Abonnieren
Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

Blog

Internationales Kabinenroller & Scooter Treffen in Frankreich (Burgund)

Die Anzahl der Oldtimertreffen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Teilweise hat man die Möglichkeit mehrere Treffen im Umkreis von 50 km an einem Samstag abzufahren.

Da ja Qualität nur bedingt mit Quantität in Verbindung steht hat sich im Kleinwagen-Bereich in Sachen Treffen in Vergangenheit wenig getan. Zu den Klassiker darf man auch die zweijährlich stattfinde Rally im Burgund zählen.

BISBI National Rally – Bubblecars & Scooter en Burgogne – findet diesen August zum dritten mal statt.

Eine Reise die sich bestimmt lohnt. Dafür sorgen viele im deutschsprachigen Raum unbekannt Fahrzeuge und vorallen Jean-Do der Patron der Verantstaltung.

Mehr Infos unter: http://bubblecars.aero-jean-do.com/

BISBI 2010 - Biscuter & Inter

BISBI 2010 - Essen & Trinken wie Gott in Frankreich

BISBI 2010 - die richtige Kulisse

BISBI 2012 - Flyer

Opelit aus dem Opelmuseum

Die Karriere, die der Mopetta vorenthalten blieb, sollte der Opelit machen.

Nicht weniger als 100’000 sollten gebaut werden, so sah es zumindest Georg von Opel.

Wieviele effektiv entstanden sind weiss wohl keiner so genau. Zumindest ein Fahrzeug hat überlebt.

Die Unterschiede zur Mopetta sind sehr gering.

  • Zierleiste über der Scheibenbefestigungsliste und zusätzliche Stabilisatoren seitlich
  • Etwas anderer Scheinwerfer, Blinker und Rückspiegel
  • Keine Beschriftung innerhalb der runden Zierleiste (Mopetta oder Brütsch)
  • Brems- und Schaltkabel sind anders verlegt
  • Karrosserie-Ausschnitt bei Armaturenbrett etwas anders

Mopetta / Opelit

Mopetta / Opelit

Mopetta / Opelit

Hier noch mehr Infos zum Opelit:

http://www.rollermobilclub.ch/kleinwagenausstellung-in-der-central-garage-bad-homburg/

http://www.rollermobilclub.ch/von-der-mopetta-zum-opelit/

 

Messerschmitt KR200 – die grosse Zerlegung

Wer schon immer mal wissen wollte aus wie vielen Teilen ein KR200 besteht…

Mehr Infos unter: http://anciennes.net/annonce.php?n=201141711&rec_nouv=&rec_img=&dr1=&dr2=&dr3=&catrec=2000&rec=messerschmitt

Das 3-D Puzzle soll € 10’000.- bringen. Naja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Heinkel Kabine – Prototyp

Die Heinkel Kabine auf dem Weg zur Serienreife…

Prototyp der Heinkel Kabine - von Vorne

Prototyp der Heinkel Kabine - Heck

Prototyp der Heinkel Kabine - Türe

Multipla-Schweinchen

Kaum wächst die Familie und die kleine Tochter oder das Söhnchen sollen im Kleinwagen Platz finden wird es ganz schön eng. Abhilfe schafft da ein Fiat Multipla ! Leider sind die Dinger ganz schön selten, meist in festen Händen oder noch schlimmer – nach italienischen Massstäben restauriert…

Hier ein ganz interessantes Exemplar.

Fiat Multipla - Schweinchen

Frühlingszeit – Vorbereitungszeit in der Werkstatt…

Wie bei allen Oldtimer-Fahrern stehen auch bei mir die ersten Wochen und Monate des Jahres im Zeichen der Vorbereitungsarbeiten für die Saison. Da und dort muss der Schmierplan eingehalten werden, ein Oelwechsel oder die Zündeinstellung ist noch nicht erledigt und ab und an steht eine grössere Reparatur an.

Neben den effektiven Arbeiten bleibt kaum Zeit die Werkbank wieder aufzuräumen und die Werkzeuge liegen verstreut in der Garage rum

Warum sich mit all diesem Ordnungsstress belästigen und wertvolle Zeit mit aufräumen und saubermachen vergeuden…
Würde mich Wunder nehmen, wie die Fahrzeuge dieses Werkstatt-Besitzers aussehen !

Messerschmitt KR200 – historische Aufnahme

Messerschmitt KR200 in den 60iger Jahren

Messerschmitt KR200 in den 60iger Jahren

per Zufall bin ich auf dieses schöne Bild aus den 60iger Jahren gestossen.

Was ist wohl aus den Kindern geworden, fahren die immer noch Messerschmitt ?

KR175 auf eBay (mehrmals)

KR175 sind ziemlich selten und da ich selber bis vor einigen Jahren ein solches Fahrzeug hatte, interessieren mich die Dinger.

Nun war in den letzen Wochen ein KR175 der 2.Serie mit geschlossenem Kettenkasten mehrfach im Angebot. Es handelt sich um eine abgebrochene Restauration. Offensichtlich lagen die Gebote nicht im Bereich, den sich der Verkäufer vorgestellt hat.

Verfolgt man allerdings die einzelnen Auktionen, ist nicht wirklich klar – welchen Preis der Wagen bringen soll und ob der wirklich verkauft werden soll…

Auktion 1: Höchstgebot 11'500 - Zu wenig !

Auktion 2: Nun liegt das mindest Gebot bei 9'999.- - wieder nicht verkauft!

Auktion 3: Jetzt mag kaum mehr einer mitbieten...

Bin gespannt wie es mit dem KR175 weitergeht – wir bleiben dran.

Hier gehts zum Angebot: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120877876328

ISO Isetta

ISO ISETTA – Renzo Rivolta – Bresso, 1953

Obwohl die Isetta aus BMW-Lizenzproduktion hierzulande quasi zum Synonym für Kabinenroller wurde und bis heute eine enorme Popularität geniesst, ist das italienische Original fast in Vergessenheit geraten.

Die erste Isetta war das Produkt aufwendiger Entwicklungsarbeiten der in Bresso bei Mailand ansässigen Firma ISO, gegründet von dem späteren Sportwagenfabrikanten Renzo Rivolta. 1939 hatte der motorsportbegeisterte Rivolta in Bolzaneto, einem Vorort Genuas, begonnen, eine Kühlschrankproduktion aufzuziehen, die es unter dem Namen ISOTHERMOS zu einem gewissen Erfolg und Bekanntheitsgrad bringen konnte. 1942 hatte er sein Unternehmen nach Bresso umgesiedelt. Nach dem Krieg, als das Geschäft mit Kühlgeräten durch vermehrte Importe nicht mehr recht lief, wurde Rivolta durch den neuen Piaggio-Roller „Vespa“ inspiriert, es ebenfalls mit der Konstruktion eines Rollers zu versuchen. Unter dem Namen „Furetto“ kam 1948 der erste ISO Roller heraus und konnte sich neben der dominanten Vespa schon bald kleine Marktanteile sichern.

Doch der Trend ging auch in Italien zum wettergeschützten Fahrzeug, und Rivolta wollte auch hier mit dabei sein. Bis Anfang der fünfziger Jahre hatte es ausser dem altbewährten Fiat 500 nur klägliche Versuche gegeben, ein italienisches Kleinstwagenprojekt zu verwirklichen. Rivolta beschloss, etwas kompromisslos Neues zu schaffen. Chefkonstrukteur Gobini gab er die Möglichkeit, frei von bestehenden Konventionen ein Kleinmobil zu bauen, das zwei Personen und ein Kind plus Gepäck bei möglichst hoher Fahrsicherheit transportieren sollte. Die Passagiere sollten nebeneinander sitzen und der Fahrer das Fahrzeug mit den üblichen Bedienungshebeln beherrschen können.

Bei seinen Bemühungen, Leichtigkeit und Stabilität zu vereinen, gelangte Gobini zur typischen Eiform der Isetta und wagte den genialen Schritt zur Fronttür (übrigens unbeeinflusst durch die einst gebauten Kühlschränke!). Das Dach liess sich wie eine feste Kuppel gestalten, unter reichlicher Verwendung von Plexiglas; ein nach hinten zu öffnendes Rolldach verhinderte eine zu grosse Aufheizung des Innenraums. Beim Einstieg zeigte sich indessen, dass es für den Fahrer recht mühsam war, sich hinter die schrägstehende Lenksäule zu klemmen, was zu der Lösung führte, die Lenksäule durch ein Kardangelenk flexibel zu gestalten und sie oben samt der winzigen Armaturentafel an der nach vorn schwingenden Tür zu fixieren. Beim Öffnen ging nun das Lenkrad zur Seite, der Fahrer nahm bequem Platz und holte die Tür mit dem Volant zurück. Die ungewöhnliche Karosserie montierte man auf ein dreiecksförmiges, aus Stahlrohren zusammengeschweisstes Chassis, wobei die Hinterräder nur 50 cm Radstand bekamen, um ein teures Differential einsparen zu können. Der Motor war ein Doppelkolben-Zweitaktaggregat eigener Konstruktion und wurde auf der rechten Seite, also hinter dem Beifahrer, mit drei Gummielementen am Rahmen befestigt. Über eine Doppelkette gab er seine Leistung an die hintere Schmalspur-Starrachse ab, die zwei Viertelelliptikfedern und zwei Teleskopstossdämpfer aufwies.

Um nicht den Raum vor der Sitzbank mit Bedienungshebeln zu blockieren, mussten Handbremse und Schalthebel an die linke Bordwand gelegt werden, was zur Folge hatte, dass die Bewegungen des kurzen Schalthebels mit vier Winkeln bis zum an den Motor angeblockten Vierganggetriebe (mit Rückwärtsgang) umgelenkt werden mussten. Doch auch dieses Problem bekamen die ISO-Techniker in den Griff, nur geriet das Schaltschema recht merkwürdig: der erste Gang lag oben in der Mitte, der vierte links unten!

Zur Jahreswende 1952/53 nahm die Isetta allmählich realistische Gestalt an, doch gab es noch viele Kleinigkeiten zu korrigieren, ehe man sich im Herbst 1953 zur Automobilausstellung nach Turm wagte. Dort sorgte der neue Kleinwagen mit dem 236-ccm-Motor und der Fronttür für erheblichen Wirbel. Die Reaktionen der Besucher reichten von spontanem Beifall bis zum mitleidigen Lächeln, doch kalt liess die Isetta niemanden. Die Isetta ragte zwischen den bisher gezeigten Kleinwagenversuchen wie ein modernes Kunstobjekt heraus, und schon bald meldeten sich beim Hersteller erste Interessenten für Auslandslizenzen. Doch erst musste die Isetta in Italien auf den Markt kommen. Dies dauerte noch bis zu den ersten Tagen des Jahres 1954, wonach zunächst etwa 15 Wagen im Monat das Werk verliessen, danach steigerte man auf bis zu fünfzig Isettas pro Monat.

Schnell nahm sich die Fachpresse des neuen Winzlings an und war voll des Lobes. Man sprach von einem völlig neuen, für den europäischen Kleinwagenbau wegweisenden Modell und betonte die grosse Zahl ungewöhlicher Details der Isetta. Tests ermittelten eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h, Berge mit bis zu 25 Prozent Steigung konnten voll besetzt erklommen werden. 1954 und 1955 nahmen drei dieser Fahrzeuge an der Mille Miglia teil und belegten beide Male die ersten Plätze ihrer Kategorie, 1955 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80,47 km/h. Dennoch blieb der Isetta der durchschlagende Erfolg in Italien verwehrt. Hochwertige Kleinwagen von Fiat, die Modelle 600 und später Nuova 500, nahmen das Monopol für sich in Anspruch, und viele Autofahrer in Italien, meist mit grösseren Familien, standen der Isetta eher skeptisch gegenüber.

Schon bald nach der Vorstellung der Isetta brachte ISO als Ergänzung ein Kleinlieferwagenmodell mit einem Führerhaus heraus, das in etwa einer halbierten Isetta entsprach. Den „IS0carro“ gab es mit Nutzlasten bis zu 500 kg und zahlreichen Aufbauvarianten, wie Pritsche, Kasten und Koffer. Selbst Sonderausführungen wie kleine Leiterwagen für die Feuerwehr wurden gebaut.

1958 verkaufte sich die Isetta in Italien kaum noch, während in Deutschland, England, Spanien und sogar Brasilien noch relativ grosse Stückzahlen abgesetzt werden konnten. Somit wurde im gleichen Jahr die Produktion des Isetta-Originals in Italien eingestellt.

Die ISO-Isetta gehört heute zu den sehr seltenen Kleinwagen, die man im Gegensatz zur Lizenzversion von BMW in Italien nicht mehr auf der Strasse zu sehen bekommt. Die letzten Isetta-Fahrer Italiens waren Anfang der sechziger Jahre auf Fiat und Autobianchi umgestiegen.

Soweit bekannt hat keine ISO-Isetta in der Schweiz überlebt, sollte jemand trotzdem Kenntnis von einer ISO-Isetta in der Schweiz haben, bitte einen Kommentar mit einigen Details zum Fahrzeug erfassen…

Ein herzliches Dankeschön geht an Hans Krähenbühl vom ISO-Club Schweiz für die Bereitstellung des Bildmateriales.

Goggomobil Dart zu haben…

Das Goggomobil war seinerzeit der erfolgreichste Kleinwagen überhaupt. Fast 300’000 Goggos wurde bis 1969 produziert. Viele tauchen wöchentlich auf eBay auf, das Preisniveau ist nach wie vor gemässigt – eigentlich ein ideales Fahrzeug für den Kleinwagenfreund. Wäre da nicht die doch etwas zu autoähnliche Karrosserie, ich bin mir sicher, das Goggomobil wäre auch heute noch eine Erfolgsgeschichte – denn eigentlich sieht man sie im Verhältnis zur gebauten Stückzahl eher selten.

Kaum jemand steigt freiwillig ins Goggo wenn nebenan eine Isetta oder ein Karo steht. Aber Goggomobile müssen nicht langeweilig sein ! Es gibt ja den Dart…

Leider wurden diese schnittigen Sportwagen nur in Australien gebaut, was die Verfügbarkeit in unseren Breitengraden etwas einschränkt. Nun steht auf eBay ein Exemplar zum Verkauf, dass schon den Weg nach Europa gefunden hat und in Deutschland restauriert wurde.

Goggomobil Dart

Ganz billig ist der offene Fahrspass natürlich nicht. Aber der Wagen macht wirklich Spass, ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit einen Dart zu fahren.

Hier gehts zum Fahrzeug: http://www.ebay.de/itm/Goggomobil-Dart-/170806348127

Kleiner aber wichtiger Nachtrag – es handelt sich um eine Replica !

Hallo Schratzenstaller, Die Bodengruppe ist original auf Dart umgebaut und mit der Karosserie aus England bestückt ist. Diese ist in sehr guter Qualität, speziell was die Festigkeit angeht. Im Vergleich zu den Fahrzeugen, die in Australien vorhanden sind, ist dieser so wie sie dort damals gebaut wurde und ohne individuele Änderungen (Zierleisten, Türen, andere Lampen, …) früherer Besitzer. Aus Sicherheitsgründen ist es ein Linkslenker, damit man mit diesem flachen Fahrzeug den Gegenverkehr beobachten kann (z.B. beim überholen), was bei rechter Sitzposition nicht möglich wäre. Viele Grüsse

 

Seite 30 von 61« Erste...1020...2829303132...405060...Letzte »

Neueste Artikel

Gallery

01-luigi-mivalino2002.jpg mivalino_1.jpg mivalino_de1.jpg OLYMPUS DIGITAL CAMERA img_1013.jpg img_1093.jpg OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kontakt

Rollermobilclub Schweiz
Erlenbachstrasse 3
CH-8840 Einsiedeln
 
Website: http://www.rollermobilclub.ch
Email: webmaster@rollermobilclub.ch