo-Areal nach der abschliessenden Rally geboten. Bernahard Täschler hätte übrigens noch weit mehr Autos zulassen können. Den Fiat 500 hätte er mit Leichtigkeit bis zu 300 Mal auf die Liste nehmen können. Aber beim Wohler Micro-Car-Treffen soll nicht die Quantität im Vordergrund stehen, sondern vor allem die Qualität. Die Vielfalt und die technischen Finessen an den Autos seine so gross gewesen wie noch nie, so Täschler. „Das ist einmalig für ganz Europa“.

Markenzeichen, Erfolgsrezept und viel Lust
Dass es im gesamten europäischen Raum keinen vergleichbaren Anlass gibt, kann der OK-Chef bestätigen. Er ist selbst Besitzer eines Messerschmitts und hat schon manches Treffen besucht. Die Einzigartigkeit der Veranstaltung von Wohlen hat jedoch seine Gründe. „Wir machen uns rar, sind generös und verlangen kein Startgeld und legen Wert auf schöne, gepflegte Autos – das sind unsere Markenzeichen“. Gerade deshalb, weil das Micro-Car-Treffen nur alle vier Jahre durchgeführt wird, steigen in der Zwischenzeit jeweils das Interesse der Bevölkerung und die Lust auf einen nicht alltäglichen und besonderen Event stetig. So gesehen kann man nur hoffen, dass sich die Veranstalter durchringen können, auch im Jahr 2006 die achte Auflage des beliebten Anlasses steigen zu lassen. Denn sicher sei in der Zwischenjahren jeweils nichts, sagt Täschler, und wenns ans Planen gehe, sei die Organisationstruppe prompt einstimmig dafür. Auch das ist eben ein Markenzeichen: die eingespielte, tatkräftige Truppe. Es habe während der drei Tage nicht ein einziges Schimpfwort gegeben, freute sich Bernahrd Täschler, „Bei uns ist jede Person am richtigen Ort. Auch das ist eine Erfogsrezept“.

Internationales Rollermobiltreffen – Walenstadt, 21-23.09.2001

Internationales Rollermobiltreffen – Walenstadt, 21-23.9.2001

Die Tage vor dem Treffen
Es regnete schon seit Tagen, die Prognosen versprachen Besserung für das Wochenende, aber das Wetter hatte uns die letzen Wochen so oft Enttäuscht und so waren grosse Hoffnungen nicht angebracht.

Ralph war schon Unterwegs um einen grossen Anhänger, auf dem eine Isetta und ein Goggoroller mit Seitenwagen genügend Platz fanden abzuholen als Ihn mein Anruf erreichte. Der grosse Anhänger war nun nicht mehr gefragt, meine Isetta hatte Schiffbruch erlitten. Die Kette war gerissen und mir war nicht nach schnellen Reparaturen zumute noch hatte ich eine neue Kette zur Hand.

Walenstadt
Am nächsten Morgen verluden wir unsere Ersatzfahrzeuge und fuhren Richtung Walenstadt. Zu unserer Überraschung waren schon viele Fahren mit Ihren Fahrzeugen angekommen und wir waren alle guten Mutes für das Wochenende. Natürlich drängten sich schon einige um Ralphs Goggo-Gespann, so was sieht man ja schliesslich auch nicht alle Tage. Ich kam mir ein bisschen untermotorisiert vor mit meiner alten Vespa neben all den wenn auch nur unwesentlich grössenen Kleinwagen. Es ist wirklich zu ärgerlich, jedesmal vor oder während eines Treffens in der Schweiz geht irgendetwas an meiner Isetta in die Brüche. Im täglichen Einsatz (ich besitze ja kein „normales“ Auto) oder bei Auslandsreisen (Nordkapp, Störy) war sie mir stehts ein zuverlässiger Begleiter aber bei inländischen Treffen ist irgendwie der Wurm dirn.

Die erste Ausfahrt führte uns durch die nähere Umgebung auf schmalen Strasse auf ein etwas höher gelegenes Restaurant. Ein Apero kam nun gerade recht, so liessen wir es uns gut gehen und genossen die warme, trockene Restaurant-Stube. Daniel machte uns auf das reichhaltige Programm des Wochenende aufmerksam und sprach nochmals Petrus gut zu damit dieser nun endlich ein Einsehen mit uns hatte, leider ohne Erfolg wie sich zeigen sollte. Der Nachmittag wurde durch eine Bootsfahrt auf dem Walensee eingeläutet. Quinten war unserer Ziel, dieses Dorf kann nur per Boot erreicht werden, noch gut 50 Personen haben Ihren festen Wohnsitz dort und leben gröstenteils von den Touristen, die die Ruhe und die einheimischen Weine geniessen.

Ausstellung in der Mehrzweckhalle
Die Ausstellung und Abendunterhaltung in der Mehrzweckhalle war ein voller Erfolg, mit einem Getränk in der Hand, Musik im Hintergrund und angenehmen Temeraturen liess es sich hervoragend über unser Hobby und andere Dinge Plaudern. Trotz ausgiebigem Probesitzen und gutgemeinten Tips von allen Seiten konnte sich Ralph doch nicht zu einen Kauf des Goggomobils durchringen. Das Gesamtkunstwerk aus Spachtel und Rostlöchern ist wahrlich etwas für starke Nerven…

So blieben wir, begleitet durch ein wirklich gute Band bis spät in die Nacht an unseren Tischen sitzen sprachen über dies und jenes. Ralph und ich liessen uns noch zu einen Clubmitgliedschaft überreden, ob dies an der gut geführten Bar lag…

Sonntag
Leider hatte das Wetter immer noch kein Einsehen mit uns. Aber auch durch den Regen liessen wir uns die gute Stimmung nicht nehmen. Ziel der Ausfahrt war das Historicum in Sargans. Diese Kleine Halle bietet einer sehr umfangreichen Sammlung von Fahrzeugen und Zubehör aus mehrenen Epochen platz. Neugierig blickten wir in die verschiedenen Räume und der eine oder andere hatte sich wohl in eines der Fahrzeuge verkuckt.

So neigte sich das 1. Kleinwagen-Treffen in Walenstadt dem Ende zu, man kann ohne lange nachzudenken sagen, es war ein voller Erfolg und wir alle hoffen dass Daniel und Seine Helfer auch das nächste Jahr wieder ein Treffen organisieren.

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