KR200, es geht voran (immer noch langsam…)

Wer hätte das gedacht, dass in einem so kleinen Wagen der ja fast fertig war noch so viel Arbeit steckt! Glücklicherweise unterschätzt man in der Regel anstehende Arbeiten und macht sich voller Elan ans Geschehen. Nun, zwei Monate und viele Stunden später sieht der Wagen langsam wie ein Messerschmitt aus.

Die letzten Tage habe ich mit der Aufarbeitung des Haubenrahmens verbracht – ein „Aluminium-Guru“ hat vor langer, langer Zeit alles Sandgestrahlt – etwas dümmeres ist wirklich schwer vorstellbar. Naja, egal nun sieht der Rahmen wieder aus, wie er sollte und eine erste Probemontage auf dem Fahrzeug lässt den KR200 wie in neuem Kleid erscheinen.

Nun steht noch die abschliessende Politur des Alus an und danach freue ich mich bereits auf die Hauben-Montage. Es gibt ja allerlei Tips dazu:

  • Rahmen aufbördeln
  • Alles sehr grosszügig mit Seife einschmieren
  • Mittelkeder bei Scheibenrahmengummi entfernen

und wahrscheinlich noch vieles mehr. Da bereits die Montage ohne Gummis einiges an zusätzlichen Händen gebraucht hätte wird es mit Gummi bestimmt ein „Kinderspiel“ – aber dazu später mehr.

Es soll ein altes Foto geben, auf dem die Export-Fahrzeuge mit ihren getrennten Haubenrahmen inkl. Seitenscheiben und Haube zu sehen sind. Wäre das ev. ein einfacherer Weg, zuerst den Haubenrahmen und die Seitenscheibenrahmen zusammenbauen und danach alles auf die Karosse zu montieren? Hat das schon jemand probiert?

Neben all dem „Alu-Pain“ habe ich das elektrisch angeschlossen, Motor, Kabel und neue Stossdämpfer montiert und den Lenker überarbeitet. Jetzt fehlt mir nur noch der Zündschlüssel, damit ich den ersten Problelauf machen kann. Ich hoffe der Vorbesitzer findet den bald…

wie alles begann…

http://www.rollermobilclub.ch/mein-kr200/

http://www.rollermobilclub.ch/kr200-es-geht-voran-langsam/

Waldfund!

Eine Isetta steht im Walde ganz still und stumm,
Sie hat von lauter Grünzeug ein Mäntlein um.

so oder ähnlich haben wir das als Kinder unzählige male gesungen…

Vor kurzem wurde diese Isetta aus den Wäldern um Burgdorf geborgen und wird nun Ihren letzten Lebensabschnitt als Objekt im Garten von Pesche erleben. Die Isetta lag nur ca. 200 Meter von der Strasse entfernt, war aber durch Ihre grüne Lackierung im Wald schwer zu erkennen.

Tolle Fotos!

Winterprojekt gesucht?

Die Tage werden kürzer, der Winter steht vor der Tür. Nun ist es wirklich Zeit, sich den Projekten die bereits in der Garage stehen zu widmen!

Noch kein Winterprojekt in Sicht?

Kein Problem – aktuell bietet eBay zwei Optionen die nächsten Wochen, wohl eher Monate in der Garage zu verbringen.

Hier gibt gleich zwei Isettas – eine schon lackiert. Das gibt zumindest keine schwarzen Finger 🙂

Wem dieses Projekt zu einfach ist, dem kann hier geholfen werden – eine Arzt-Isetta!

Sieht wirklich so aus, als müsste die Isetta dringend zum Metalldoktor…

KR200, es geht voran (langsam…)

Seit Oktober habe ich wieder einen KR200 in der Garage. Das Fahrzeug wurde so um ca. 1985 neu lackiert und mit dem Zusammenbau begonnen.

Völlig überraschend, steckt nun doch mehr Arbeit im Fahrzeug als ich in der ersten Euphorie gedacht habe 🙂

Die bereits erledigten Arbeiten wurden soweit gut gemacht, allerdings sind viele Dinge nach 30 Jahren Dornröschenschlaf in einer dunklen Garage für eine neuerliche Überholung reif. Glücklicherweise waren viele benötigte Ersatzteile damals bestellt worden und konnten nun, „gut gelagert“ verbaut werden. So habe ich Silentgummis ersetzt, neue Kabelzüge eingezogen, den Kabelbaum angeschlossen, neue Stossdämpfer verbaut, die Scheinwerfer eingebaut und vieles mehr…

Heute konnte ich nun das grösste Falschteil tauschen. Mein Fahrzeug hatte ein Heckteil ohne obere Schlitze und mit sieben Seitenschlitzen, also was um 1960 herum. Unser lieber Clubkollege Hans hat einen 1961 Karo mit frühem Heckteil und war bereit, dieses Teil mit mir zu tauschen.

Herzlichen Dank Hans, Du hast mir eine grosse Freude damit gemacht.

Wie man auf dem Foto sieht, ist der Farbton nicht ganz identisch – da muss also noch was gemacht werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Wagen bald wieder einfarbig ist.

Mikrus – der etwas andere Goggo

Vor einigen Jahren, der Zufall wollte es so; stand ich in einer Garage um einen Vorkriegswagen zu besichtigen. In derselben Garage stand noch ein BMW 600 der mir bekannt vorkam. Wenig später stand Clubmitglied Pesche vor mir – nach einigen Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Vorkriegsbolide führte mich Pesche zu einer weiteren Garage. Dort stand ein Mikrus MR300, frisch aus Polen importiert. Der Wagen sah nach Arbeit aus und das Ersatzteilangebot vom Goggo muss da ja nicht zwingend helfen.

Ich muss gestehen, dass ich lange nicht mehr an diesen Wagen gedacht habe – aber nun ist er für das Kleinwagentreffen in Wohlen gemeldet. Die Restauration hat sich gelohnt, der Wagen mit der Zweifarbenlackierung gefällt auf Anhieb und ist eine willkommene Abwechslung in der von Isettas und Karos dominierten Szene.

RM Auction – Tiger für 137’500

Da hatte sich der Besitzer bestimmt mehr erhofft. Nach den $ 320’000 bei der Bruce Weiner Auktion, ging RM Auctions von einem Estimate von $ 150’000-250’000 aus. Nun hat das Fahrzeug „nur“ $ 137’500 gebracht. Ich persönlich finde den Preis immer noch sehr hoch.

Wie hat ein Freund mal passend gesagt: Wenn ich soviel Geld für ein Auto ausgebe, dann sitzt meine Frau neben mir und nicht hinter mir!

Keith Harring Isetta & Karo

Wem Pop-Art nicht gefällt, kann sich eine Romi Isetta oder einen Mivalino mit Graffiti Hintergrund ins Wohnzimmer hängen. Mir persönlich gefällt das Fahrzeug ohne Hintergrund in der schlecht belichteten Garage am besten, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich steiten…

Hier kann man sich die Objekte bestellen: http://fineartamerica.com/art/all/bluechip+luigi+gallone/all