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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

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Belcar – Motor eingebaut…

Belcar – Motor eingebaut…

Es war ein weiter Weg zurück…

Nachdem das rohe Chassis mit der Karossiere verschraubt war, ist die erste Euphorie schnell entschwunden. Kaum ein Teil der Vorder- und Hinterrad-Aufhängung liess sich ohne „Fluchen“ montieren. Wieder ein Indiz auf die fehlende Erfahrung einer Serienproduktion, die Firma Grünhaut hatte damals versucht möglichst einfach ein lauffähiges Fahrzeug auf die Strasse zu bringen – Dinge wie Reparaturfreundlichkeit standen definitiv nicht im Pflichtenheft.

Beim Motor spielte sich dasselbe Leid ab, zusätzlich kam noch das Gewicht des Motors mit montiertem Kettenkasten hinzu. Nun genug gejammert, das Ganze soll ja die nächsten Jahre am Stück bleiben und weitere Demontagen / Montagen sind nicht vorgesehen 🙂

Belcar - Motor

Belcar - Motor

Belcar - Motor

Als nächstes steht die ganze Verkablung an. Für den neuen Kabelbaum werde ich mich am Messerschmitt Schema orientieren und zusätzlich eine Masse-Leitung verlegen. Ein weiterer Unterschied zum Messerschmitt Schema ist der Tankgeber für die Reserve-Anzeige.

Es scheint so, als sei vor Jahren ein Schwimmer im Röhrchen beheimatet gewesen, ist aber in der Zwischenzeit alles weggerostet. Am einfachsten wäre natürlich ein neues Ersatzteil, bisher habe ich aber noch nicht herausgefunden, wo dieser Tankgeber sonst noch verwendet wurde. Bin da um jeden Tipp dankbar.

Belcar - Tankgeber, Reserveschalter

Belcar – Chassis und Karosserie wieder zusammen

Belcar – Chassis und Karosserie wieder zusammen

Der Funktionstest des kompletten „rolling chassis“ hat wie gewünscht funktioniert. Jetzt können Chassis und Karosserie wiedervereinigt werden. Dazu ist es leider notwendig fast alle Anbauteile wie Vorderradaufhängung, Motor mit Schwinge, etc. zu demontieren sonst lässt sich das Chassis nicht mit der Karosserie verbinden. Ist mal alles am Platz können die Anbauteile wieder montiert werden.

BelcarChassisMontieren

man sieht, dem Belcar die Vorfreude auf baldige Ausfahren ins Gesicht geschrieben 🙂

BelcarFront

Belcar – erste Probefahrt

Belcar – erste Probefahrt

Mal schnell die Räder montiert, das Chassis aus der Garage gestossen und los gehts! Man glaubt es kaum, aber der Motor ist tatsächlich beim ersten Versuch angelaufen – etwas laut, da die Aufpuffdichtung noch nicht montiert ist aber der typische Sachs 2-Takt Sound…

ersteFahrt

Nun, da der Motor läuft und die Bremsen funktionieren werde ich das Chassis wieder soweit demontieren damit die Karosserie aufgesetzt werden kann. Als nächstes steht dann die Verkablung an – ähnlich dem Motto „alter Wein in neuen Schläuchen“ werde ich neue Kabel in die alten PVC Hüllen verlegen. Obwohl der Kabelbaum eigentlich gut und unverbastelt aussieht ist mir das Risiko, die alte Verkablung zu verwenden zu gross.

Klappt alles wie geplant, sieht der Belcar schon bald wieder wie ein richtiges Auto aus…

 

Belcar – Motor dreht und Zündung funktioniert…

Belcar – Motor dreht und Zündung funktioniert…

Nachdem nun alle Komponenten zusammengebaut sind, habe ich Motor, Batterie und Zündschloss verbunden um mal einen ersten Testlauf zu starten. Da es sich beim Sachs-Motor ja um einen klassischen Motorrad-Motor handelt und deshalb auch kein Rückwärtsgang vorhanden ist, lässt sich der Motor durch Umkehren der Anlasserpolarität auch rückwärts laufen.

Da sich der Motor um 1970 das letzte mal aus eigener Kraft bewegt hat – war ich gespannt ob alles klappt.

Alles Bestens, Motor dreht in Beide Richtungen, alle Kontrolllampen leuchten im richtigen Moment und der Zündfunke sieht auch gut aus.

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Sobald ich die Räder mit den neuen Reifen zurückbekomme, schiebe ich das Chassis aus der Garage lass den Motor dann richtig laufen…

Belcar – Motor eingebaut !

Belcar – Motor eingebaut !

Da die Belcar-Technik doch einige Überraschungen auf Lager hat, habe ich mich entschieden das Chassis komplett mit Motor und Verkablung aufzubauen und natürlich auch zu testen bevor die Karosserie montiert wird. Nachdem die Bremsen und Vorderradaufhängung an Ihrem Platz sind, habe ich mich mit dem Motor beschäftigt. Gemäss Aussage des Vorbesitzers ist der ca. 1970 noch bestens gelaufen und ein erster Blick auf Zündung, Kolben und Glockenanker lassen daran nicht Zweifeln. So ging es darum, alles zu Reinigen, eine neue Primärkette einzubauen, die Kupplungsbeläge zu wechseln und der Lichtmaschine neue Kohlen zu spendieren.

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Ich muss schon sagen, der Wechsel der Primärkette war eine echte Herausforderung. Zuerst musste ich einen Halter für die verzahnte Hülse herstellen um die Schraube zu lösen – dann habe ich versucht die Hülse abzuziehen – zuerst erfolglos. Später nach kurzer Rückfrage im Messerschmitt-Forum nahm ich den Glockenanker-Abzieher aus der Schublade, der bietet auf der einen Seite ein Gewinde dass sich in die Hülse eindrehen lässt. So konnte ich die Hülse abziehen, das nächste Hindernis war der Kupplungskorb – mit dem Universalabzieher und etwas „schmakes“ löste sich der Korb. Ist mal alles weg, wechselt sich die Kette fast von alleine. Beim Zusammenbau wurden gleich noch neue Kupplungsbeläge, Simmeringe und eine neue Dichtung eingebaut.

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Danach stand die andere Seite im Fokus des Geschehens. Die Platte mit dem Tachosaiten-Antieb wurde eingebaut.

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Die Hinterradachse provisorisch montiert, damit das Kettenspiel eingestellt werden kann. Ist alles eingestellt, können die Bremsankerplatte verschraubt und die Bremsbeläge und Trommel eingebaut werden. Der Kettenkasten ist ein ziemlich rudimentäres Stück Ingenieurskunst, ich kann mir nicht vorstellen, wie da früher das Oel drin bleiben sollte – ich werde auf jedenfall Fliessfett verwenden.

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So, nun ist die Einheit mit Motor und Schwinge im Fahrgestell.

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Das geübte Auge erkennt die typische Blackbox von Siba, wie sich auch im frühen KR200 verwendet wurde. Der Luftfilter unterscheidet sich bei der Befestigung vom Karo-Typ.

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Um dem Vergaser was gutes zu tun, habe ich die dicke Dichtung und das Abschirmblech verbaut. Interessanterweise hat der Motor kein Typenschild sondern eine eingestanzte Motornummer – die so auch im Fahrzeugausweis vermerkt ist.

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Da steckt ein bisschen Tiger drin…

Da steckt ein bisschen Tiger drin…

Langsam aber stetig nimmt das Chassis des Belcar’s wieder Gestalt an. Ist mal alles zerlegt, gereinigt und mit Owatrol eingerieben geht der Zusammenbau ganz vernünftig voran. Es ist schon erstaunlich, in welch schlechtem Zustand alle Teile sind – da merkt man, dass die Firma Grünhaut weit weg von einer Serienproduktion war. Die grössten Schwierigkeiten bereiteten bisher die Bremsanlage und die Vorderradaufhängung.

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Ein Achsschenkelbolzen war bereits durch eine 14mm Schraube ersetzt worden – der andere noch im Original – aber beide völlig ausgeschlagen. Da wie beim Messerschmitt Knott Naben verwendet werden, habe ich beim Messerschmitt-Club die Masse der Achsschenkelbolzen nachgefragt und welch Wunder – die Bolzen vom Tiger passen ! Der Einbau erfolgte problemlos und die Aufhängung ist nun besser denn je!

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An dieser Stelle möchte ich ein grosses Lob an Roland Rüdiger vom Messerschmitt-Ersatzteilservice aussprechen. In Sachen Kundenservice und Reaktionszeit kann noch manch professionelles Dienstleistungsunternehmen vom Ihm lernen.

Mein zweites Sorgenkind, die hydraulische Bremsanlage war in solch schlechtem Zustand, dass eine Revision nicht möglich war. Zudem ist der Hersteller der Radbremszylinder seit ca. 1970 aus dem Geschäft und Reparatursätze wie sie für ATE Radbremszylinder vorrätig sind, gab es nicht. Nun habe ich Zylinder vom VW Käfer verbaut, wohl mussten die etwas angepasst werden aber das funktioniert nun und vor allem sind auch für die Zukunft Ersatzteile verfügbar.

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Nochmals ein schönes Beispiel zum Thema Verarbeitungsqualität – für die Befestigung der Hinterrad-Bremsankerplatte wurden die Muttern, damit sie nicht an der Nabe anstehen „rund“ gefeilt. Wohlgemerkt das sind mit Sicherheit die original Muttern keine nachträgliche Flickarbeit.

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Hoffmann – wirklich das schlimmste Auto der Welt ?

Hoffmann – wirklich das schlimmste Auto der Welt ?

Lustig, sich sowas mal anzuschauen…

Customized oder einfach nur Frevel…

Customized oder einfach nur Frevel…

Speziell in den USA hat die Customizing-Szene eine lange Geschichte. Neben den allseits bekannten und heute noch oft anzutreffenden Hot-Rod’s gibt’s allerlei weitere Custom-Strömungen die es teilweise bis ins Abendprogramm von MTV geschafft haben. Im Gegensatz zu den meist sehr gelungenen Kreationen von West Coast Customs oder Gas Monkey riecht die hier angebotene Isetta doch eher nach Jugendstreich.

So sieht es der Verkäufer:

Up for sale is a BMW ISETTA project. Rear has been converted to a vw bus rear end. Needs a motor and brakes to drive. Car is extremely rare. This one has been customized but still cool non the less! Front door operates flawlessly. Currently on airplane tires. Make me a reasonable offer.

Custom Isetta

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88DTO – Tiger mit Renngeschichte zu verkaufen…

88DTO – Tiger mit Renngeschichte zu verkaufen…

Soeben im Lotto gewonnen? Nein – dann besser nicht weiterlesen 🙂

Messerschmitt TG500 Tiger – competition car 88DTO For Sale (1958)

Der erst im August verkaufte Tiger – 88DTO soll nun einem neuen Besitzer Freude bereiten. Warum der Tiger nach 2 Monaten schon wieder auf dem Markt ist ? Geht wohl nur um die $$$, oder der aktuelle Besitzer muss die Hypothek bezahlen – egal nun ist er wieder zu haben.

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So sieht es der Verkäufer:

Available for sale is perhaps the greatest of all Messerschmitt TG500’s. Ken Piper of Testwood Motor’s unique 1958 racing Tiger – 88DTO

Just 18 Tiger’s were imported officially into the UK from an extremely low production run. The Messerschmitt Tiger needs no introduction as the ultimate microcar both then and now.

88DTO was successfully raced and rallied in period by Mr Piper but then then disappeared without a trace. Thought lost forever believed scrapped, ‚DTO was discovered in the early 70’s somewhat worse for wear after its life of competing. Happily it survived the 50’s/60’s complete and intact and is now available in A1 restored condition for the discerning collector who values provenance and a Tiger’s sensational styling and sheer road presence like no other.

A comprehensive history file accompanies the Tiger with many in period photos/articles of 88DTO being campaigned in the late 50’s.

A Tiger auctioned in 2013 by RM achieved a rather modest £210,000 which serves to illustrate how desirable and revered these charming machines are. Needless to say this car should prove to be a sound investment for the next lucky custodian of 88DTO.

http://www.rmsothebys.com/bw13/the-bruce-weiner-microcar-museum/lots/1958-fmr-tg-500-tiger/1057258

Sensible offers are invited for this historically significant machine.

The car is available for inspection outside of office hours in London W11.

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besonders gut gefällt mir der Hinweis auf die Bruce Weiner Versteigerung wo ein anderer Tiger die eher bescheidene Summe von £ 210k erreicht hat. Keine Ahnung, in welchen Sphären der Verkäufer schwebt, aber so Bescheiden scheint mir diese Summe nicht.

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Für alle Lottogewinner, hier gehts zum Angebot…

Tretauto – Isetta Velam

Tretauto – Isetta Velam

Sowas brauchts in jeder Sammlung!

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hier gehts zum Angebot.

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