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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

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Schnittige Sache, so ein Rapid !

Schnittige Sache, so ein Rapid !

Die Schweizer Kleinwagengeschichte ist schnell erzählt. In Wollerau wurden einige wenige Belcar zusammengebaut und bis 1947 entstanden in Dietikon 36 Rapid. Von diesen knapp 50 Schweizer Kleinwagen existieren heute noch 2 Rapid und 1 Belcar.

Seit Jahren steht ein Rapid im Verkehrshaus Luzern, allerdings ist der Wagen nicht so einfach einsehbar, so freute ich mich an der Classic World Messe den Wagen aus der Nähe zu betrachten. 

Die Form wirkt dynamisch und sehr gefällig und der dunkelrote Farbton steht dem Wagen gut. Die Front mit den mittig angeordneten Scheinwerfern ist doch sehr eigen und wohl nicht jedermann Geschmack.

 

Ron Hackenberger Auktion – einige Kleinwagen im Angebot…

Ron Hackenberger Auktion – einige Kleinwagen im Angebot…

Ja was soll man da machen ? Über 700 Fahrzeuge haben sich über die Jahre angesammelt. Fast ausnahmslos rostige Teileträger oder Restaurationsobjekte. Da hilft nur eine gross angelegte Auktion, Werbung und nochmals Werbung – dass aus dem Rost doch noch Gold wird.

http://www.vanderbrinkauctions.com/auctions_details.php?detail=205

The Ron Hackenberger Collection consists of over 700 Rare, Unique, Cars, Trucks, Motorcycles, Tractors & Buggies and More. This collection has Micro Cars, Limos,Foreign Cars, Approx.250 Studebaker Cars and Trucks along with Rare Studebaker Wagons and Buggies. 1947 Indian, 1949 Harley, and so much more. There are also collector Tractor from IH to John Deere. Everything from Project to restored and original vehicles. It’s Amazing and you won’t want to miss this Auction!

Sieht man sich die traurigen Bilder an, finden sich einige Kleinwagen – nichts, dass den Weg nach Amerika rechtfertigen würde aber nun mal der Reihe nach…

Isetta Fraktion:

    

weitere Europäer:

King Midget Fraktion:

SONY DSC

weitere Ami’s:

 

Kleinwagenszene in Thailand

Kleinwagenszene in Thailand

Denk man an Thailand, stellt man sich grossartige Tempel, Märkte mit exotischen Speisen oder tolle Sandstrände unter Palmen vor. An Kleinwagen denkt kaum jemand – zu unrecht wie das Jeseda Museum etwas ausserhalb Bangkok eindrücklich zeigt.

Unter einer grossen, offenen Halle stehen einige Hundert Oldtimer verschiedenster Baujahre und Herstellungsländer in Reih und Glied. Ein beachtlicher Teil der Sammlung besteht aus Kabinenroller der 50-iger Jahre.

Da stehen sie, die Isetta’s, Heinkel, Messerschmitt und Co. Auch einige Exoten aus Frankreich und England ergänzen die Sammlung. Wie viele davon noch Fahrbereit sind, ist schwierig zu sagen, aber die klimatischen Bedingungen setzen den Wagen zu und die vielen platten Reifen lassen den Schluss zu, dass nicht genügend Zeit für den Unterhalt zur Verfügung steht.

In einem etwas abgeschiedenen Bereich stehen an die Hundert Mopeds und Roller – die auf Ihre Restauration warten. Es ist schon eindrücklich, was da alles auf engstem Raum steht. 

Schnäppchen Alarm – Tiger zu verkaufen…

Schnäppchen Alarm – Tiger zu verkaufen…

Ist mir schon klar – der Tiger ist der König der Kleinwagen ! Dazu gibt’s nichts zu diskutieren und das für einen König etwas mehr auf den Tisch gelegt werden muss als für niedere „Kasten“ ist ja auch nachvollziehbar, aber $ 285’000 sind doch etwas viel.

Angeboten wird der Wagen in den USA – https://www.hemmings.com/classifieds/dealer/fmr/tg-500/1925061.html

Ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde so in Rosa wirkt der Tiger eher wie ein Wagen aus dem Barbie-Fuhrpark als wie ein rassiger Sportler…

Teures Werkzeug

Teures Werkzeug

Im Zeitalter von Bauhaus, OBI oder Jumbo kommt Werkzeug in der Regel aus Fernost und kostet im Set weniger als früher für ein einzelnen Schlüssel oder Schraubenzieher zu bezahlen war, was natürlich auf die Qualität dieser Werkzeuge niederschlägt.

Deshalb macht es durchaus Sinn, altes Werkzeug auf Märkten einzukaufen und sich an der guten alten Qualität zu erfreuen. Oft vergisst man, dass unsere Oldtimer bereits ab Werk mit einem Werkzeugset ausgeliefert wurden.

Ein solches Werkzeugset für den Messerschmitt KR200 wird aktuell angeboten.

Sieht schon toll aus – so in Leder gebunden und mit den Hersteller-Prägungen auf den Schlüsseln. Der Ausrufpreis liegt bei € 750.- da muss der gemeine Karofahrer schon mal Schlucken…

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Eine weitere Mopetta auf der Strasse…

Die Mopetta teilt das Schicksal vieler zur Erscheinungszeit missverstandener Konstruktionen, nach wenigen Exemplaren wurde die Produktion eingestellt. 

Heute, 60 Jahre nach Produktionsbeginn erfreut sich die Mopetta grosser Beliebtheit und ist auf der Wunschliste vieler Sammler ganz oben anzutreffen. Der einfache Aufbau mit Chassis und Polyesterkarosserie stellt den geübten Mechaniker beim Nachbau vor lösbare Probleme – so wundert es nicht, dass sich zu den ehemals 14 gebauten Mopettas eine ganze Reihe weiterer Exemplare gereiht haben. Wahrscheinlich gibt’s in der Zwischenzeit so an die 50 Mopetta’s. 

Letzte Woche erhielt ich Fotos der Mopetta von Michael. Die Farbkombination ist etwas ungewohnt, steht der kleinen Mopetta aber wie ich meine sehr gut…

RM in Paris – Auktionsresultate

RM in Paris – Auktionsresultate

Bei der diesjährigen RM Auktion an der Retromobile in Paris kamen zwei interessante Kleinwagen unter den Hammer. Ein Inter 175A und ein Fiat Multipla – beides Fahrzeuge die auch in meiner Garage ein schönes Plätzchen hätten. Aber da hätte ich vor Jahren zuschlagen sollen, heute ich dies für „Ottonormalverbraucher“ nicht mehr möglich. 

Vor einigen Jahren wurde am Oldtimermarkt in Novegro ein Multipla für € 4’000 angeboten. Der Wagen war frisch lackiert und sah im Regen eigentlich ganz gut aus, wie er von unten ausgesehen hatte weiss ich nicht, der Boden war zu schlammig um sich niederzuknien. Egal, heute wäre der Wagen bestimmt das dreifache Wert.

Der Inter war natürlich der heimliche Star der Auktion. Sowas kriegt man nun wirklich nicht oft vor die Linse. Der Hammer fiel schliesslich bei € 78’400.-. In Zukunft wird der Wagen in Belgien unterwegs sein.

 

 

Belcar – alles bereit für den Frühling

Belcar – alles bereit für den Frühling

Im Moment scheint die Sonne, allerdings lassen die Temperaturen noch wenig Frühlingsgefühle zu. Egal, wenn die wärmeren Tage kommen, soll der Belcar bereit sein. Der Wagen hat die erste Saison tadellos gemeistert nur die vorderen Stossdämpfer und die Sitzpolsterung bereiteten mir etwas Sorge.

Vor einigen Tagen brachte ich Sitze und Rückenlehne zu Rene Wenger in Aeugstertal. Kaum zu glauben, weniger als 24h später waren die neu aufgepolsterten Sitze wieder abholbereit – das nenne ich Service…

Sieht noch genauso aus wie zuvor, aber der Sitzkomfort hat sich stark verbessert!

SitzeBelcar

Noch mehr Probleme bereiteten mir die vorderen Stossdämpfer. Irgendwann um 1960 hatte die Vorbesitzerin neue Stossdämpfer eingebaut, allerdings waren diese gut 3-4 cm zu lang, dadurch hatten die Vorderräder einen extrem grossen positiven Sturz – an sinnvolles Fahren war da nicht zu denken. Ich bestellte zwei klassische neue Stossdämpfer von Hagon, die lassen sich nach Mass fertigen und kosten nur etwa 280.- das Paar.  Bei der Bestellung gibt man die Lenkgeometrie und Radlast an, so wird die Federhärte ausgewählt.

Der neue Stossdämpfer sieht doch fast identisch aus – man beachte den Längenunterschied.

StossdaempferAltNeu

Nach Montage standen die Räder perfekt, allerdings war die Feder doch sehr weich gewählt. Im Laufe des letzten Jahres hat die Feder noch etwas nachgegeben und der Wagen, der ohnehin schon wenig Bodenfreiheit hatte, senke sich noch um ca. 2 cm. Leider gab es nun kaum mehr eine Schwelle oder Randsteinkante an der der Wagen nicht aufgeschlagen hat. So musste ich die Federn gegen härtere Exemplare austauschen.

StossdaempferOffen

Mit Hilfe eines alten Bohrständers konnte der Stossdämpfer vorgespannt werden, so dass sich die Befestigungsunterlegescheibe einfach montieren liess. Ich hoffe dass sich die härtern Stossdämpfer im Alltag bewähren.

FederEinpressen

Mal schnell eine Mopetta falten…

Mal schnell eine Mopetta falten…

Bastelbögen für Messerschmitt oder Isetta gibts ja viele und die lassen sich nach ein paar Mausclicks auch einfach auf den heimischen Computer laden. Bei dieser Mopetta siehts wohl etwas anders aus – da hat sich ein passionierter „Falter“ der Sache angenommen.

So siehts ja noch ganz übersichtlich aus. Bodenplatte und Sitz…

Mopetta Bodenplatte

Die Karosserie sieht schon etwas komplizierter aus, die Runde Form eignet sich ja nicht wirklich für ein Faltmodell.

Mopetta Karosse

Sieht aus wie ein Schlitten

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Die Karosserie wirkt etwas eckig aber die Grundform stimmt.

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Sogar ein Lenker ist vorhanden. 

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Der Motor passt auch.

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Sieht doch schon ganz gut aus.

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wem die Farbe nicht gefällt, kann auch Blau oder Rot wählen.

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Der verhinderte König der Kleinwagen…

Der verhinderte König der Kleinwagen…

Bugatti – dazu muss man in der Regel nicht viel erzählen. Wer hat nicht schon von den schnittigen Sportwagen geträumt sich selber an einem schönen Sommertag auf einer Landstrasse am Steuer vorgestellt. Geht es um Kleinwagen, ist Bugatti kaum die Marke an die man denkt.

Kleinwagen à la Bugatti – der Typ 68

1942 entwickelte Ettore Bugatti einen Kleinwagen Prototypen, den Typ 68. Dieser Wagen sollte von einem 318ccm, vier Zylinder Motor mit 16 Ventilen angetrieben werden. Als Leistung des Kompressormotors wurden 48PS angegeben – nicht schlecht Herr Specht… Ein Prototyp wurde gebaut und steht heute im Schlumpfmuseum. Es gab bereits Skizzen um einen Typ 68 im „Atlantic“ Stil mit der klassischen genieteten Finne zu bauen.

Motor, Typ 68

Bugatti soll den Motor in Motorrädern getestet haben um die Konkurrenz über sein Kleinwagenprojekt im dunkeln zu lassen. Anderweitig ist zu lesen, dass der Motor nur ein Bluff war, alle „Innereien“ wie Kurbelwelle, etc. sollen gefehlt haben.

Jedenfalls sieht der Motor toll aus, klein Vergleich zu einem Sachs 200…

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Keine Frage; die Form ist stimmig und der Motor eine Wucht. Das hätte, falls der Preis nicht allzu hoch gewesen wäre ein Erfolg werden können. So bleibt es nur eine Randnotiz in der reichen Bugatti-Geschichte.

 

 

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