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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

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Vorfreude – Jahrestreffen in Walenstadt (13.-14. Juni)

Vorfreude – Jahrestreffen in Walenstadt (13.-14. Juni)

Breits zum dritten Mal findet im Juni das Kabinenroller-Treffen in Walenstadt statt. Wie bereits bei den ersten Treffen hat sich das Organisationskommitee um Dani Thüring einiges einfallen lassen um den Event noch lange in Errinnerung zu behalten.

Alle Infos inkl. Anmeldeformular findest du hier

Waren wir 2007 auf der ersten Fähre die je über den Walensee verkehrt hat unterwegs, geht’s diesmal in die Lüfte.

Wem es auf der Strasse zu langsam vorwärt geht kann Rundflüge mit einem Wasserflugzeug buchen – in dieser tollen Gegend mit See und Bergen sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Impressionen von bisherigen Walenstadt-Treffen:

http://www.rollermobilclub.ch/jahrestreffen-2007-es-rollert-in-walenstadt/

KR200 Motor – kleine Zerlegung!

KR200 Motor – kleine Zerlegung!

Seit ich meinen KR200 habe, hat mir die Schaltung wenig Freude bereitet. Runterschalten ging gut, aber beim Hochschalten hatte ich grosse Mühe die Gänge reinzubringen. Nach allerlei guten Tips wie man den Teleflex einstellt und Einbau eines Schaltgestänges, ohne irgendwelche Verbesserung habe ich nun den Motor ausgebaut um der Sache auf den Grund zu gehen.

Da für die Zerlegung des Sachs-Motors einige Spezialwerkzeuge notwendig sind, bin ich zu Clubkollege Heinz in die Ostschweiz gefahren. Heinz hat gut 40-Jahre Messerschmitt Erfahrung und fast noch wichtiger – er ist sehr nett und hilfsbereit…

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Kaum war der Glockenanker demontiert, zeigte sich schon die erste Problemstelle, zwei Kabel der Kohlen waren durchgescheuert, da hatte ich die Kabel beim Ersatz der Kohlen falsch verlegt. Noch schnell das Zahnrad mit Spezialabzieher vom Konus gelöst und wir konnten uns der Kupplungsseite zuwenden.

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Auch hier sind zwei Spezialwerkzeuge nötig um Kupplung und Korb zu demontieren. Ist man soweit, kann das Gehäuse geteilt werden – vorsichtig und mit leichtem Druck auf die Wellen, damit diese schön in Ihrer Gehäuseseite bleiben.

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Ein erster Blick auf die Zahnräder verriet, dass hier keine Probleme zu erwarten waren. Schliesslich hatte ich auch nie Schwierigkeiten mit dem klassischen „rausfallenden“ 4-Gang, ein beliebtes Karoproblem, dass durch die knappe Verfügbarkeit von guten Zahnrädern zu schlaflosen Nächten führen kann. Bei der Inspektion der Schaltungsteile zeigte sich schnell, dass beim letzten Zusammenbau des Motors, irgendwann in den 80-iger Jahren ein Fehler unterlaufen war. Die Schaltraste war nicht in der vorgesehenen Lasche eingehängt. Erstaunlich, dass ich so überhaupt schalten konnte.

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Solche Fehler machen mir Spass! Einfach zu finden, eindeutig in der Ausprägung und ohne Einsatz von Geld und langwierigen mechanischen Arbeiten lösbar. So haben wir alles korrekt montiert und die Einstellung wie vom Karotipp vorgegeben durchgeführt.

Beim Zusammenbau setzten wir eine neue Dichtung vom Club ein, die leider ca. 0,1mm dicker als die Originaldichtung ist – dadurch mussten die Distanzscheiben von Kurbel-, Neben- und Hauptwelle angepasst werden. Aktuell bietet der Club keine Distanzscheiben mehr an, glücklicherweise hatte Heinz noch einige auf Reserve.

Nun bleibt noch etwas Restarbeit, bis der Motor wieder zurück in den Wagen finden kann, aber ich bin sehr zuversichtlich, in Zukunft ohne Probleme Schalten zu können.

Nochmals ganz herzlichen Dank an Heinz und Conny für Ihre Gastfreundschaft und Hilfe, sowas ist nicht selbstverständlich!

Shelter, die holändische Kleinwagen-Idee…

Shelter, die holändische Kleinwagen-Idee…

Shelter, noch nie gehört! So geht es den meisten Kleinwagenfans – wie so oft gegen Ende des Kleinwagen-Booms stand auch dem Shelter keine grosse Zukunft zu – nur gerade vier Stück wurden gebaut, eine echte Serienfertigung kam nicht zu Stande.

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Der holländische Ingenieur van der Groot aus Terborg hatte 1955 ein kleines Dreirad-Coupé mit Motorroller-Rädern und zwei Seitentüren gebaut. Der Zweisitzer mit den hochstehenden Scheinwerfern und der hinteren Panoramascheibe trug eine Aluminium-Karosserie, die auf einem Rohrrahmen saß. Die Seitenfenster waren rahmenlos, die weit hervorstehende Lenksäule trug ein elfenbeinfarbenes Lenkrad vom deutschen Lloyd. Die gerade Frontscheibe wischte ein Einblatt-Wischer. Die beiden vorderen Räder hingen an einer Pendelachse, das hintere Einzelrad an einer Schwinge mit Kettenkasten. Der Motor saß hinten rechts vor dem Einzelrad, links daneben lag das Reserverad. Der luft-/gebläsegekühlte Einzylinder-Zweitakt-Motor hatte 228 ccm und eine Leistung von 5 PS; entwickelt hatte ihn der Fahrzeug-Konstrukteur selbst. Das Dreigang-Getriebe mit Fliehkraftkupplung wurde über einen Mittelschalthebel betätigt. Die holländische Regierung stellte zwar finanzielle Hilfen für den Fall einer Serie in Aussicht, doch bis 1958 wurden erst vier Exemplare des Shelter fertig. Da die Kundschaft zu diesem Zeitpunkt eher nach größeren Wagen verlangte, blieb das Projekt stecken.

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Bruce Weiner räumt das Ersatzteillager

Bruce Weiner räumt das Ersatzteillager

War ja klar, wo einst hunderte von Kleinwagen gestanden haben, sind auch entsprechend Ersatzteile vorrätig. Nun wird Bruce am Memorial Day Wochenende (23-25 Mai) einen Kleinwagen Ersatzteil Flohmarkt veranstalten.

Nach den ersten Fotos lässt sich erahnen, was da an Ersatzteilen wieder ans Licht kommt.

Wahrscheinlich steckt in einer der Kisten auch der Sachs 175ccm Motor mit mech. Rückwärtsgang den ich damals mit dem Karo an Bruce verkauft habe. Meinen ex-Mopetta Motor habe ich schon entdeckt…

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alle Fotos sind hier zu finden: http://www.microcar.org/2015/parts-preview/index.html

hese are the first images of just SOME of the items that Bruce Weiner will be selling off during his big Microcar Flea Market/Swap Meet during Memorial Day Weekend at the end of May 2015.
These are the first pics he sent of just some of the used parts (also some new things, like tires/KR200 interior kits etc).
There are still MANY more NOS parts for a variety of vehicles as well as toys and literature not shown.

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Scheuenfund – das können wir auch…

Scheuenfund – das können wir auch…

Noch immer steht die Oldtimerwelt Kopf – zu absurd war die Versteigerung der Baillon-Sammlung an der Retromobile. 25mio zahlten Bieter aus aller Welt für viel Geschichte und noch mehr Rost. Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis die Sahnestücke der Auktion den Weg auf die Strasse zurück finden.

Ganz so lange soll es bei meinen Scheunenfund nicht daueren, auch war er etwas billiger als die in Paris angebotenen Fahrzeuge, hat allerdings auch nicht so viel Rost!

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Nachdem ich Jahre über all die unförmigen deutscher Roller „geschnödet“ habe, bin ich nun Besitzer einer Maicoletta 250. Ich weiss noch nicht, was ich mit dem Roller machen soll, aber nun wird mal alles gereinigt und dann will ich den Motor höhren!

Das Fahrzeug wurde 1958 bei Hoffmann in Hedingen gekauft und lief später auf der Buchenegg. Mit 16’000 Km wurde es „entsorgt“! Der Roller ist absolut unverbastelt, alles ist da, Motor dreht, Bremsen funktionieren, sogar die Uhr läuft…

Ein erster Lackpolier-Test zeigte eine glänzende Oberfläche – glücklicherweise wurde bei Maico mit der Lackierung nicht gespart.

Ein Inter stand zum Verkauf!

Ein Inter stand zum Verkauf!

Inter ! Dieser Begriff lässt jeden Kleinwagen-Freund aufhorchen – steht ein solches Fahrzeug zum Verkauf steigt die Nervosität. So ging es mir ! Die Info-Mail aus Frankreich erreichte mich abends um 20:15 und bereitete mir doch einiges an Kopfzerbrechen…

Klar, hätte ich noch ein Plätzchen für den Inter gefunden…

Obwohl, an Projekten mangelt es im Moment nicht, schon am Wochenende werde ich was abholen (dazu später mehr) und mein Austin muss noch für Monthlery im Mai bereit gemacht werden. Schlussendlich war ich schon fast etwas erleichert als ich hörte, dass der Wagen einen neuen Besitzer gefunden hatte – so musste ich nicht länger überlegen

Dieser Inter was seit ca. 40 Jahren im Besitz des Verkäufers. Es handelt sich dabei mir ziemlicher Sicherheit um ein Fahrzeug das firmenintern für Transporte oder ähnliches gebaucht wurde, da einige Änderungen vorgenommen wurden (z.B. Hinterradfederung) oder auch der Lampenausschnitt vorne fehlt. Vier dieser Fahrzeuge mit den flachen Kotflügel, ohne Lampenausschnitt und aufgemalter Nummer an der Front sind bekannt.

Leider fehlt bei diesem Fahrzeug der komplette Einstieg, der Rücksitz und der originale Motor aber trotz allem ist es ein Inter. € 7’000.- sollte das gute Stück kosten, wer sich noch ans Auktionsergebnis bei RM errinnert weiss dass da noch einiges in die Restauration investiert werden kann, bis die 140’000.- erreicht sind 🙂

Mehr Infos zu Inter: http://www.rollermobilclub.ch/inter-175-a-sur-la-route/

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Mit einem Unikat ans nächste Treffen fahren…

Mit einem Unikat ans nächste Treffen fahren…

Messerschmitt, Isetta oder Goggo, das hat doch jeder, damit kann man an einem Kleinwagentreffen nun wirklich niemanden mehr erstaunen. Will man auffallen, muss schon etwas selteneres her, oft vergisst man dabei, das diese Fahrzeuge damals einfach nur grandiose Flops waren und technisch auch nicht immer über alle Zweifel erhaben sind.

Noch einen Schritt weiter führt der Weg zum Unikat. Aktuell wir ein solches Fahrzeug auf leboincoin für 9’000.- angeboten:

Voiture 3 roues, voiturette modèle artisanal unique année 1961, carte grise normale, moteur Aubier-Dune 125 cm3, 3 vitesses. 
d’originie en roadster, équipée pare-brise, capote, transformable en roadster très facilement. A participé à sorties promenades rallyes concours d’élégance

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Artcurial@Retromobile 2015 – Multipla

Artcurial@Retromobile 2015 – Multipla

Wem der Ferrari für 14.2 mio. doch etwas zu teuer war, der hatte noch viele Gelegenheiten sich ein neues Schmuckstück in die heimische Garage zu stellen. Für Kleinwagen-Fans war das Angebot gewohnt übersichtlich, gerade mal zwei Fahrzeuge für unsereins waren im Angebot. Ein Taxi in der typischen Farbkombination Grün-Schwarz und ein Mare in grellem Hellgrün mit Speichenrädern! Guter Geschmack sieht wohl anders aus…

Ein Multipla-Taxi für: 32’000 €

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Chassis # 006488

– Genuine Taxi version, rare and unusual
– In beautiful condition
– One of oldest versions of the Multipla
– No reserve

The car on offer is a very rare Multipla Taxi in its original guise. The car was rescued and restored in the 1990s, and it received a recent refurbishment of the entire upholstery, an overhaul of the mechanicals and a restoration of the body.
According to the owner this car would have been used in Rome by the Cinecitta studios in several films and television series. It is a rare four-door taxi version with a folding rear bench seat that drops down to the floor. This modularity makes this a precursory „minivan“ particularly convenient. It seems to be very complete, with its old taxi badge, its mechanical period meter and the rear plate indicating the license number „Roma 1232“. On the old Italian „Libretto“, it appears that the Multipla was authorized to perform „Servizio Pubblico“. Moreover, it is a very old version, produced during the first year of the launch of the model. Based on the platform of the Fiat 600, the Multipla was a major success that had a product life cycle of almost 10 years till 1965.
Very original in this taxi version, this Multipla is in nice condition and is sure to appeal to the public, whether in the street or at the classic car events!

Estimation 17 000 – 23 000 €

 

Ein Multipla-Mare für: 32’000.- €

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Italian registration
Chassis # 100D108103488

– Elegant and playful car
– Full body restoration
– Fine wicker seats
– No reserve

The Moretti Multipla Mare we offer would have been found in Greece, at a time when it was still being used as a shuttle in a tourist village. Imported in Italy in 2013, it was completely restored, with a full frame-off job, and replacement of the sheet metal panels that had suffered from corrosion. Photographs included in the file attest to the comprehensive work done. The car is equipped with elegant wicker seats, typical features of these „beach“ versions, which have been redone by remaining as close as possible to the origin. Moreover, the mechanicals were serviced, as well as the wiring. The pretty Borrani wire wheels have been restored too. Since its restoration this original car has hardly been used.
In the 1960s, Moretti manufactured various models, derived from Fiats, with a production volume averaging some 1,500 vehicles per year. Between 1958 and 1961, this small manufacturer made several special versions of the Multipla, including this „beach“ version, mainly for hot sunny regions. The car is now ready once again to carry its occupants in a fun and very original way.

Estimation 35 000 – 45 000 €

Patina oder einfach nur Rost ?

Patina oder einfach nur Rost ?

Schöene Patina ist zweifellos der erstrebenswerteste Erhaltungszustand eines Fahrzeuges. Was nun schön bzw. noch Patina ist, da scheiden sich die Geister.

Dieser KR200 ist für mich fast schon ein Grenzfall – für viele ist er wohl ein klassisches Restaurationsobjekt.

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Vespa 400 – Stilleben

Vespa 400 – Stilleben

vielleicht ist die Vespa 400 heute wieder auf der Strasse zu sehen…

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