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Rollermobil & Kabinenroller Club der Schweiz

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Messerschmitt Wrack…

Messerschmitt Wrack…

Schönes Bild ! Noch etwas Arbeit, aber ein 55-iger Karo muss einfach gerettet werden.

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Nun, fast 7 Jahre später sieht der Wagen so aus – Respekt!

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Solyto, es geht auch etwas günstiger…

Solyto, es geht auch etwas günstiger…

Nach dem 12’500 euro Super-Schnäppchen letzte Woche wird diese Woche ein weiterer Solyto angeboten.

Vor einigen Jahren restauriert, Typ: Camping, Jg. 1961 – kosten soll dieser Wagen € 4’500.- das klingt doch schon eher nach einem realistischen Preis !

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Solyto, nur 12’500.-

Solyto, nur 12’500.-

Man soll nicht über Verkaufsangebote meckern, schliesslich bestimmt der „Markt“ über Erfolg und Preis. Als Ex-Solyto Pilot schaue ich mir die Angebote immer genau an. Diesesmal steht ein restauriertes Fahrzeug für ambitionierte 12’500 Euro zur Disposition.

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So sieht es der Verkäufer:
Triporteur SOLYTO (société lyonnaise de tôlerie) 1962
Entièrement restauré à neuf
Moteur Newmap 125cc neuf
Aucun travaux à prévoir
Pièces en susVisible à notre showroomde Paris 16 sur rdv
Triporteur publicitaire voiture de plage
Véhicule événementiel publicitaire
ideal pub restaurant ou distribution

Sieht man sich die Bilder etwas näher an, sieht die Sache nicht mehr so verlockend aus…solyto2
Die Rücklichter sind natürlich nicht original – von der Grösse her passen die auch gut an einen Lastwagen
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Alles, aber wirklich alles ist im selben Farbton gehalten, auch Dinge wie Steuerrad, Pedalerie, Scheinwerfer,etc. die normalerweise schwarz sind leuchten hier in hellem Beige.
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Interessant wäre ein Blick unter die Motorhaube…

Kleinwagengeschichten: KR200, 1960

Kleinwagengeschichten: KR200, 1960

1986

„…und Du denkst, dass Du diesen Haufen Blech tatsächlich in der richtigen Reihenfolge wieder zusammen kriegst?“

So und ähnlich lauteten die Fragen kurz nach dem Erwerb meines Messerschmitt Kabinenrollers KR 200 unter vorangegangener Ausgabe von beinahe sämtlichen Ersparnissen. Insgeheim dachte wohl ohnehin jeder: „Der hat ja eine Meise soviel Geld für dieses Fahrzeug hinzublättern.“ Auf dem Weg zur Berufsschule stand zu jener Zeit ein rot-brauner Messerschmitt mit „Mening-Pinsellackierung“ und einer Menge Beulen beim Fahrrad-Unterstand und etwa 500 m später ein gelber Heinkel, eingeparkt in einer Bretterwand-Lücke. Es gab sie damals noch, wenn auch nur noch spärlich, die abgekämpften Kleinwagen im Alltagsbetrieb. Das war 1986.

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1988
Zwei Jahre später stand er wieder da, diesmal ohne Karies, frisch restauriert, weiss glänzend, allen Unkenrufen zum Trotz. Ich geb ja zu, ganz so wohl war mir zuvor auch nicht. So ganz sicher war ich mir nämlich damals nicht, ob ich mein Fahrzeug jemals wieder auf seine drei Räder bringen würde. Unter Mithilfe eines Lackierbetriebes für die Endlackierung und einer hervorragenden Spenglerei (Sigrist in Einsiedeln) für die Arbeiten an der Karosserie sowie technischem Interesse und einer Portion Hartnäckigkeit meinerseits wurde das Werk vollendet.

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Rückblickend
Heute nach beinahe 14 Jahren und einigen Kilometern mehr auf dem Tacho, blättere ich gerne in meinem Restaurationsbuch, nicht ohne ein gewisses Schmunzeln auf dem Gesicht. Mann war das eine Arbeit! Natürlich hatte ich als Büromensch sehr viel länger als ein geübter Schrauber oder gar ein Facharbeiter. Einige Arbeiten musste ich mehrmals aufs Neue in Angriff nehmen, wie z.B. das Abdeckblech des Relais und der Klemmen: Ganze sieben Mal wurde der kleine Kasten grundiert, lackiert und erneut wieder runter auf die Grundierung geschliffen, damit er meinem kritischen Auge genügte. Sogar der Backofen aus der Mietwohnung musste für meine Einbrennkünste herhalten.

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MFK !
Die MFK-Hürde wurde im zweiten Anlauf mit Bravour geschafft, nachdem der erste Termin ins Wasser fiel, da die eingepflanzte Stahlwatte im Auspuff zwecks Schalldämpfung die ausgestossenen Abgase dermassen blockierte, dass der Motor nicht mehr dazu überredet werden konnte dem MFK-Experten seine knapp 10 PS zu demonstrieren.

Erste Ausfahrt

Die erste Ausfahrt nach dem MFK? Grossartig! Ein unbeschreibliches Gefühl, im frisch restaurierten und zugelassenen Gefährt in Richtung Weggis über die Landstrasse zu brettern. Die Strasse wischte ungewohnt nahe am Gesäss weg und die Geschwindigkeit erschien atemberaubend hoch bei einer unvergleichlich direkten Lenkung. Ganz so schlecht scheint die Restauration nicht gelungen zu sein, da der „Dog-Killer“ (mit zwei Rädern vorn und einem Rad hinten erwischt man jeden streunenden Hund, meinen die Engländer) auch heute noch recht ansehnlich ist.

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Was der kostet?
Der Kaufpreis von damals inklusive Restaurationskosten liegt im Gegensatz zu 1988 unter dem zum heutigen Zeitpunkt eingeschätzten Wert. Der Kaufpreis für meinen Messerschmitt mit erstmaliger Inverkehrsetzung im Jahr 1960 wird wohl kaum von jemandem bezahlt werden können……….

Karl Birchler, Willerzell

Kleinwagengeschichten: KR200, 1957

Kleinwagengeschichten: KR200, 1957

Geschichte
Damals sah man die Karos noch auf der Strasse umherfahren. Die Produktion wurde erst sieben Jahre zuvor eingestellt. Wir sind im Jahr 1971. Heinz, dem der Karo schon immer gefallen hat, schiebt soeben sein erstes Exemplar heim. Für 20 Franken mit Ersatzmotor. Für den damaligen Stift viel Geld. Aber das Glück währt nicht lange, denn die Plexiglashaube geht an der Teppichstange im Hof in Stücke. Doch Ersatz ist schnell gefunden. Der Messserschmitt wird Grün angestrichen, zusätzlich ziert eine ‚Stones‘ Zunge die Front. Ab 18 wird die Fahrerei mit dem Führerschein legalisiert. Ab da war der Karo nicht mehr zu halten. Jedes Jahr Skiferien, Sommerferien im Tessin und ein Besuch des GP von Monza mit drei Karo’s. Bis zu Heinzens 24 Geburtsjahr sein einziges Fahrzeug.

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80-iger Jahre
Heinz’s Freundin Conny geht für 1 Jahr ins Tessin. Schnell ist ein zweiter Karo gefunden. Einer ist bei Conny im Tessin, der zweite pendelt zwischen Zürich und Tessin. 1979-81 bereisen Heinz und Conny Nord und Südamerika. Zur Finanzierung wird der zweite Karo wieder verkauft. Kaum zurück wird der Karo 1982 vollständig renoviert. Wieder grün, diesmal allerdings aus der Spritzpistole. Es kommen noch einige Karo’s dazu. Auch das eine oder andere Ersatzteil, original Werkzeug und Literatur finden sich bei Heinz ein. Der Höhepunkt ist ein selbstgebauter Motorenprüfstand.

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Aktuell
Doch Heinz bleibt seinem ersten Karo treu. Zur Finanzierung einer Restauration werden alle anderen Karo’s verkauft. Nach so vielen Jahren Erfahrung wird der Karo perfekt, diesmal in Pastellblau. Aus einem zweiten Einstieg wird ein Sportaufbau angefertigt, der schnell und problemlos dem Plexidach weichen kann. Einfach den Draht aus dem Scharnier ziehen!!
Ein Probefahrt von Autor und Fotograph bestätigen einhellig: muss ich auch haben !!!

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Heinz Kronauer, Degersheim

Vorfreude – Jahrestreffen in Walenstadt (13.-14. Juni)

Vorfreude – Jahrestreffen in Walenstadt (13.-14. Juni)

Breits zum dritten Mal findet im Juni das Kabinenroller-Treffen in Walenstadt statt. Wie bereits bei den ersten Treffen hat sich das Organisationskommitee um Dani Thüring einiges einfallen lassen um den Event noch lange in Errinnerung zu behalten.

Alle Infos inkl. Anmeldeformular findest du hier

Waren wir 2007 auf der ersten Fähre die je über den Walensee verkehrt hat unterwegs, geht’s diesmal in die Lüfte.

Wem es auf der Strasse zu langsam vorwärt geht kann Rundflüge mit einem Wasserflugzeug buchen – in dieser tollen Gegend mit See und Bergen sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Impressionen von bisherigen Walenstadt-Treffen:

http://www.rollermobilclub.ch/jahrestreffen-2007-es-rollert-in-walenstadt/

KR200 Motor – kleine Zerlegung!

KR200 Motor – kleine Zerlegung!

Seit ich meinen KR200 habe, hat mir die Schaltung wenig Freude bereitet. Runterschalten ging gut, aber beim Hochschalten hatte ich grosse Mühe die Gänge reinzubringen. Nach allerlei guten Tips wie man den Teleflex einstellt und Einbau eines Schaltgestänges, ohne irgendwelche Verbesserung habe ich nun den Motor ausgebaut um der Sache auf den Grund zu gehen.

Da für die Zerlegung des Sachs-Motors einige Spezialwerkzeuge notwendig sind, bin ich zu Clubkollege Heinz in die Ostschweiz gefahren. Heinz hat gut 40-Jahre Messerschmitt Erfahrung und fast noch wichtiger – er ist sehr nett und hilfsbereit…

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Kaum war der Glockenanker demontiert, zeigte sich schon die erste Problemstelle, zwei Kabel der Kohlen waren durchgescheuert, da hatte ich die Kabel beim Ersatz der Kohlen falsch verlegt. Noch schnell das Zahnrad mit Spezialabzieher vom Konus gelöst und wir konnten uns der Kupplungsseite zuwenden.

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Auch hier sind zwei Spezialwerkzeuge nötig um Kupplung und Korb zu demontieren. Ist man soweit, kann das Gehäuse geteilt werden – vorsichtig und mit leichtem Druck auf die Wellen, damit diese schön in Ihrer Gehäuseseite bleiben.

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Ein erster Blick auf die Zahnräder verriet, dass hier keine Probleme zu erwarten waren. Schliesslich hatte ich auch nie Schwierigkeiten mit dem klassischen „rausfallenden“ 4-Gang, ein beliebtes Karoproblem, dass durch die knappe Verfügbarkeit von guten Zahnrädern zu schlaflosen Nächten führen kann. Bei der Inspektion der Schaltungsteile zeigte sich schnell, dass beim letzten Zusammenbau des Motors, irgendwann in den 80-iger Jahren ein Fehler unterlaufen war. Die Schaltraste war nicht in der vorgesehenen Lasche eingehängt. Erstaunlich, dass ich so überhaupt schalten konnte.

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Solche Fehler machen mir Spass! Einfach zu finden, eindeutig in der Ausprägung und ohne Einsatz von Geld und langwierigen mechanischen Arbeiten lösbar. So haben wir alles korrekt montiert und die Einstellung wie vom Karotipp vorgegeben durchgeführt.

Beim Zusammenbau setzten wir eine neue Dichtung vom Club ein, die leider ca. 0,1mm dicker als die Originaldichtung ist – dadurch mussten die Distanzscheiben von Kurbel-, Neben- und Hauptwelle angepasst werden. Aktuell bietet der Club keine Distanzscheiben mehr an, glücklicherweise hatte Heinz noch einige auf Reserve.

Nun bleibt noch etwas Restarbeit, bis der Motor wieder zurück in den Wagen finden kann, aber ich bin sehr zuversichtlich, in Zukunft ohne Probleme Schalten zu können.

Nochmals ganz herzlichen Dank an Heinz und Conny für Ihre Gastfreundschaft und Hilfe, sowas ist nicht selbstverständlich!

Shelter, die holändische Kleinwagen-Idee…

Shelter, die holändische Kleinwagen-Idee…

Shelter, noch nie gehört! So geht es den meisten Kleinwagenfans – wie so oft gegen Ende des Kleinwagen-Booms stand auch dem Shelter keine grosse Zukunft zu – nur gerade vier Stück wurden gebaut, eine echte Serienfertigung kam nicht zu Stande.

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Der holländische Ingenieur van der Groot aus Terborg hatte 1955 ein kleines Dreirad-Coupé mit Motorroller-Rädern und zwei Seitentüren gebaut. Der Zweisitzer mit den hochstehenden Scheinwerfern und der hinteren Panoramascheibe trug eine Aluminium-Karosserie, die auf einem Rohrrahmen saß. Die Seitenfenster waren rahmenlos, die weit hervorstehende Lenksäule trug ein elfenbeinfarbenes Lenkrad vom deutschen Lloyd. Die gerade Frontscheibe wischte ein Einblatt-Wischer. Die beiden vorderen Räder hingen an einer Pendelachse, das hintere Einzelrad an einer Schwinge mit Kettenkasten. Der Motor saß hinten rechts vor dem Einzelrad, links daneben lag das Reserverad. Der luft-/gebläsegekühlte Einzylinder-Zweitakt-Motor hatte 228 ccm und eine Leistung von 5 PS; entwickelt hatte ihn der Fahrzeug-Konstrukteur selbst. Das Dreigang-Getriebe mit Fliehkraftkupplung wurde über einen Mittelschalthebel betätigt. Die holländische Regierung stellte zwar finanzielle Hilfen für den Fall einer Serie in Aussicht, doch bis 1958 wurden erst vier Exemplare des Shelter fertig. Da die Kundschaft zu diesem Zeitpunkt eher nach größeren Wagen verlangte, blieb das Projekt stecken.

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Bruce Weiner räumt das Ersatzteillager

Bruce Weiner räumt das Ersatzteillager

War ja klar, wo einst hunderte von Kleinwagen gestanden haben, sind auch entsprechend Ersatzteile vorrätig. Nun wird Bruce am Memorial Day Wochenende (23-25 Mai) einen Kleinwagen Ersatzteil Flohmarkt veranstalten.

Nach den ersten Fotos lässt sich erahnen, was da an Ersatzteilen wieder ans Licht kommt.

Wahrscheinlich steckt in einer der Kisten auch der Sachs 175ccm Motor mit mech. Rückwärtsgang den ich damals mit dem Karo an Bruce verkauft habe. Meinen ex-Mopetta Motor habe ich schon entdeckt…

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alle Fotos sind hier zu finden: http://www.microcar.org/2015/parts-preview/index.html

hese are the first images of just SOME of the items that Bruce Weiner will be selling off during his big Microcar Flea Market/Swap Meet during Memorial Day Weekend at the end of May 2015.
These are the first pics he sent of just some of the used parts (also some new things, like tires/KR200 interior kits etc).
There are still MANY more NOS parts for a variety of vehicles as well as toys and literature not shown.

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Scheuenfund – das können wir auch…

Scheuenfund – das können wir auch…

Noch immer steht die Oldtimerwelt Kopf – zu absurd war die Versteigerung der Baillon-Sammlung an der Retromobile. 25mio zahlten Bieter aus aller Welt für viel Geschichte und noch mehr Rost. Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis die Sahnestücke der Auktion den Weg auf die Strasse zurück finden.

Ganz so lange soll es bei meinen Scheunenfund nicht daueren, auch war er etwas billiger als die in Paris angebotenen Fahrzeuge, hat allerdings auch nicht so viel Rost!

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Nachdem ich Jahre über all die unförmigen deutscher Roller „geschnödet“ habe, bin ich nun Besitzer einer Maicoletta 250. Ich weiss noch nicht, was ich mit dem Roller machen soll, aber nun wird mal alles gereinigt und dann will ich den Motor höhren!

Das Fahrzeug wurde 1958 bei Hoffmann in Hedingen gekauft und lief später auf der Buchenegg. Mit 16’000 Km wurde es „entsorgt“! Der Roller ist absolut unverbastelt, alles ist da, Motor dreht, Bremsen funktionieren, sogar die Uhr läuft…

Ein erster Lackpolier-Test zeigte eine glänzende Oberfläche – glücklicherweise wurde bei Maico mit der Lackierung nicht gespart.

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