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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Archiv für die Kategorie Allgemeines

Herbstausfahrt 2018 – special guest „Microlino“

Herbstausfahrt 2018 – special guest „Microlino“

Rollermobile im Zuger Land

Sie waren in den 50er und 60er Jahren Symbol für erschwingliche Mobilität.
Und klein ist auch heute wieder sexy, besonders wenn man in urbanem Ambiente einen Parkplatz
sucht.

Ein Dutzend historische Kleinstautos welche zusammen gerade mal das Gewicht von zwei
Mittelklassewagen auf die Waage bringen gaben sich im Zugerland und oberen Freiamt ein
Stelldichein.

Special Guest war dabei ein brandneuer Microlino Prototyp mit E-Antrieb der fahrbereit weniger
wiegt als die Batterie eines Elektro-SUV! Die Freunde kleiner Autos waren vom Urenkel des BMW
Isetta sehr angetan und nahmen ihn entsprechend gerne in seine Reihen auf und zu einer Ausfahrt
mit.

Nach Besuch der Schokoladen Manufaktur Aeschbach im luzernischen Root fuhren Mitglieder des
Schweizerischen Rollermobilklubs über fast unbekannte (Um)wege zur Limi-Hütte im zugerischen
Meisterswil.

 

Isetta mit etwas Rost gefällig ?

Isetta mit etwas Rost gefällig ?

Aktuell wird auf eBay eine Isetta angeboten. Es handelt sich um ein Restaurationsobjekt für den geübten Spengler.

Wie transportiert man sowas eigentlich ?

So sieht es der Verkäufer:

Bmw Isetta Export 300
Karosserie,Motor ist Orginal, plus Teile ( Sitze , Scheibe ,etc),schlechter Zustand, Papiere,

für Teile oder für die Renovierung

Transport nach DE- 450Euro

Das Fahrzeug steht in Polen und kann für € 4’000.- erworben werden. Ich kenne die Isetta-Nachfrage in Polen nicht, aber bei der Preisangabe ist dem Verkäufer wohl ein Kommafehler unterlaufen. 

 

KR200 – erstmals seit 1973 wieder auf der Strasse

KR200 – erstmals seit 1973 wieder auf der Strasse

Mit Frau und Hund im Fond nahm der Karo Kurve um Kurve hoch zum Dolder – trotz etwas Rauch und „viel“ Geschmack kamen wir ohne nennenswerte Probleme an.

1973 abgemeldet. 1976 bis 2017 im Hochregallager und nun zurück auf der Strasse.

Bild: Bruno von Rotz / Zwischengas.com

Da sich der Wagen in unverbasteltem Originalzustand befand, stand einer konservativen Restauration nichts im Weg. Wie üblich in solchen Fällen ist viel Geduld beim lösen verrosteter Schrauben von Nöten und genügend Zeit für eine sanfte Reinigung und Pollitur schadet auch nicht. Aus technischer Sicht bereiteten nur die Buchsen der Lenklager probleme sowie der festsitzende Motor.

Um ein besseres Verständnis für die anstehenden Arbeiten am Motor zu erhalten, habe ich mich entschieden – nachdem der Kolben mal frei war – den Motor zum laufen zu bringen und einige Kilometer Erfahrung zu sammeln.

Es raucht, die Leerlaufklinke kann nicht betätigt werden und die Gänge fliegen raus.

Die Rauchentwicklung ist auf verbranntes Getriebeoel zurückzuführen, dass durch die harten Simmeringe den Weg in den Zylinder findet. Beim Leerlauf hoffe ich dass eine neue Feder das Problem löst, schwieriger siehts bei den rausfallenden Gängen aus, kann natürlich auch an der Leerlaufklinke liegen.

to be continued…

Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen

Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen

Seit einigen Jahren hat sich der Kleinwagen-Concours an der Classic-Gala in Schwetzingen etabliert. Auch dieses Jahr war ein buntes Spektrum an Fahrzeugen zu bewundern. 

Mehr dazu: https://www.zwischengas.com/de/VC/veranstaltungsberichte/Classic-Gala-Schwetzingen-2018.html

Alle Fotos: Bruno von Rotz, Zwischengas.com

Neben den üblichen Verdächtigen waren dieses Jahr auch zwei Hurst Versehrtenfahrzeuge ausgestellt.

Eine besondere Überraschung bot der Brütsch 1200. Das muss man Brütsch lassen, egal war Er gebaut hat – die Form stimmte immer.

KR175 – customized…

KR175 – customized…

Aktuell wird auf eBay ein gelber KR175 für € 25’000.- angeboten. Wer für diesen Betrag ein originalgetreu restauriertes Fahrzeug erwartet liegt vollkommen richtig wird hier aber nicht fündig.

So sieht es der Verkäufer:

Messerschmitt KR 175 Cabrio Bj 1954 angemeldet fahrbreit Tüv neu,Dach neu Sitze Leder neu Teppichboden neu, Armaturenbrett Leder neu Reifen neu

Seit mehr als 10 Jahren sind neue Plexihauben für den KR175 erhältlich – klar, die Dinger sind teuer und der Einbau ist mühsam. Aber deshalb gleich den Wagen zu skalpieren und mit eine Baumarkt Elektorasenmäherscheibe zu versehen ist nun wirklich nicht nötig. Passend zur stilsicheren Haube wurde ein Zubehörspiegel aus dem 80-iger Jahre Manta Fundus montiert, die Blinker sind wohl auch im Anhängerersatzteilmarkt zu finden – so könnte man weitere Punkte nennen, aber lieber lassen wir die Bilder sprechen…

Wems gefällt kann noch zuschlagen, bisher ist der Wagen noch nicht verkauft 🙂

 

Bisbi 2018 – Kleinwagentreffen im Burgund

Bisbi 2018 – Kleinwagentreffen im Burgund

Letztes Wochenende lud Jean-Do zum zweijährlich stattfindenen Kleinwagentreffen in Le Breuil / Burgund ein. Diesmal wurde das 10-jährige Bestehen der Bisbi-Organisation gefeiert, ein eindeutiges Zeichen, dass das Treffen funktioniert und seinen Platz im immer dichter besetzten Platz der Veranstaltungen gefunden hat.

Das im Städtchen Le Breuil gelegene Schloss bietet einen würdigen Rahmen für ein Oldtimertreffen. Ein hohes, gusseisernes Tor öffnet den Blick in einen weitläufigen Park, dessen Ende das Schloss markiert. Im Park werden die Wagen aufgereiht und die Stecke vom Tor zum Schloss und zurück bietet Gelegenheit frisch reparierte Fahrzeuge probezufahren – ideale Verhältnisse ohne Platzprobleme.

Dieses Jahr nahmen ca. 80 Personen aus Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland, der Schweiz und Polen teil und brachten gut 50 Fahrzeuge ins Burgund.

Die Schweizer Vertretung umfasste 2 KR200, 1 TG500, 1 Belcar, 2 Isetta’s und einen Bernardet Roller.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Messerschmitt und Isetta waren viele in der Schweiz unbekannte Fahrzeuge zu sehen. Besonders aufgefallen sind die Inter – eine französische Version des Messerschmitt-Konzepts mit zur Seite öffnender Kuppel und hintereinanderliegenden Sitzen. Vom Inter wurden nur 273 Stück gebaut, davon sollen ca. 50 überlebt haben – die wenigsten sind fahrbereit. Am Treffen nahmen drei Inter teil, eine Sensation !

Inter 175 A sur la route…

Einer lief, musste aber immer angeschoben werden, bei einem funktionierte der Anlasser allerdings lief er kaum mehr als 45km/h und einer funktionierte wie gewünscht.

Für Leute, die den Wagen nicht kennen – man erkennt den Inter an der geöffneten Motorhaube und diversen Personen, teilweise mit schwarzen Händen um das Fahrzeug stehend. 

Von den Voisin waren drei vor Ort, allerdings kann ich mich nicht erinnern mal einen fahren zu sehen. Ähnlich verhielt es sich mit den zwei Solytos. Vom Hänger abgeladen, vor dem Schloss parkiert und am Sonntag wieder aufgeladen – null Emissionen, kein Treibstroffverbrauch – so eine tolle Gesamtbilanz kriegt kein Tesla hin 🙂

Für alle anderen Fahrzeuge hatte das Treffen drei lange bis sehr lange Ausfahrten zu bieten. Die hügelige Landschaft mit unzähligen Kurven macht Spass zum Cruisen, verlangt aber einiges vom Mensch und Maschine. War es am Freitag noch sehr heiss, hielt sich die Sonne am Samstag etwas zurück und liess den Motoren mehr Platz zur Regeneration. Im grossen ganzen schlugen sich die Wagen aber bestens, leider konnte mein Belcar nicht mit den zuverlässigsten mithalten, am Samstag musste ich den Wagen mit Verdacht auf Lagerschaden an der Kurbelwelle abstellen. Somit wären wir dann bei drei Motoren die ich über den Winter richten muss – wird wohl eine eher kurzweilige Zeit werden.

Neben den Ausfahrten steht im Burgund ganz klar das Essen im Zentrum. Während den drei Tagen wird immer gemeinsam gegessen. Typisch französisch, gibts mittags und abends einen 3-Gänger mit heimischem Rotwein. Wie das Bisbi-Team jeweils das Essen organisiert und serviert hat – mein allergrösstes Lob – das ist Spitzenklasse !

Das Fazit ist ganz einfach: ein tolles, familiäres Treffen in schöner Umgebung begleiten von hervorragendem Essen.

Bravo !

Ach ja – zwei Preise konnten die „Schweizer“ mitnehmen. Grösster ausländischer Club und bestes originales Fahrzeug.

Bisbi 2018 – Vorfreude…

Bisbi 2018 – Vorfreude…

Seit einigen Jahren findet im Zweijahres-Rhythmus ein Kleinwagentreffen im Burgund statt. Die lange Anreise von gut 400Km hat mich bisher davon abgehalten teilzunehmen, aber nun ist es soweit. Der Anhänger ist organisiert, die Belcar Bremsen kontrolliert und falls genau an diesem Wochenende der ewige Sommer zu Ende sein sollte habe ich nun auch eine Persenning.

Ich freue mich auf Landschaft, Savoir-vivre und Patron Jean-Do – verlässliche Garanten für ein gelungens Wochenende.

Ausserdem hoffe ich einige mir bisher unbekannte Fahrzeuge zu sehen, die französische Kleinwagenproduktion war ja sehr vielfältig und nur wenige dieser Konstruktionen haben die Jahrzehnte überlebt und sind in unseren breitengraden kaum bekannt.

Mehr dazu in eingen Tagen…

 

fertig geputzt !

fertig geputzt !

Seit Dezember letzten Jahres steht ein 63-iger Karo in meiner Garage. Wie immer versuche ich die Oberflächen des Wagens so original wie möglich zu lassen, was doch viel Handarbeit mit Reinigungsmittel und verschiedenen Pollierpasten mit sich bringt. Manch einer wird sich beim Anblick des Kotflügel fragen – was es denn da zu polieren gibt – nach Strahlen und Lackieren glänzt dass doch eh – aber mir gefällt die originale Farbe und neu lackierte Karo’s gibts ja nun wirklich genug.

Wobei man sagen muss, dass die beiden Kotflügel verglichen mit dem Rest des Wagen schon sehr mitgenommen aussehen. Mal schauen, wie das wirkt wenn der Wagen wieder fertig montiert ist, vielleicht muss da und dort noch etwas mit Airbrush korrigiert werden.

Einige Probleme bereiten mir die Haubengummis – einer fehlt komplett und andere sind durch die Lage der letzten 40-iger Jahre gefaltet. Nun habe ich die Gummis erwärmt und beschwert, ich hoffe sie auf diese Art wieder hinzukriegen oder irgendwoher bessere originale zu bekommen.

 

Als nächstes stehen die Seitenverkleidungen an, Sitze und die restlichen Interieur Teile sind schon gereinigt und montiert. Dann steht einer richtigen Probefahrt nichts mehr im Weg – der Motor läuft und das Getriebe schaltet – habe ich schon ausprobiert.

Volksfest am GP Mutschellen

Volksfest am GP Mutschellen

Was für ein Volksfest – blauer Himmel, es duftet nach Grill oder Motoren je nachdem wo man im Augenblick steht und soweit das Auge reicht säumen Zuschauer die Stecke. Nach all den regnerischen Jahren war ein solch perfekter Tag längst überfällig – vor allem für die Organisatoren.

Seit 2006 nimmt die Kleinwagenschar am GP Mutschellen teil, für viele Teilnehmer ist das Schaulaufen den Berg hoch der Höhepunkt des dreitägigen Treffens.

Morgens übersetzten die Kleinwagen von Wohlen nach Rudolfstellen um dort auf dem Dorfplatz ausgestellt zu werden. Zahlreiche Schaulustige tummeln sich jeweils um die Zwerge und schwelgen in Erinnerungen, interessieren sich für technische Details oder Geschichten rund um die Wagen. Gleich gegenüber führt eine kurze Stecke auf den Mutschellen – drei Kehren und einige gerade Streckenabschnitte sind zu bewältigen. Das Schaffen auch unsere Kleinen und dem geringen Tempo sei Dank bleibt genügend Zeit den Zuschauern zuzuwinken und die Fahrt zu geniessen.

Pünktlich um 12:50 starteten die ersten der 150 Kleinwagen und sofort herrschte überall gute Laune. Obwohl man sich über die Jahre daran gewöhnt hat, macht es immer wieder Freude zu sehen welche Begeisterung die Kabinenroller bei allen auslösen. Spielt bei anderen «Autokategorien» teilweise sicher auch etwas Neid oder Ablehnung mit, gibt’s bei Kleinwagen nur freundliche Gesichter zu sehen.

Etwas später waren wir mit dem Belcar an der Reihe. Hatten wir die Stunde zuvor noch rumgeblödelt und „Winken“ geübt, waren meine Beifahren dann ziemlich Erstaunt welche Begeisterung am Pistenrand herrschte und wie streng Dauerwinken sein kann 🙂 Jedenfalls hatten wir grossen Spass und viel gelacht.

Am Ziel angekommen, reihten wir uns in die stehende Kolonne ein und warteten einige Minuten auf die Rückfahrt. Ganz gemächlich fuhren wir die selbe Stecke zurück – hatten nochmals Gelegenheit den Personen zu winken die wir auf dem Hinweg vergessen hatten und näherten uns dem Startgelände. Bernhard, liess es sich wie jedes Jahr nicht nehmen, alle Fahrzeuge einzeln vorzustellen um gleich auch noch die eine oder andere Anekdote anzubringen.

Für mich persönlich ein fantastischer Tag, allen anderen hats sicher auch Spass gemacht.

Alle Fotos: Copyright, Balz Schreier / www.zwischengas.com

Mehr Infos zum GP Mutschellen 2018

 

Wohlen 2018 – schön wars…

Wohlen 2018 – schön wars…

Wetterglück war dem Organisationsteam um Bernhard lange Jahre nicht vergönnt. Nun schien gleich drei Tage die Sonne, manch einer hatte vergessen Sonnencreme oder eine kurze Hose einzupacken. Vielerorts war zu hören, wie schön die Gegend um den Hallwylersee sei – wenn die Sonne scheint.

Freitags gegen Mittag waren schon reichlich Zweitakt-Motoren zu hören, ich kann mich nicht erinnern an vergangenen Treffen bereits so früh so viele Teilnehmer gesehen zu haben. Am späteren Nachmittag bewegte sich der Tross in Richtung Mühlau zur Oldie-Scheune von Vater und Sohn Hadorn. Dort gabs neben Oldtimern auch allerlei altes Handwerk zu bestaunen und einige Räume waren wie in den 50-er Jahren eingerichtet.

Abends, die erste Neuerung – neben Würsten wurden Menu’s mit Salat angeboten – hat gut geschmeckt! Dank des warmen Wetters konnte auch ausserhalb der Festhalle geplaudert und getrunken werden. Wem die Schlagermusik zu laut war hatte eine Ausweichmöglichkeit. Traditionell beschlossen wir den Abend im Vorraum der Zivilschutzanlage und liessen bei „Kartonwein“ Erinnerungen an vergangene Treffen aufleben.

Samstag, der Tag der grossen Rally begann schon früh. Nach Dusche und Morgenessen wurden die Wagen aufkolloniert und starteten um 10:00. Ein Roadbook zeigte den Weg – wem dies zu Kompliziert war, folgte einfach den anderen Wagen. Auf der Strecke waren mehrere Stände mit Wissens- oder Geschicklichkeitaufgaben zu bewältigen. 

Als „Zmittag“ wurde traditionell Fisch-Knusperli serviert, anschliessend gings zurück in Richtung Wohlen, wo bereits erste Stände für den Teilemarkt aufgebaut wurden. Ich konnte für ein paar Fränkli einige Dinge erstehen, die ich hoffentlich in Zukunft mal brauchen kann…

Abends rockte Elvis die Bühne und der laue Frühlingsabend bot Gelegenheit draussen zu sitzen. Einige gingen schon zeitig zu Bett, vielleicht um sich von all der Erlebnissen des Tages zu erholen oder um Kraft für den GP Mutschellen zu sammeln. Schon um 09:30 bewegte sich die Kleinwagenschar nach Rudolfstetten zum „Line-up“. Nachdem alle Wagen auf dem Dorfplatz aufgestellt waren, blieb noch etwas Zeit sich die Strecke und das Fahrerlager mit den „richtigen“ Rennwagen anzuschauen. Kurz vor eins führen wir den Berg hoch, tausende von Zuschauern säumten die Strassen. Es wurde gewunken und gejubelt – so macht fahren Spass.

Es war ein rundum gelungenes Wochenende – gute Gespräche, schöne Erlebnisse und viel Sonne werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben uns diese tolle Wochenende zu ermöglichen.

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